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Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!
Embarak:
Hallo
Wie Jayjay schon andeutete, ist eine gute Freistellung der aufwendigste part.
Ist das schon getan, ergibt sich eine Vielzahl von anderen Möglichkeiten zur Hintergrundgestaltung, wobei ich es sehr reizvoll finde,
daß so zu versuchen, daß es nicht gleich als Photoshop-Produkt zu erkennen ist.
Nach wie vor halte ich mich bevorzugt an die Originalunterlage. Manchmal sind aber doch mehr Kratzer oder Krümel darauf,
die mir mit bloßem Auge entgangen waren, sodaß die Reparatur mit Stempel usw. länger dauert, als eine Neugestaltung
des Hintergrunds ohne Veränderung des freigestellten Gegenstandes.
Das setzt allerdings voraus, daß einem das Zusammenspiel von Ebenen und Masken klar ist.
Hier der Beispiel-Malachit mit neuem Hintergrund:
1. Kopie vom Hintergrund, der immer unbearbeitet bleibt.
2. Freistellung aus der Hintergrund-Kopie.
3.neue Ebene in weiß
4.neue Ebene in schwarz und eine Ebenenmaske dazu, in die mit dem Verlaufswerkzeug ein Verlauf von oben nach unten kommt,
sodaß ein gleichmäßiger Verlauf von schwarz nach weiß entsteht.
Deckkraft reduzieren, bis es ein Verlauf von hellem grau nach weiß ist.
5.Kopie der Freistellung unter die Freistellung schieben. Über transformieren-verzerren in Schattenform ziehen.
Daraus die Farbe der Bildebene wegradieren und in schwarz neu übermalen.
Den Schatten mit Gaußschem Weichzeichner bearbeiten und Deckkraft runternehmen.
Schattenmaske anwenden und neue Ebenenmaske zufügen, in der mit dem Verlaufswerkzeug
der Schattenverlauf abgeschwächt wird.
6.Zum Schluß noch etwas Feinarbeit: Körnung einer Papier-Unterlage simulieren.
Dazu mache ich eine neue weiße Ebene über der ersten weißen und nehme den Zeichenfilter Prägepapier.
Dazu eine neue Maske, in die ein reflektierter Verlauf kommt und danach die Deckkraft auf ein diskretes Maß reduzieren.
Obwohl die Beschreibung sehr kompliziert klingt, geht das mittlerweile in 5 Minuten.
Freistellen allein kann deutlich länger dauern !
Unbearbeitet gefällt mir der Malachit immer noch am besten !!
Alle PS-Geheimnisse habe ich immer noch nicht gelüftet, habe aber viel über Video-tutorials gelernt,
die es zu PS und auch zu Gimp gibt.
Den Hinweis auf Video- Tutorials bekam ich übrigens von loparit,
bei dem ich mich an dieser Stelle für den Tip herzlich bedanken möchte !! ;D
( es ging damals um Freistellung von Haaren.. )
Gruß
Norbert
P.S.: Bei den Mineralien setze ich PS sparsam ein. Sehr viel Spaß macht der nonsense (offtopic)
Embarak:
Nachtrag:
Den psd-file mit der Freistellung kann man dann beliebig variieren.
Version1 war doch sehr dunkel.
Norbert
Embarak:
--- Zitat von: der Sauerländer am 03 Jul 11, 11:38 ---hier der Senor Sanchis....
... Ihr könnt auch ein Arbeitsfoto von ihm anklicken.
--- Ende Zitat ---
Auch 'ne tolle Konstruktion !!!
Norbert
jayjay:
Hallo zusammen
Bin mir gar nicht sicher, ob ich eine Tonwertkorrektur gemacht habe.
Ich habe den Beitrag nochmals ergänzt, um eventuelle Unklarheiten zu beseitigen.
Die Ebene, welche weich gezeichnet wird ist die mittlere Ebene ohne Mineral. Das Mineral
selbt ist auf der obersten Ebene. So wird verhindert, dass das Mineral am Rand weich wird.
jayjay:
--- Zitat von: der Sauerländer am 03 Jul 11, 11:38 ---Und er...
http://www.euromineral.fr/a_/b_ofm44.html
war ebenfalls da.
--- Ende Zitat ---
Die Bilder scheinen mir einen digital erzeugten Background zu haben.
Ich habe das mal exemplarisch mit einem Stück von mir gemacht, wie es sein könnte.
Den Rhodo habe ich vor möglichst schwarzem Hintergrund fotografiert. Dann freigestellt --> neue Ebene.
Drunter das Stück gespiegelt und um 180 Grad gedreht. Die Deckkraft auf 30%, leichter Gaußscher Weichzeichner auf der Ebene.
Noch einen Ebenenmaske drüber, dass die "Spiegelung" nach unten hin nachlässt.
Und schließlich die Ebene drei mit einem zentrischen Ebenenverlauf von Grau nach Schwarz.
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