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Anonymität von Mitgliedern
Anatas:
Also ich weiß nicht ...
selbst wer seinen kompletten Namen (warum auch immer) hier nicht nennen will, der Vorname (zB Gerhard B.) selbst sollte keine
Datenverfolgung durch Personalabteilungen etc... nach sich ziehen können ...
Das Alter dürfte ja auch wohl kein Problem sein und wenn es auch um ein, zwei Jahre abweicht - man weiss besser mit wem man es zu tun hat ...
(Kind, Jugendlicher, Erwachsener, Rentner etc)
Auch wer seinen genauen Wohnort nicht hier nicht posten will, die Region (zB Oberbayern) kann/sollte es zumindest sein, auch dies kann keine
Datenverfolgung nach sich ziehen ...
Wenn diese "anonymen Member" nur diese Angaben hier gemacht hätten wäre diese Diskussion wohl überflüssig; ich jedenfalls würde
diese für ausreichend halten.
Aber als 50jähriger Gerhard B. aus Oberbayern kann ich ja eventuell erkannt werden von einem anderen Sammler,;dies dürfte wohl kein Problem sein
wenn ich mich an die Benimm-Regeln hier im Forum halte und auch sonst keinen Dreck am Stecken habe.
Es gibt hier einige Leute die mir sehr sympathisch sind und wenn ich weiß er kommt aus meiner Gegend kann ich ja mit Ihm über PM eine Sammel-Tour
ausmachen, ihn nach gemeinsamen Bekannten befragen, ihm einen Tip geben oder um einen Tip bitten .... dass ist ja auch ein wichtiger Aspekt des Forums !
Grüße Gerhard // Anatas
gladhammar:
Hallo miteinander,
auch ich bin dafür alles so zu belassen wie es ist.
Die Gründe sind ja hier ausreichend genannt worden.
Am besten hat es Brois auf den Punkt gebracht.
Glück auf
Detlef
Hg:
Hallo,
ich finde den Beitrag vom Gerhard sehr passend. Ein paar Angaben zum Namen und Herkunft sind sicherlich nicht so schmerzhaft, wie hier von einigen Leuten dargestellt wird. Wenn man Google & Co. von der Suche ausknipsen kann......so what.
Es gibt einige Foren bei denen eine Anmeldung nur unter Angabe des realen Namen möglich ist (mindat, oder auch bei Strahlen.org). Komischerweise funktioniert das dort ganz gut......
Ich bin mir sicher, dass hier im Atlas einige Leute nicht ganz so auf den Tisch hauen würden oder den allwissenden Oberlehrer heraushängen lassen würden, wenn sie mit ihrem richtigen Namen, statt mit einem Pseudonym, unterschreiben müssten.
Gruß,
Andreas
sapphire:
Hallo Stefan,
ich selbst bin seit 1994 im WWW unterwegs und habe auch fachlich immer wieder mit dem Thema Datensicherheit (zu dem auch der Datenschutz gehört) zu tun. Von daher gebe ich vorab zu bedenken, dass eine "Nichtanonymität" in einem öffentlichen Forum unter Datenschutzaspekten problematisch sein dürfte, auch wenn es letztlich ja auf freiwilliger Basis laufen würde.
So ein Konzept würde auch nicht verhindern, dass Informationen in "falsche Hände" gelangen, sondern nur, dass deren Quelle authentischer wird. Stichpunkt Authentizität: Eigentlich müsste man auch die noch überprüfen, möchte man tatsächlich keine Fakes haben.
Irgendwie kann ich auch nicht nachvollziehen, was an "Paul Meier, Bayern" vertrauensbildender sein soll als an "Paul"? So lange die Person nicht identifizierbar ist, bleibt sie letztlich anonym. Es beruhigt lediglich ein wenig das Bauchgefühl - aber letztlich ohne Grundlage, denn es suggeriert mehr, als es ist.
Eine nur intern sichtbare Signatur wäre sicherlich ein Kompromiss, würde aber eben nicht das Problem der öffentlichen Verfügbarkeit der Informationen lösen (welches ja in der Fundstellen-Diskussion mitunter zum Ausdruck kam). Dieses liesse sich eigentlich nur durch einen geschlossenen Forenbereich lösen. Hier wären zwei Ansätze denkbar: die "schwache Lösung" mit Zugang nach (interner) Preisgabe der Personaldaten, die "starke Lösung" mit Zugang nach persönlicher Referenz. Wobei letztere mit wachsender Grösse auch immer weiter aufweichen würde.
Ich selbst halte mich z.B. im öffentlichen Internet recht konsequent anonym, weil ich Aktivitäten wie hier im Forum nachwievor als meine Privatsphäre betrachte und diese auch möglichst auf diese Weise schütze. In einem geschlossen Forum hätte ich wiederum absolut kein Problem damit.
Viele Grüsse
Andreas
berthold:
Hallo,
ich bin unbedingt dafür die totale Anonymität abzuschaffen. Wir konnten und können es ja immer wieder beobachten: Überreaktionen, persönliche Angriffe und Sticheleien kommen zwar nicht immer aber eben doch sehr oft aus dem anonymen Lager. Aus dem Nebel der Anonymität lässt sich eben gut schießen. Und wenn dann der Ruf ruiniert ist (oder man rausgeworfen wurde) meldet man sich problemlos mit neuem Pseudonym an >:(. Ein "Anonymer" hat mir erst gestern per PM sogar vorgegehalten dass ich mit richtigem Namen unterwegs bin. Auf die höfliche Nachfrage welche Beweggründe er mir unterstellt kam die Frage ob ich Streit suche und "Blöd sterben wir alle, da mußt du durch ...".
Auf der anderen Seite verstehe ich natürlich die Datenschutz-Bedenken. Es gibt leider Datensammler und die damit verbundenen Probleme. Fakt ist jedoch, dass sich viele Fach-Foren (auch in unserem Themenfeld) gegen die Anonymität entschieden haben (oder entsprechend umgestellt haben) und das hatte praktisch immer die gleichen Gründe. Ich könnte mir folgende Lösung vorstellen:
1) Anonyme User können: Lesen, aber nicht posten (auch keine PM's)
2) Anonyme User und Suchroboter sehen keine Klarnamen
3) die Klarnamen und email-Adresse stehen nur im Steckbrief und kann nur einzeln (nicht in Listenform) eingesehen werden
4) Schreiben kann nur der, der mit Klarnamen angemeldet ist (im Forum und im Atlas)
Ohne schlafende Hunde wecken zu wollen, aber es git auch noch zwei rechtlichen Aspekte: In dem Moment wo ein Mitglied einen Web-Speicher zur Verfügung gestellt bekommt (das haben wir für den Steckbrief und für den Sandkasten ja so gelöst) wird Stefan zum Provider und für die persönliche Seite kann/wird dann logischerweise die Impressumspflicht greifen. Spätestens dann hat sich das Thema Anonymität erledigt.
Der Verfasser eines Beitrags (im Forum und Atlas) ist für diesen juristisch verantwortlich. Allerdings liegt beim Seitenbetreiber (Stefan) die publizistische und presserechtliche Verantwortung. Das bedeutet: Prinzipiell haftet er für die Inahlte mit.
Gruß
Berthold
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