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Autor Thema: Anonymität von Mitgliedern  (Gelesen 38642 mal)

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Offline berthold

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #30 am: 22 Jun 09, 23:37 »
Hallo,

damit wir nicht aneinander vorbei reden möchte ich zu meinem Vorschlag erklären:

Nur wer mit Klarnamen angemeldet ist sollte auf die Profile der anderen Mitglieder zugreifen können - und nur da stehen die Klarnamen. Das bedeutet dann dass z.B. Google, Suchmaschinen und wayback-machinen eben keinen Zugriff auf Klarnamen haben, auf Inhalte im Atlas und Forum aber schon. Sprich, jeder behält seinen Nick, der steht unter dem Beitrag und nur ein mit Klarnamen angemeldeter User kann nachsehen wer das ist. 

Mir ist schon klar dass man damit nicht alle Ausruscher verhindern kann - leider. Aber fragt mal, warum mindat oder strahlen.org von der Anonymität Abstand genommen haben.

Gruß
Berthold

Offline Stefan

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #31 am: 22 Jun 09, 23:49 »
Ich habe bereits dafür gesorgt, dass Klarnamen nur von Mitgliedern gelesen werden können. Klarnamen sollen oder können in der Signatur stehen und die ist nur für Mitglieder einsehbar. Mit welchem Pseudonym sich jemand anmeldet ist egal. Der Klarname sollte in der Signatur stehen. Ich denke damit ist das Kriterium bereits erfüllt. Google und Konsorten werden die Daten nicht mehr in Ihren Index aufnehmen.

Wir werden auch keine Unterscheidung zwischen angemeldeten Usern vornehmen Angemeldet = Klarname alles andere ist Gast.

Weitere Konstrukte sind hinfällig, da wir keinen Administrationswust erzeugen werden.
Gruß Stefan

Offline Embarak

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #32 am: 23 Jun 09, 00:04 »
Hi,alle zusammen!

Reden wir hier allgemein über Datenschutz im web oder über die Gestaltung eines Fachforums?
Für mich steht im Vordergrund,das fachliche Niveau und auch die Umgangsformen möglichst lange hoch zu halten.
Je mehr anonyme user dazukommen,desto höher das Risiko,daß solch ein Forum zur Laber-Ecke verkommt.
Habe diese Erfahrung über mehrere Jahre in Taucher-Foren machen müssen;heute lese ich dort nicht mal mehr.)

Googlen des Arbeitgebers bei Bewerbungen : heute leider schon fast normal.Wo könnte mein beruflicher Nachteil sein,
wenn mein Interesse an Geowissenschaften offenkundig wird?
Wem das Posten im Forum aus Datenschutzgründen zu riskant erscheint,muß es ja nicht tun.Dann sollte Lesen
im Interesse der Anonymität genügen.
Ich bin für Abschaffung der Anonymität.

Noch eine Frage zur Umfrage:
Bei Veränderungen in newsgroups läuft für einen definierten Zeitraum eine Diskussion (RfD=request for discussion),
dann - ebenfalls zeitlich festgelegt - die Abstimmung (CfV=call for votes),alles moderiert.
Das Ergebnis wird publiziert und ist verbindlich.

Wie ist hier das procedere bei Umfragen,welche Verbindlichkeiten ergeben sich daraus und wer entscheidet das?
Gruß aus Berlin
Embarak

Offline Frank de Wit

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #33 am: 23 Jun 09, 00:31 »
Jeder der mir nicht seine echte Name sagen will, will ich nicht kennen lernen.
Meine Freunde haben alle eine echte Name. Keiner in meinem grossen Freundenkreis heisst "Blodekuh246".
Einfach oder? So, ich lasse die Wahl an dir, die andere. Willste mich kennen, sag deine Name.
Wenn nicht, bekommste keine Info uber Fundstellen, aktuelle Funde. Einfach nichts...
Ich heiss Frank de Wit, ich bin stolz auf meine Name und habe hier nichts  zu verbergen uber meine Hobby.
Und wenn ich etwas zu verbergen habe (und ich habe einiges), dann schreibe ich es hier nicht.
Auch einfach oder? Das Leben ist einfach und muss man nicht schwieriger machen als es ist
Jetzt gehe ich schlafen und morgen nach Sainte Marie aux Mines. Spass machen, Bierchen trinken. Sonne. Mineralien. Und wenn ich dann unbekannte Leute treffe, sage ich: Hi, ich bin Frank de Wit, Mineraliensammler, aus Holland. Maastricht Ja, im Suden. Die schoenste Stadt in Holland. Und du, woher kommst du? Aha Munchen. Zuper.
Schoen dich hier zu sehen. Bierchen trinken und ein bischen plaudern uber Mineralien und das Leben?
Liebe Grusse, schlaf wohl, Frank

Offline uwe

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #34 am: 23 Jun 09, 11:42 »
Grundsätzlich ärgert es mich, wenn ich im Forum mit einer "blackbox" diskutieren muß bzw. soll. Dabei interessiert mich der Name lt. Personalausweis oder die genaue Anschrift eines Gesprächspartners nicht. Ich sollte aber über Geschlecht und etwaiges Alter Bescheid wissen. Auch die grobe Lokalität ist gerade in einem Forum, wie dem unseren, schon interessant. Dabei genügt als Angabe zur Lokalität das Bundesland oder das Heimatgebirge völlig aus.

Sehr viele, vermutlich auch ein großer Teil der hier unbedingt anonym auftretenden, haben sich schon mal etwas im Internet bestellt. Dort hat man bedenkenlos Name, Adresse, Telefonnummer und eventuell auch noch die Kontonummer bekannt gegeben. Aber hier in einem Fachforum hat man dan angeblich Datenschutzbedenken. Das ist doch blanker Unsinn.

Für mich ist Anonymität eine Portion Feigheit. Wenn man etwas wie hier im Prinzip weltweit äußert, sollte man sich dazu bekennen oder den Mund halten (das war zwar von mir etwas emotionell - ich lasse es aber trotzdem stehen).

Für mich wäre es ideal, wenn Alter (ohne Geburtstag), Geschlecht und Heimatgegend Pflichtangaben würden. Stefan empfehle ich, den Namen und Wohnanschrift für jeden. der hier etwas veröffentlicht anzufordern. Ich kenne mich da rechtlich nicht so aus, aber wenn man in einer Fachzeitschrift etwas veröffentlicht, muß man ja auch seinen Namen und Adresse angeben.

Außerdem ist Anonymität für mich eine gehörige Portion Unhöflichkeit. (Einer der fundamentale "Anonymiker" hat mir per PM angeboten: Höflichkeit wäre das Gegenteil von Ehrlichkeit. Solche Einstellung spricht für sich.

Gruß
Uwe

Offline berthold

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #35 am: 23 Jun 09, 12:09 »
Hallo,

Zitat
Höflichkeit wäre das Gegenteil von Ehrlichkeit.

 :o ??? Manche Dinge muss man nicht nachvollziehen können.

@Uwe: In vielen Teilen stimme ich Dir zu nur "Feigheit" würde ich nicht sagen. Caliastos hat irgendwo auch schon Recht, wenn er vor zu sorglosen Umgang mit Daten warnt. Deswegen begrüße ich die aktuelle Änderung vom Stefan (ist möglicherweise jetzt etwas untergegangen) dass die Signatur nicht mehr öffentlich angezeigt (und damit nicht mehr von Suchmaschinen erfasst) wird. 

Gruß
Berthold

Offline Amudarja

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #36 am: 23 Jun 09, 13:14 »

Außerdem ist Anonymität für mich eine gehörige Portion Unhöflichkeit. (Einer der fundamentale "Anonymiker" hat mir per PM angeboten: Höflichkeit wäre das Gegenteil von Ehrlichkeit. Solche Einstellung spricht für sich.

Gruß
Uwe


Hallo Uwe,

ein guter Grund für Anonymität! Eine PM ist eine "private message", also eine nur für Dich bestimmte Nachricht. Warum postest Du diese und verletzt das Vertrauen desjenigen, der Dich "was auch immer" wissen lies? Nun, ich war es nicht, aber der Verdacht fällt damit auf alle "Anonymiker" wie Du sie bezeichnest. Dies als zweite Nebenwirkung Deines Versehens.
Die Gründe für Anonymität sind dargelegt worden und ich wiederhole gerne, dass im Falle absoluter Kenntnis aller Klarnamen die echte Streitereien zunehmen, statt abnehmen. Das Mühsal der Recherche des Klarnamens kühlt so manches Mütchen, wohingegen sonst gleich in der ersten Emotion scharf geschossen wird. Nach meiner Kenntnis sind viele "Klarnamenplattformen" Schauplatz und auch Quelle echter Streitigkeiten - so, wie im richtigen Leben eben. Nur mit dem nicht besonders feinen Unterschied, dass im richtigen Leben das Gespräch von gestern verklingen wird. Im Web bleibt es "Wort-für-Wort" auf Jahrzehnte recherchierbar und heizt Beteiligte möglicherweise immer wieder an.

Ich begrüße aber die umsichtige Entscheidung von Stefan, möchte aber anmerken, dass ein Abschalten der Signatur ausserhalb des Mitgiederbereiches nicht davor schützt, dass die Namen in den Postings auftauchen. Man spricht sich ja schliesslich an, bevor man schreibt. Ja, und schon ist man auf dem Weg in die Zukunft in der way-backmachine usw..

Bitte bedenkt, dass es nicht um einen Zwang zur Anonymität geht, sondern die Wahlfreiheit zur Debatte steht. Es kann also noch jeder handhaben, wie er möchte. Bitte respektiert den Wunsch vieler, anonym zu bleiben.

Glück Auf!
Jörg

Offline berthold

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #37 am: 23 Jun 09, 13:52 »
Hallo,

Zitat
Eine PM ist eine "private message", also eine nur für Dich bestimmte Nachricht. Warum postest Du diese und verletzt das Vertrauen desjenigen, der Dich "was auch immer" wissen lies?

Da möchte ich Uwe in Schutz nehmen: Aus einer anonymen PM Anschauungen zu Umgangsformen zu zietieren ist ganz gewiss kein Vertrauensbruch.  :o

Sorry Jörg, das ist eine ganz seltsame Ansicht.

Gruß
Berthold
« Letzte Änderung: 23 Jun 09, 14:46 von berthold »

Offline Stänlsucher

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #38 am: 23 Jun 09, 14:33 »
Glück Auf,
wir gehen hier einen "Hobby" nach.Ich glaube aber in diesem Forum treffen sich gleichgesinnte und innerhalb des Forums sollte es keine Anonymität geben,man (Frau) brauch ja keinen "Offenbarungseid" abgeben.Wir regen uns auf wenn unser geschriebenes Wissen,Bilder ohne fragen anderweitig genutzt wird,kommt ja vor,aber wem soll man fragen,wenn DER keinen Namen hat!?

Glück Auf
Lutz aus Schneeberg/Erzg.  ;)

Offline Stefan

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #39 am: 23 Jun 09, 15:41 »
Noch eine Frage zur Umfrage:

Zitat
Bei Veränderungen in newsgroups läuft für einen definierten Zeitraum eine Diskussion (RfD=request for discussion),
dann - ebenfalls zeitlich festgelegt - die Abstimmung (CfV=call for votes),alles moderiert.
Das Ergebnis wird publiziert und ist verbindlich.

Wie ist hier das procedere bei Umfragen,welche Verbindlichkeiten ergeben sich daraus und wer entscheidet das?

Die Umfrage ist derzeit nicht zeitlich begrenzt. Sicher wäre es seriöser im Vorfeld darüber zu informieren was die Konsequenzen daraus sind. Leider bin auch ich mir nicht sicher was dabei rauskommen wird. Persönlich war ich immer ein verfechter der Wahlfreiheit. Leider zeigt sich mit zunehmeder Größe, dass die wenigen Querulanten die das Zugeständnis der Anonymität ausnutzen für überproportional Ärger sorgen. Es wird sicher keine ganz demokratische Entscheidung geben zumal ich der jenige bin, der primär mit den Konsequenzen leben muss. Daher muss ich abwägen welche Maßnahmen wir mit technischen Mittel umsetzen können, wie ich möglichst viele der Bedenken technisch ausräumen kann und auf dieser Grundlage wird es dann eine Entscheidung geben.

Was wir nicht einführen werden, ist eine 2 Klassengesellschaft in der Form wer seinen Namen Preis gibt darf mehr Dinge sehen oder machen. Dies würde an der Problematik an sich nichts ändern. Neue Mitgleider müssen sich seit heute zur Preisgabe des Namens in der Signatur verpflichten. Die Bedingungen für die Registrierung sind bereits diesbezüglich angepasst. Auch wenn wir das bis zu einer endgültigen Entscheidung nicht erzwingen, ist es damit bereits im Vorfeld eingeräumt.

Natürlich könnten sich Leute weiterhin mit falschem Namen anmelden und Blödsinn machen. Die Leute wären dann aber schnell entlarvt und ohne weiteres gezedere zu entfernen. Leute die seriös an einem Meinungsaustausch interessiert sind wären gut beraten gleich den richtigen Namen zu verwenden, da spätestens wenn Sie Kontakte geknüpft haben, eine Namensänderung extrem schwierig wird. Da primär die Leute daran interessiert sind, wenn Sie schon die Hürde der Anmeldung nehmen, sich auch seriös auszutauchen, wird es wenig Leute geben die mit falschem Namen agieren. Auch unsere anonymen Querulanten haben sich erst später die Blöße gegeben und waren dann sicher froh nicht erkannt zu sein. Dies wäre bei realen Namen eine zusätzliche Hürde die so manchen vielleicht ins Grübeln fallen lässt bevor die verbalen Kotzattacken beginnen.

Im Gegenzug wäre es denkbar das Zeitschloss für nachträgliche Änderungen in Beiträgen erst später zuschappen zu lassen um den Leuten die Möglichkeit zugeben, missverständliche Formulierungen auch später noch zu entschärfen. Wir verhindern das Löschen und Ändern von Beiträgen u.a. wegen der übermäßigen Emotionalität einzelner User, die so nicht einfach Ihre Entgleisungen entfernen können und sich daher vermehrt vorher überlegen was Sie schreiben. Ich denke hier können wir Vertrauen gegen Vertrauen aufwiegen und diese Rahmenbedingungen wieder aufweichen.

Gruß Stefan






Offline berthold

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #40 am: 23 Jun 09, 16:34 »
Hallo Stefan,

derzeit ist die Liste http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/SammlerSteckbriefe (Zuordnung von Klarnamen zu Nicknamen) und die darin verlinkten Steckbriefe für unangemeldete User und Suchmaschinen lesbar. Ist das so gewollt?

Gruß
Berthold

Offline Embarak

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #41 am: 23 Jun 09, 16:58 »
...derzeit ist die Liste http://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/SammlerSteckbriefe (Zuordnung von Klarnamen zu Nicknamen) und die darin verlinkten Steckbriefe für unangemeldete User und Suchmaschinen lesbar. Ist das so gewollt? ...

Ist mir heute auch aufgefallen.Hatte mich wieder mal aus Neugierde selbst gegoogelt
und fand zu meiner Überraschung meinen Steckbrief mit beiden Namen.
Habe eigentlich nix zu verbergen,aber muß es gleich ein globaler Steckbrief sein? ;)

Gibt es eine Möglichkeit,die Privatsphäre selbst zu definieren,wie zum Bsp.bei Facebook?
Embarak

« Letzte Änderung: 23 Jun 09, 17:01 von Embarak »

Offline uwe

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #42 am: 23 Jun 09, 17:50 »
Hallo noch mal,

es soll mich doch bitte mal jemand, welcher Bedenken hat seinen Namen hier im Forum zu veröffentlichen, belehren, welche Nachteile einem aus der Nennung seines Namens, seines Alters und seines Heimatbundeslandes erwachsen können. Ich wäre wirklich froh, das zu wissen. In meinem Berufsleben habe ich sicherlich über 1000 Visitenkarten in zahlreichen Ländern meinen Partnern überreicht. Bis heute ist mir daraus noch kein Nacheil erwachsen.

Außerdem wäre es interessant zu wissen, ob all diejenigen, welche gern anonym bleiben möchten, niemals etwas in einem Versandhaus oder im Internet bestellt haben.  Selbstverständlich soll man mit seinen sensibleren Daten sorgfältig umgehen. Das ist gar keine Frage. Aber mal ehrlich, die von mir oben in der ersten Zeile genannten wünschenswerten Grunddaten sind doch nicht sensibel. Es verlangt ja niemand, daß er seine Kinderkrankheiten und Bankverbindung bekannt gibt. Aber jeder sollte wissen, daß von jeden auch diese Daten irgendwo elektronisch gespeichert sind und keiner den Fluß dieser, seiner Daten irgendwie beeinflusssen kann.

Also Ihr lieben anonymen User: Ihr seit für offizielle Stellen genau so gläserne Bürger wie ich, der Namen und Heimatort hier im Forum bekannt gegeben hat. Denkt mal darüber nach.

Gruß
Uwe
Uwe

Offline caliastos

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #43 am: 23 Jun 09, 19:10 »
visitenkarten sind wohl ja was ganz anderes. die kannst du nämlich nicht ergooglen. zudem wandern die mit der zeit mit sicherheit in den müll oder die evrgessenheit. im web nicht.

der hauptgrund der gegen unnötige datenpreisgabe anzuführen ist, ist der unabsehbare un unkontrolierbare datenmissbrauch. die adresse reicht z.b. schon um unerwünschte werbung zu erhalten. was per mail geht, geht auch per brief.

die bestellung in einem evrsandhaus ist übrigens auch was anderes. seriöse häuser erlauben die datenpreisgabe nur über ssl und andere verschlüsselungen. versendete mails sind auch nicht jedem zugänglich. aber selbst da kannst du den datenmisbrauch nicht ausschließen. doch was in foren steht kann man immer auslesen; und wenn man sich auch nur wegen der schnüffelei anmeldet.

es mag zwar genug stellen geben an denen man private daten einsehen. die krankenkassen schieben sich teilweise patientendaten zu, banken kundendaten. die schufa schaut wie man mit dem geld umgeht, der staat und die geheimdienste schnüfffeln wer weiß wo herum.
aber man muss ja deswegen nicht gleich jedem, ich sag jetzt einfach mal dorfdeppen, die startcodes für sämtliche atomwaffen in die handgeben. alle die zugriff auf private daten haben, ob wissentlich oder unwissentlich sind schon problematisch genug, da muss man es nicht auch noch dem rest einfach machen.



ich stell mal eine gegenfrage: was bringt einem die kenntnis von wohnregion, alter, name und co?

alter: jemand mit 60 kann sich wie ein kleinkind benehmen und ein knirps von 10 wie jemand mit 30. kommt beides oft genug vor.
wohnort: was bringt mir die info? die person wohnt, wo sie wohnt.
name: wo ist der unterschied ob jemand hans oder haudrauf genannt wird? ist doch egal, wie man sich nennt oder genannt wird. den namen der bei mir im pass steht höre ich so gut wie nie.alle verwenden oder erfinden irgendwelche spitznamen. wenn es hoch kommt höre und lese ich meinen namen weniger als 50x im jahr. und spielt es eine rolle. nein.


man google ruhig mal nach dem eigenen namen und frage sich ob das alles so sein muss, was man da findet. die möglichkeiten damit was irgendeinen mist anzustellen sind nicht abschätzbar. wie soll man da nachteile aufzählen? man kommt ja nicht mal drauf was alles machbar ist. der unfug, der bisher getrieben wird reicht vollkommen. aber man kann ruhig noch nen kanister bezin gemütlich ins feuer gießen.

Offline endeavour-minerals

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Re: Anonymität von Mitgliedern
« Antwort #44 am: 23 Jun 09, 19:13 »
Hallo Uwe,
Vielleicht kann ich dir da etwas weiter helfen.
Die Auswahl der Wörter, der Schreibstil uvm. ,geben Auskunft über den Charakter einer Person. Ist er zielstrebig, schludrig, jehzornig usw. Ein Wort hat 4 Seiten / Ebenen, eine Emotionale, eine Sachebene, eine Befehlsebene und noch eine, aber die weiß ich nicht mehr, ist halt schon lange her. Und je nach dem auf welcher Seite / Ebene derjenige anspringt lassen sich Charakterzüge ermitteln. Aber auch die Art wie jemand eine Diskussion führt gibt Aufschluss.  Ja der Mensch kann für geschulte Leute ein offenes Buch sein. Das nennt man Kommunikationspsychologie, hab ich oben schon mal erwähnt. Auf Grund von derartigen Charakterzügen werden Profile erstellt und könnten dann entscheiden ob Bewerber  zu einen Unternehmen passen oder halt nicht. Gerade in Berufen mit Aufstiegsmöglichkeit oder in Führungsebenen oder mit einen gewissen Sicherheitszwang ist daher eine weise Weste von Vorteil.

Aber ich habe derartige Praktiken oben schon angezweifelt, weil man eigentlich auch einen solchen Psychologen einen Bewerbungsgespräch mit beisetzen könnte und durch entsprechende Befragungen und den schriftlichen Unterlagen genauso viel wenn nicht sogar mehr heraus bekommen kann. Aber nicht des so trotz es wird gemacht.

Ich hoffe dir etwas weiter geholfen zu haben.

Ingo

 

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