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Kann ich Geologie studieren?

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Schneebrot:
@smoeller:
Danke! Ich werde mir dann bald "Allgemeine Geologie" bestellen. :) Ist zwar a****teuer :-X, aber die Kundenrezensionen, die ich bis jetzt dazu gelesen habe, klingen vielversprechend. Da ist (denke ich) alles wichtige drin: http://www.buecher.de/shop/Handbuecher/Allgemeine-Geologie/Grotzinger-John-Jordan-Thomas-H--Press-Frank-Siever-Raymond/products_products/detail/prod_id/22845258/ --> Inhaltsangabe

smoeller:
Hallo,

Lehrbücher sind immer teuer. Solltest du dann Geologie studieren, kannst du die dann immer noch gebrauchen. Viele Dozenten empfehlen genau diese Geologiebücher.

Glück Auf!
Smoeller

submariner:
hallo schneebrot,

ich bin angehender geologe und verfasse gerade meine diplomarbeit.
du bist taucher? dann schau mal auf dieser seite vorbei:

http://www.geo.tu-freiberg.de/scientific_diving/index.html

ich selbst schreibe meine Diplomarbeit über submarine(unterwasser) Mineralbildungen an hydrothermalen (heißen wässern) quellen welche auf der Spitze eines "untergegangenen" Vulkans zu finden sind.  Die Proben haben wir im Laufe von zwei 2-wöchigen Exkursionen durch scuba-diving an den hydrothermalen Quellen vor Ort entnommen. Submariner Vulkanismus hautnah und durchaus prickelnd (CO2) und stinkend (H2S) ;).

Falls du im Laufe deines eventuellen Studiums auch weiter Tauchen möchtest, dann informier dich mal an der TUBA Freiberg.

Zum Thema Praktikum:

Ich musste als Diplomprüfungsleistung ein Praktikum von 10 Wochen an einer außeruniversitären Einrichtung absolvieren. Dieses absolvierte ich am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in einem mir bis dahin relativ unbekanntem Themengebiet. Letztendlich sammelte ich jedoch sehr viele neue positive Erfahrungen, wurde im Anschluss an das Praktikum auf eine Forschungsreise auf einem Forschungsschiff ins Schwarze Meer eingeladen (als Hiwi) und kann mich über diese beiden Einträge in meinen Lebenslauf nicht beklagen.

Kurz zusammengefasst: Das Studium der Geologie bietet unglaublich viele Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen und auch Träume zu verwirklichen. Die Forschungsreise sowie mein erster Besuch auf einem aktiven Vulkan (Stromboli) stellen Momente dar, die ich nicht wieder hergeben möchte, und die durch das Studium der Geologie erst möglich wurden.
 
Ein gutes Lehrbuch ist außerdem:

Plattentektonik, Kontinentverschiebung und Gebirgsbildung von Frisch & Meschede.

Bahlburg und Breitkreuz haben mir jedoch auch sehr gute Dienste erwiesen!

Nachtrag an Schneebrot: Ich würde dir eher Allgemeine Geologie von Bahlburg und Breitkreuz empfehlen. Den Press & Siever fand ich nach dem Grundstudium nur noch sehr oberflächlich, während ich im Bahlburg auch für meine Diplomprüfung in Allgemeiner Geologie sehr oft nachschlagen konnte.

Beste Grüße
Ronny

Unwissender:
So, hallo zusammen!

Jetzt muss ich den Thread doch ma wieder nach oben holen, das Thema Geologie/Geowissenschaften zu studieren interessiert mich auch sehr! Einzig eine Sache macht mich irgendwo stutzig: Ist es wirklich ein so großes Problem, Geologie und Familie unter einen Hut zu bringen? Ich liebe das Fach und könnte mir momentan (beruflich...) nichts schöneres vorstellen, als etwas in Richtung Geologie zu machen. Jedoch schrecken mich diese doch recht düsteren Familieplanungsvorhersagen doch ein wenig ab...

Und was anderes noch: Gibt es wesentliche Unterschiede bei der Gewichtung von Mathe, Chemie und Physik zwischen den "herkömmlichen" Geowissenschaften und den angewandten Geowissenschaften? Ich liebäugel momentan eher mit den angewandten Geowissenschaften, bin mir aber auch hier nicht sicher, ob ich das v.a. mit Mathe packen kann... Meine Situation sieht ähnlich aus wie beim Threadersteller (Chemie und Physik in der Schule nicht gerade Lieblingsfächer, aber "wiederentdeckt" - die interessieren mich mittlerweile durchaus; Mathe war ich gut, wenn ich wollte...), jedoch hab ich bereits ein abgeschlossenes Studium hinter mir mit dem Lehramt GHS, aber das ist nicht das, was ich die nächsten 40 Jahre machen kann/will. Dort hatte ich im Studium u.a. Mathe, aber nicht mit Uni-Niveau vergleichbar...

caliastos:
das grundstudium ist an sich überall identisch. was ist für dich herkömmlich, was angewandt? die unterteilung finde ich etwas idiotisch, da eins nicht ohne das andere lebt.

chemie und phydik brauchst du um die gesteinsbildenten prozesse verstehen zu können. was hast du davon wenn dir der dozent chemische formel hinknallt und du nicht weist, dass er dir gerade die metamorphose zeigt? oder dass formel x zu mineral y gehört.
physik gilt dann wieder für die mechanischen prozesse, bruchprozesse, deformation, um mal klein zu beginnen.

beides brauchst du generell für geologische prozesse.

mathe ist um da mit den formel hantieren zu können (auch wenn man dozenten meinen sie müsste mathematische dinge lehren, die einem elektrotechniker mehr bringen als dem geologen).

aus kommst du keinem der grundfächer.

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