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Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!
jayjay:
Wenn das Bild im Kasten ist, nutze ich Photoshop, um es zu finalisieren.
Das sieht so aus, dass ich das Mineral selbst ausschneide/freistelle (geht mal schneller mal dauert es etwas länger). Ich kopiere es auf eine neue Ebene (die ganz oben steht).
Dann nehme ich die Ursprungsebene und kopiere alles ausser dem Mineral auf eine neue Ebene. Diese Ebene zeichne ich mit dem Gaußschen Weichzeichner weich (es ist die mittlere Ebene, welche dann nur den Hintergrund und kein Mineral enthält). Das hat zur Folge, dass die Schatten weicher werden und zum Beispiel kleine Unreinheiten (wie Sensorfleck durch Staub in der Cam, Staubkrümmel um das Mineral herum, welche der Blasebalg nicht entfernt hat, etc.) verschwinden und das Stück damit sanfter wirkt.
Ganz darunter liegt die ursprüngliche Ebene.
Ist zwar immer noch nicht 100% out of the cam, aber ich bin mit den Ergebnissen mittlerweile sehr zufrieden.
Anbei mal ein Bild bearbeitet und unbearbeitet, um den direkten Vergleich zu sehen.
loparit:
Hallo Jayjay,
ich finde das Orginal besser als das nachbearbeitete. Im Orginal ist der Malachit besser. Nach der Bearbeitung scheint mir der Malachit zu hell. Allerdings schaue ich gerade auf meinem Laptop der ist nicht so toll in der Wiedergabe. Werde nachher mal noch auf dem anderen Rechner mir die Fotos nochmals anschauen.
Gruß
loparit
Embarak:
Hallo
Ich freue mich sehr, daß dieser thread wieder auflebt ! ;D
@ Jayjay
--- Zitat ---...Im Orginal ist der Malachit besser. Nach der Bearbeitung scheint mir der Malachit zu hell.
--- Ende Zitat ---
Ich muss loparit zustimmen.
Möglicherweise hast Du noch eine Tonwertkorrektur auf den Hintergrund machen wollen, da dieser auch etwas heller geworden ist.
Eine Korrekturebene ist mit der darunterliegenden Bildebene verknüpft. ( Bild 1)
Macht man danach eine Kopie der Bildebene, verschwindet diese Verknüpfung und die Korrektur betrifft alle darunterliegenden Bildebenen.
Will man eine Bildebene selektiv korrigieren, schiebt man die Korrekturebene über die betreffende Bildebene und aktiviert die Verknüpfung manuell.
( unterer roter Pfeil Bild 2 )
Dann könnte man den Hintergrund heller/dunkler machen, ohne die freigestellte Ebene zu verändern.
Gruß
Norbert
Embarak:
Hallo
--- Zitat ---Das sieht so aus, dass ich das Mineral selbst ausschneide/freistelle (geht mal schneller mal dauert es etwas länger).
Ich kopiere es auf eine neue Ebene (die ganz oben steht).
Dann nehme ich die Ursprungsebene und kopiere alles ausser dem Mineral auf eine neue Ebene.
Diese Ebene zeichne ich mit dem Gaußschen Weichzeichner weich.
--- Ende Zitat ---
Die von Dir beschriebene Methode hat einen Haken.
Der Gaußsche Weichzeichner auf der Hintergrundebene zeichnet nicht nur Kratzer und Krümelchen auf der Ebene weich,
sondern auch die Konturen des Minerals auf dieser Ebene und es entsteht eine merkwürdige Aura im Gesamtbild.
Könnte man entfernen, indem man den Hintergrund mit dem Kopierstempel von außen nach innen überträgt, bis die Aura weg ist,
ist aber aufwendig.
Habe auch einen Malachit genommen, an dem ich eigentlich keine Veränderungen vorhatte. :)
Ist ja nur ein Beispiel.
Freigestellt und danach mit dem Gaußschen Weichzeichner den Hintergrund stark übertrieben.
Gauß muß also äußerst sparsam eingesetzt werden !
Norbert
der Sauerländer:
Hallo,
hier der Senor Sanchis....
http://www.euromineral.fr/a_/b_ofm9.html
das sind allerdings ältere Arbeiten von ihm. Ihr könnt auch ein Arbeitsfoto von ihm anklicken. Dort sieht man seine Arbeitsweise. In St. Marie hat er das aber anders gemacht und die neuen Fotos von ihm sind allererste Sahne.
Und er...
http://www.euromineral.fr/a_/b_ofm44.html
war ebenfalls da.
Gruß
Wilhelm
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