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Autor Thema: Quarz auf Schlacke?  (Gelesen 16793 mal)

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Quarz auf Schlacke?
« am: 25 Apr 09, 18:36 »
Hallo,

was hängt da weiß an der Schlacke?

Das Weiße befindet sich auch zwischen der Schlacke
läßt sich nur unter Druck mit Quarz ritzen
schäumt nicht mit Salzsäure, wird nur gelb
das Gefüge hat Hohlräume ist aber nicht porös oder brösselig, es ist "steinhart"
Kann mir bitte jemand bei der Bestimmung helfen?

Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #1 am: 25 Apr 09, 18:37 »
.....

Offline smoeller

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #2 am: 25 Apr 09, 18:41 »
Hallo,

Wenn es Schlacke ist, ist das weiße vermutlich Glas. Die Gelbfärbung mit Säure kommt von Eisen.

Glück Auf!
Smoeller

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #3 am: 25 Apr 09, 18:59 »
Hallo Smoeller,

danke für deine Antwort.
Dann ist das wohl auch Glas auf diesem Teil.
Das schwarze sieht aus wie Kohle...aber wenn ich an den Abrieb einen Magneten halte springt er dran.
Was könnte das sein?
Gruß Maria
« Letzte Änderung: 25 Apr 09, 19:17 von Druide »

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #4 am: 25 Apr 09, 19:18 »
und hier die Innenseite

Offline smoeller

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #5 am: 25 Apr 09, 19:35 »
Hallo,

Sieht sehr nach Schlacke aus. Wohl aus einem Hochofen. Dann ist oft Magnetit mit drin, daher der Magnetismus. Meine Eisenschlacken von Joldelund springen auch zum Magneten hin, wegen des Magnetits (und möglicherweise metalischem Eisen). Das weiße ist Glas.

Glück Auf!
Smoeller

Offline Gerdchen

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #6 am: 30 Apr 09, 11:50 »
Hallo,

zu den ersten Bildern: Du hast ein Stück Schlacke mit einem Ofenrandstück erwischt. Könnte unter Umständen von einem Rennofen stammen. Bei dem weißen Teilchen kann es sich um alles mögliche handeln. Je nach dem was die damals zum Bau des Ofens benutzt haben. Wenn wir manchmal einen Ofen nachbauen geraten kleine Ryolithstücken in den Lehm und die sehen dann später genau so aus.

Gruß
Gerdchen

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #7 am: 30 Apr 09, 13:07 »
Hallo Gertchen,

gerade eben hatte ich die Schlacke nochmals in der Hand. Die weißen Stellen lassen sich eher unter Druck ritzen als jene die im Inneren noch etwas gräulich sind. Da geht nichts. Die Stelle habe ich mit einem Ryolith ritzen wollen. Keinen Strich unter dem Bino zu sehen.

Und einen wiederholten Gang über das Feld habe ich solche Steine gefunden. Der Stein auf dem Bild hat eine Stelle
die mich doch sehr an das weiße auf der Schlacke erinnert.

Danke für deine Antwort

Gruß Maria

 
« Letzte Änderung: 30 Apr 09, 13:13 von Druide »

Offline -M-

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #8 am: 30 Apr 09, 13:14 »
Hallo,

"...Die Stelle habe ich mit einem Ryolith ritzen wollen..."

- Vorsicht mit solchen "Ritzversuchen", mit Gesteinen "ritzt" man nicht, da sie ja Gemenge div. Min. sind.
(das eine mal ritzt du da mglw. mit nem Quarz-einsprengling, das andere Mal vlt. mit nem Feldspat und
das nächste mal vlt. mit der Grundmasse ... was soll das bringen ? )

Auch Strichfarben machen nur Sinn, wenn es um einzelne Minerale geht, nicht bei Gesteinen.

Gruß -M-

edit: "...Der Stein auf dem Bild hat eine Stelle die mich doch sehr an das weiße auf der Schlacke erinnert..."
- das täuscht, ist sicher nicht das selbe.
« Letzte Änderung: 30 Apr 09, 13:17 von -M- »

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #9 am: 30 Apr 09, 13:29 »
Hallo,

es tut sich auch nix mit Quarz. So eben aus probiert.

Und da hätte ich noch was ......
Ein Stück Kohle....wäre da nicht eine auffällige Stelle.....würde ich sie nicht zeigen.
An der rechten Seite des Loches findet sich eine gläsrige Struktur die augenscheinlich dem Glas der Schlacke gleicht.
Hat die Kohle eventuell etwas mit der Schlacke zu tun ?

Gruß Marie
« Letzte Änderung: 30 Apr 09, 18:41 von Druide »

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #10 am: 02 May 09, 13:36 »
Hallo,
hier habe ich noch Schlackenteile die möglicherweise dazu beitragen zu klären.
ob Rennofenschlacke oder nicht.

Das erste Teil finde ich interessant da das Gestein übergangslos ins Blasige übergeht.

Bei allen Schlacken ist fest zu stellen. Das schwarze Glasige läßt sich von einem Magneten anziehen und sieht angeschliffen metallisch aus.

Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #11 am: 02 May 09, 13:38 »
eine bunte Schlacke.....
an ihr läßt sich nur die schwarze Kugel von einem Magneten anziehen

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #12 am: 02 May 09, 13:41 »
Bild 040 b zeigt das schwarze blättrige was auch immer

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #13 am: 02 May 09, 13:43 »
und so was kommt vor

Offline minuwe

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Re: Quarz auf Schlacke?
« Antwort #14 am: 02 May 09, 22:11 »
Hallo Maria,

die Kohle wird ja so viel ich weiß auch den Schmelzöfen beigegeben, so dass das Stüch schon daher kommen kann und sich wohl mit der Schlacke verbunden hat.

Das magnetische schwarze glasige Mat. ist Magnetit oder sogar zum Teil zu Eisen reduziertes Material, was der Ofen ja produzieren soll.
In den Ofen kam vermutlich FeOOH (Limonit) oder Fe2O3 (Roteisenstein/ Hämatit, welches sich zunächst zu Fe3O4, dann zu Eisen reduziert. In der Schlacke hat man dann halt noch Reste von Fe3O4 sowie Eisen vorliegen.

Bei der bunten Schlacke ist wohl Nebengestein mit in den Ofen gelangt (Schiefer- schafffeld 040b) und die silikatischen Bestandteile sind dann zu Glas geschmolzen.

Bei "schlacke_dorfw 059.JPG" könnte sich schon ein Schlackenmineral (sieht hier nach Kupferverbindung aus) gebildet haben, dies kann von einer Kupferschmelze oder Kupferbestandteilen der Eisenschmelze stammen, kann man nur raten ohne die Stücke genau zu untersuchen.

"IMG_2426.JPG" ist die Kruste auch Glas wenn hart, wenn ganz weich ist es eine sekundäre Mineralsschicht der Verwitterung.

Gruß
Uwe



 

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