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Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!
Krizu:
Hallo,
mein Favorit ist das letzte Bild, aber:
Scheinbar hat das Grau einen leichten Rotstich, ist nicht so mein Fall - eher ein neutrales Grau und vielleicht etwas heller oben damit der Unterschied zum Kristall stärker wird.
Aber trotzdem ein Superbild!
MfG - Meine Meinung ;-)
Frank
Walpurgin:
Nun mal wieder was von meinen "Fortschritt".
der Sauerländer:
Hallo liebe Fotofreunde,
jetzt ist hier genau ein Jahr nichts mehr passiert. Wird doch Zeit, mal wieder etwas über eure Technik zu erfahren.
Was ich in dem Jahr gemacht habe?
So was....
www.naturfotografie-waltermann.de
In St. Marie war ich mit dem "geni" im Theater(Eingangsbereich) bei dem Spanier. Das war wirklich beeindruckend, wie der Mann Mineralien und Fossilien fotografiert.
Sein Equipment bestand aus einem Fotokoffer mit 6 Lampen, etliche Halterungen (Löthilfen) mit Reflektoren. Eine Canon 550D mit dem Sigma 50 mm Makro. Also nix im Gegenwert von einem Mittelklassewagen ;) Das Sigma kostet so um die 320,-. Gebraucht ca 220,-€nen. Aber die Fotos von ihm....puuuhhhh. Eine Augenweide und ich habe selten besseres gesehen.
Noch haben wir Sommer und die kleinen Viecher haben für mich Vorrang. Aber ich kenne mein Sauerland. Die nächste Schlechtwetter-Periode kommt ganz sicher. Und dann gehts an die Steine :D
Anbei ein Test mit meiner drei Tage jungen 7D und einem neuen 60er Makroobjektiv. Mal eben so hingerotzt, aber das lässt sich ordentlich an. Die 7D ist eine Zicke. Aber kriegen wir schon hin ::)
7D, Stativ, Kabelauslöser, Blende 16, SVA, Kunstlicht weiß, RAW
loparit:
Hallo Wilhelm,
sehr schöne Aufnahmen auf deiner Homepage!
Ich selbst fotografiere auch seit ca. 2 Jahren Schmetterlinge und Insekten und weiß was für ein Aufwand es ist diese Tiere schön abzulichten.
Ich war heute bereits um 5:00 Uhr draußen um den Thymian-Ameisenbläuling zu fotografieren.
Gruß
Edgar
jayjay:
Hallo zusammen
Ja ich wollte auch nach St.Marie, habe es aber nicht geschafft. Wäre interessant gewesen zu sehen, wie es die Herren gemacht haben. Gibt es einen Namen? Eine Homepage?
Ich gebe mal meinen aktuellen Stand wieder. Ausrüstung ist eine D7000 von Nikon mit einem Nikon Macro 60mm und teilweise bei kleinen Stücken Tokino 105mm Macro. Ich hatte ja den Thread eröffnet und dort recht umfangreiche Nachbearbeitung via Photoshop gemacht. Mein Ziel war es immer
einen möglichst natürlichen Hintergrund zu erzeugen. Diesem Ziel bin ich mittlerweile etwas näher gekommen.
Ich habe ein Gestell, auf das ich eine Platte lege. Darunter lege ich einen Farbverlauf von weiß nach schwarz (auf dem Foto ist ein rot-schwarzer Kreisverlauf zu sehen), den ich mit Photoshop gemacht habe und als Poster in 30x40 entwickeln lassen habe (habe veschiedene Farbverläufe, aber nutze meist weiß nach schwarz).
Darüber kommt eine Scheibe mattes Glas wie man es aus dem Baumarkt bekommt bei Bilderrahmen mit entspiegeltem Glas bei Posterrahmen. Darauf habe ich dann ein kleines Lichtzelt gebaut (siehe Foto), um möglichst weiches Licht zu erhalten. Über dieses Lichtzelt kommt nach hinten eine schwarze Decke. Normalerweise ist der erste Teil nicht durch die Decke bedeckt nur der hintere Teil.
Dann nutze ich unterschiedliches Licht. Mal nur von oben mit einer Lampe (siehe Foto der einen Lampe mit Energiesparlampe in Tageslichtweiß). Jeff Scovil arbeitet glaube ich teilweise auch mit nur einem Licht von oben, wobei er eine Lichtbox nimmt. Mit kleinen Reflektoren (weisses Papier, Alufolie auf Karton) kann man dann bestimmte Bereiche mehr oder weniger ausleuchten zum Beispiel mit Hilfe eines Lötassistenten. Hier ein Beispielfoto dazu.
Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!
Da gab es mal bei einem schwedischen Möbellieferanten LED lampen für knapp 10 Euro. Und davon habe ich mir fünf Stück gekauft. Mit Schwanenhals so dass man die Stücke beliebig anstrahlen kann. So kann man biegen und schieben, bis das Stück gut ausgeleuchtet ist, die Flächen zur Geltung kommen, ohne dann auf dem Bild zu überstrahlen.
Anschließend kommt das Bild dann nur noch leicht durch Photoshop (siehe nächstes Posting).
Noch ein kleiner Tip. Um das Glas nicht zu zerkratzen kann man etwas Knetpaste unter das Stück machen, dass der Stein nicht direkt auf die Platte aufsteht. Die Paste kann man auch generell nutzen, um die Stücke in Position zu bekommen.
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