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Fotografieren

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minuwe:
Sieht gut aus! Es geht aber ja nicht nur um den Gelb- oder andere Farbstiche, wichtig ist eine gute Farbwiedergabe an sich. Mit Nachbearbeiten oder Weißabgleich kann man zwar den Farbstich beseitigen, aber die Farbwiedergabe hängt von der Beleuchtung ab.

Neben Tageslicht geben die so genannten Vollspektrumlampen (in Röhrenform oder Energiesparlampenform) ein sehr gutes Licht. Die haben einen Ra > 95%. Die verwende ich für die Vitrinenbeleuchtung. Nachteil ist, dass das Licht sehr weich ist, was bei Mineralien wie Kristallgruppen nachteilig sein kann weil es interessante Reflexe eher schluckt. Die Fotografen entschuldigen bitte die laienhafte Ausdrucksweise.

Gruß
Uwe

Krizu:
Hallo,

korrekt, die Vollspektrumlampen haben eine Farbwiedergabe über 90 (meien hier hatte 92 ;-) ). Halogenlampen haben als Schwarzkörperstrahler 100 :-) .  Leuchtstoffröhren aber schon mal nur eine 60 bis 65.

MfG

Frank

Klinoklas:
Und in welchem Bereich liegen Glühbirnen?

@Uwe

was meinst du mit Farbwiedergabe? Ich kann versichern das die abgebildete Stufe auf dem
Bild farblich mit dem Original übereinstimmt.

Gruß
René

aca:
Im Spektrum einer Glühbirne oder Halogenbirne als "Schwarzkörperstrahler" sind
alle Frequenzen/Wellenlängen des sichtbaren Lichts im Spektrum vorhanden,
aber in unterschiedlicher Intensität, mehr rot als blau, das gibt den rötlichen Farbton.

Bei einer Leuchtstoffröhre und bei LEDs, aber auch bei der Sonne ist das Spektrum nicht vollständig,
sondern es gibt (bei Leuchtstoffröhren auch sehr grosse) Lücken im Spektrum.

Wie sehr sich das in einem Foto auswirkt, hängt im wesentlichen von 3 Faktoren ab:
- dem Spektrum bzw. dessen Lücken bei der Lampe
- dem Spektrum des reflektierten Lichts des Minerals
- dem "Spektrum" (d.h. der Kennlinie) des Sensors in der Kamera

Wenn der Sensor ähnlich "sieht" wie das menschliche Auge, oder wenn er das gesamte Spektrum
kontinuierlich abbilden kann, dann entspricht das Ergebnis nach einem Weissabgleich
auch sehr der menschlichen Wahrnehmung.

Oft ist das aber nicht so, weil eine Lücke im Spektrum der Lampe oder der Kennlinie des
Sensors mit einem Maximum in den Reflexionen des Minerals zusammenfällt.

Deshalb macht Dioptas fotographieren ja auch so einen Spass.
In anderen Fällen sieht man den Unterschied nicht sehr deutlich, v.a. wenn die
Farben eher blass sind.

Ich glaube Günter Frenz hat mal irgendwo hier im Forum Spektren verscheidener Lampen gezeigt.
Oder war es Frank (Krizu)?

Gruß
Amir


 

Krizu:
Farbwiedergabeindex Ra=>95 für Glühlampen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Farbwiedergabeindex

Das Problem ist, dass weiss dann nciht weiss sein muss. Der Farbwiedergabeindex beschreibt eigentlich nur, wie "stetig" und "Glatt" das Spektrum ist.

Mfrg

Frank

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