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Sandentstehung

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triassammler:
Hallo!


--- Zitat ---deine Äußerung "In Kühlungsborn aber ganz bestimmt nicht..." kann ich so nicht stehen lassen.
--- Ende Zitat ---
Ich wollte das so verstanden wissen, dass es sicherlich keine in situ-Alteration durch vulkanische oder tektonische Aktivität gegeben hat.

Was den Zusammenhang mit der Laacher See-Eruption angeht, will ich mich mal nicht festlegen.
Ich kenne die Vulkanite der Eifel recht genau, und stimme primär mal smoellers Aussage zu, dass die Färbung nicht passt. Allerdings würde ich speziell bei Mikroproben eine richtige Analyse vorziehen, um solche Vermutungen zu beweisen oder zu widerlegen.
Denkbar wäre in der Tat, dass es sich um Schlackenreste aus (prä)historischen Verhüttungsprozessen handelt. Schließlich liegen viele archäologische Stätten und Siedlungen dank Meeresspiegelanstieg heute vor der Küste der Ostsee.

Ich hatte mal Bernsteinbröckchen in triassischen Schlämmproben und war davon total begeistert. Allerdings machte mich die leicht bräunliche Färbung stutzig. Es stellte sich dann heraus, dass es sich um mikroskopische Splitter von braunem Glas handelte, durchaus sehr rezent. Da hatte wohl irgend ein Steinbrucharbeiter sein Feierabendbier entsorgt, und irgendwie wurden die Splitter durch die Baggerschaufel in die Profilwand verschmiert. Es gibt nichts, was es nicht gibt, beim Thema Probenkontamination.

Gruß,
Triassammler

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