Hallo ich mal wieder. Gestern hat es mich nach Antonsthal auf die Schachthalde (Halde 235?) verschlagen.
Die Funde waren wiedermal sehr bescheiden. Habe zwar eine Stufe mit schönem radialstrahligem Schörl gefunden und wahrscheinlich etwas grünlichen Beryll, leider nur derb, (gibt es grüne, durchsichtige Quarzvariationen?), aber natürlich wieder mal keine Silber oder Rotgültigerze...

Dann fiel mir noch ein Stück eines fast schwarzen bis ins dunkelviolett gehenden Minerals in die Hände, welches leider nur derb vorliegt, aber einen glasartigen Glanz hat und durchscheinend ist. Ich hatte es vorläufig als dunklen Amethyst oder Fluorit eingeordnet. Habe dann mal meine Funde in einer Reihe aufgelegt und bin mit dem Geigerzähler drüber. Nun ja, diese Stufe läßt es jedenfalls ganz ordentlich knistern. (alle anderen Stufen keine erhöhte Aktivität, Ausschlag mit aufgelegem Zählrohr max 1µSievert/h , diese Stufe lies den Zeiger im Meßbereich bis 10 µSievert/h bis an den Anschlag knallen, im nächsthöheren Meßbereich so etwa zwischen 10 und 11 µSievert/h).
Habe nun den Verdacht, daß es sich hierbei um "Stinkspat" handeln könnte. Die Schwarzfärbung soll ja durch Radioäktivität verursacht sein. Ich weiß aber nicht, ob "Stinkspat" nun aber normalerweise auch selbst radioaktiv ist...
Habe leider kein Bild gemacht, da ich dann schnell wieder los mußte und die Stufe lieber erstmal in die entfernsteste Ecke des Gartens geräumt habe (okay, ist vielleicht etwas übertrieben...

).
Hat jemand eine Idee, welches radioaktive Mineral dies vonder Farbe her theoretisch sein könnte? Die Stufe ist so etwa 7 x 4 cm.