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Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!

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Walpurgin:
nach vielen vielen Üben möchte ich euch eine meiner Lieblingstufen nicht vorenthalten.

Krizu:

--- Zitat von: der Sauerländer am 01 Apr 10, 20:14 ---@Frank,
weißes Blatt Papier? Häh? Weißes Papier ist BLAU! Da bist du mit dem (grauen) Himmel besser bedient ;) Machen aber viele Leute mit dem Papier. Kein Wunder, dass da nur Mist rauskommt.
Hat deine Cam keine manuelle, stufenlose, Einstellmöglichkeit?

--- Ende Zitat ---

Hallo Wilhelm,

glaube mir, wenn ich weiss meine, ist es weiss. Klar, nicht jedes Papier ist weiss. Nur arbeite ich seit 8Jahren in einer Bude die mit Weiss ihr Geld macht. Das übt das Auge ;-) also Abweichungen von 0.3 im Blau-Gelb-Wert sieht man deutlich. Meine Visitenkarten sind z.B. weiss.

MfG

Frank

Klinoklas:

--- Zitat von: der Sauerländer am 01 Apr 10, 20:14 ---Für annehmbare Mineralien-Fotos reicht was gebrauchtes für ca 600,-€
--- Ende Zitat ---

Nee echt jetzt?

Also wenn ich so in die Medienbibliothek schaue dann sehe ich einige sehr gute Bilder und die sind zum Teil mit einer Kompaktkamera gemacht worden. Du wertest ja im Grunde mit deiner Aussage fast alle Bilder ab welche jemals für den Atlas gemacht wurden. Das dürfte so manches Mitglied davon abhalten überhaupt noch etwas für den Atlas abzulichten. Und überhaupt warum muss sich ein Mineraliensammler und eventuell Hobbyfotograf mit einem Jeff Scovil messen lassen der sein täglich Brot mit dem ablichten von Mineralien verdient.

Walpurgin möchte nur Tipps haben wie er mit seiner jetzigen Ausrüstung bessere Ergebnisse erzielen kann. Wenn er seine Canon EOS 400D was eine gute Kamera ist besser begreift und hier gute Einstellungstipps erhällt sowie viel übt dann kann er auch die Qualität seiner Bilder verbessern ohne gleich eine Investition von 600 € zumachen. Wenn er das Objektiv dann hätte dann soll es nächtes Mal eines für 1200 € sein und dann geht natürlich nix mehr unter 10000 €. Spätestens dann darf er sich Berufsfotograf für Mineralien nennen.

Sein Bild als Shit und unbrauchbar zu titulieren finde ich wenig hilfreich und auch übertrieben. So einen jargon eignet man sich vielleicht in einem Naturfotografieforum an. Ausrüstung ist nicht alles und sehr oft sitzt das Problem hinter der Kamera.

Gruß
René

geni:
zum Abschluß noch ein Bild von mir:

Anatas aus dem Val di Vizze, Bildbreite 2,1mm. (28 Einzelbilder und mit CZP bearbeitet)

Frohe Ostern wünscht der immer noch probierende Geni  8)

Gerhard Niceus

loparit:

--- Zitat von: Klinoklas am 01 Apr 10, 23:24 ---Nee echt jetzt?

Gruß
René


--- Ende Zitat ---

Hallo René,
da kann ich Dir nur zustimmen bei Deiner Aussage.

Auch mir ging es darum "Walburgin" nicht zu entmutigen und den Grund für das unscharfe und nicht so gelungene Foto zu finden. Ein Bekannter von mir der unter anderem auch Mineralien fotografiert hatte das selbe Objektiv und machte gute Aufnahmen. Ich sage ganz bewusst nicht professionelle Aufnahme aber doch so gut dass diese wesentlich besser waren als das von Walburgin. Also gehe ich davon aus, dass er mit der Kamera und dem Objektiv das Foto besser hinbekommt.
Man muss eben klären, woran es liegt, dass das Foto so ist!

@Sauerländer
Es ist keine Frage, dass es bessere Objektive gibt und dass man damit auch bessere Aufnahmen macht. Doch auch dafür muss man nicht unbedingt für ein gebrauchtes 600 € ausgeben. Es stellt sich hier die Frage was mache ich mit den Aufnahmen, will ich mich daran erfreuen, diese hier im Mineralienatlas veröffentlichen, sind sie eventuell für einen Bericht im Lapis etc....
Solange das ein Hobby ist, muss doch eben jeder für sich entscheiden mit welcher Optik und auch mit welcher Kamera er fotografiert. Und wenn einer das Geld hat eine Ausrüstung im Wert  eines Mittelklassewagen zu kaufen, dann soll er das doch tun. Aber deshalb können andere doch mit weniger Mitteln gute Aufnahmen machen. Genauso wie es Leute gibt, die mit teurem Gerät die Aufnahmen nicht hinbekommen, weil sie eben nicht die Erfahrung haben in der Fotografie und auch in EBV. In München hatte ich mich längere Zeit mit Jeff Scovil unterhalten und ich hatte auch seine Ausrüstung in der Hand, zumindest die die er damals dabei hatte (ist 2 Jahre her). Es war eine Nikon mit einem wenn ich mich richtig erinnere 90er Makro von Nikon. Bin mir aber nicht mehr ganz sicher. Für diese Ausrüstung bekommt du aber sicherlich keinen Mittelklassewagen.

Doch wieder zurück zu "Walburgin" und den Möglichkeiten die man eventuell hat mit weniger finanziellen Mitteln. Ich würde versuchen bei E-Bay ein hochwertiges analoges Makro zu finden.  Leitz Wetzlar Macro Elmarit-R 1:2.8 / 60 mm. Da liegt der Preis je nach Glück zwischen 300 und 500 Euro gebraucht. Aber man hat dann ein Objektiv der Spitzenklasse entsprechend der TOP-Pro Objektive von Canon, Nikon oder Olympus, welche im 4stelligen Euro-Bereich liegen.
Hier eine Aussage von Micor-Tech-Lap in dieser Sache:
Fazit: Im extremen Makrobereich können analoge Toppmodelle locker mithalten oder sind sogar überlegen. Solide Verarbeitung mit Spitzenqualität zum Schnäppchenpreis! Unser Tipp: Teures Kameragehäuse kaufen und nach einem Klassiker beim Händler oder bei Ebay umschauen.

Der Bekannte von mir den ich vorhin erwähnt hatte, hat es ähnlich gemacht nur nicht so teuer. Er hat ein analoges 50er Zuiko-Makro gekauft Preis 80 Euro und damit macht er hervorragende Makroaufnahmen mit seiner Digitalen Olympus und auch mit seiner Canon. Man braucht halt eben noch die entsprechenden Adapter und kann loslegen. Alles natürlich, da Analog-Optik, mit manueller Steuerung. Die Av, die automatische Belichtungsmessung, geht natürlich auch noch.

So jetzt stacke ich noch zwei Foto's, wünsche noch schöne Osterfeiertage.

loparit

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