hallo,
ich kenne zwar die dortigen aufschlussverhältnisse nicht, aber generell läßt sich schreiben:
- fossiliensuche im sand kann man i.d.r. vergessen, es sei denn man sucht mikrofossilien (im geschiebe eher unwahrscheinlich);
- geschiebelehm ist für uns uninteressant;
- bleibt die suche im "echten" kies: interessant könnten feuersteine sein (bryozoen, seeigel, muscheln) oder sedimentite. sofern dort nur kristallines zeugs herumliegt, dann findet man auch keine fossilien. sedimentite aus endmoränen sind meist zerrieben, ergo kaum auffindbar.
die gesteinsvielfalt in kiesgruben kann extrem schwanken; ich kenne z.b. aufschlüsse im brandenburgischen, da waren fossilien überaus stark vertreten. bei einigen kiesgruben in niedersachsen findet man nicht den geringsten krümel eines fossils.
und: was der sammler nicht kennt, findet er auch nicht!
haldenschreck