nein,, es gibt keine Ringe die das Alter anzeigen 

Was bei dem damaligen Klima auch kein Wunder ist - arid-tropisch.
In den immerfeuchten Tropen bspw. bilden Bäume gar keine Jahresringe, weil sie ständig wachsen und keine temperatur- oder niederschlagsbedingten Wachstumspausen einlegen.
Im Trias-Klima unserer heutigen Breiten, das alles andere als immerfeucht, aber ständig tropisch warm war, spielten Temperaturschwankungen gar keine Rolle, und auch wenn es monsunartige Regenereignisse gegeben hat, in deren Anschluss die Bäume mit anderer Gewebedichte als während der Trockenphasen gewachsen sind, sind die manchmal tatsächlich zu erkennenden Wachstumsringe an triassischen Hölzern nicht als Jahres-, sondern als Wachstumsringe anzusprechen, in die kein jährlicher Rhythmus hineininterpretiert werden darf.
Das wollte ich noch loswerden

Ich fand ein Bild mit einem fossilen Holz das dem hier ähnlich ist
Die Bestimmung eines fossilen Holzes rein aufgrund des Aussehens ist nicht möglich. Vorgänge während des Wachstums, vom Absterben bis zur Einbettung, und während der Diagenese des Fossils, schlagen sich bei fossilen Hölzern so stark nieder, dass verschiedenste Baumarten als Fossil völlig gleich aussehen können, wenn typische Rindenstrukturen fehlen. Bei sehr guter Erhaltung der Zellen (Verkieselung) fertigt man Querschnitte und Dünnschliffe an, um anhand von Leitbündeln u. a. die Pflanzengruppe näher eingrenzen zu können. Mit Glück kommt man damit auch noch auf die Gattung, und mit noch viel mehr Glück auf die Art, aber das können i. d. R. nur ausgesprochene Spezialisten für bestimmte Pflanzengruppen oder Zeitalter leisten.
Dein Stück ist nicht verkieselt, von daher scheidet das aus.
Du kannst es als
Dadoxylon sp. benennen, das ist eine künstliche Sammelgattung für nadelholzartige Fossilien. Das von Dir angedachte Brachyphyllum gehört als Koniferenartiges ebenfalls zur Gruppe der Nadelhölzer, Dein Gedankengang war damit gar nicht so schlecht. Aber auch entrindete und schlecht erhaltene Stämme von Bärlappgewächsen (im Buntsandstein vor allem
Pleuromeia) können nadelholzähnliche Erhaltung zeigen.
Dadoxylon schließt diese ebenfalls aufgrund ihres Aussehens ein.
minuwe hat schon recht: Von so einem Fund sollte man eigentlich so viel wie möglich bergen.
Hast Du einige Fragmente geborgen, die zusammengehören? Wirst Du sie wieder zusammensetzen?
Gruß,
Triassammler