Arbeitsmittel / Means for work > Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto

Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!

<< < (7/36) > >>

loparit:
Hallo Rene,

ja das mit dem Koffer ist eine Tolle Sache. Allerdings passen da die großen Hintergründe auch nicht hinein. Aber es ist auf alle Fälle schön, in dem Koffer verstaue ich alles, die Lampen, die Verteilersteckdose, Diffuser, Hintergründe, sonstige Dinge die ich mir zwischenzeitlich angeschafft habe. Dann brauche ich mir nur den Koffer und den selbst gebauten Tisch zu schnappen und dann bin ich mit der Fotoausrüstung reisefertig :-)

Ich habe mal eben den Tisch und die Beleuchtung aufgebaut und dann auf die schnelle einen Pseudomalachit (Größe 7x7 cm) frei Hand und ohne große Beleuchtungseinstellungen fotografiert.


Gruß
Edgar

loparit:
@Uwe

Nun den Erklärungen von Schluchti sind sehr ausführlich und deshalb nenne ich hier noch einen weiteren Grund warum ich heute nur noch RAW fotografiere.

Man sagt das RAW ist das digitale Negativ. Also mein Original bleibt immer erhalten, genau wie früher das Negativ beim normalen Film.
Ich hatte ursprünglich genauso die Erfahrung gemacht, dass das RAW und das jpg fast identisch sind und mich gefragt warum überhaupt RAW.
Als ich in Freiberg Fotos der Pohl-Sammlung gemacht habe, ist mir einfach kein vernünftiger Weißabgleich gelungen und ich habe alle oder fast alle Fotos dann im RAW gemacht. Natürlich mußte ich mich dann auch mit der entsprechenden Software auseinandersetzen und was ich dabei erlebt habe war der Auslöser warum ich nur noch RAW fotografiere. Sind die Fotos sowie fast ausschließlich gut bis sehrgut ist der Unterschied nicht so deutlich. Aber wenn man Aufnahmen macht die aus welchen Gründen auch immer daneben gegangen sind  oder besser gesagt besser sein könnten (z.B Weißabgleich) dann kann man mit RAW noch deutlich viel mit dem Foto machen. Weshalb ich heute auch viele mir bekannte Fotografen verstehe dass sie schon länger im RAW fotografieren.

Als Beispiel mal ein Stück aus der Sammlung das ich dort aufgenommen habe. Wer die Lichtverhältnisse kennt weiß das das dort nicht so einfach geht. Die Aufnahme ist mit Stativ und ohne Blitz aufgenommen.

Gruß
Edgar Müller

uwe:
Danke Thomas und Edgar,

Eure Ausführungen beantworten erst mal meine Frage und die Vorteile leuchten mir nun ein. Allerdings klappts nun bei mir nicht mehr mit der Bildbearbeitung mit XnView, denn wenn ich mit diesem Programm die entsprechende *.NEF Datei aufrufe erscheint ein Bild mit einer Breite von nur 160 Pixel (beim *.JPG Bild sind es immerhin 3008. Welches Programm verwendet Ihr zur Bildbearbeitung ?

Gruß
Uwe

loparit:
Hallo Uwe,

zum entwickeln der Raw Bilder und zum archivieren benutze ich Adobe Lightroom und zum weiteren bearbeiten Photoshop CS3.

Gruß
Edgar

Goldi85:
Hallo,

ich möchte die Gelegenheit nutzen und auch mal meinen (vergleichsweise einfachen) Aufbau zum Fotogafieren vorstellen.
Ich lege die Stufe dazu auf ein weisses Blatt Papier, welches auf einer Glasplatte liegt. Das Ganze liegt auf einem Fußhocker, da dieser genau die richtige Höhe für mein Stativ hat.
Als Hintergrund benutze ich eine Fleecejacke, die ich über einen Schreibtischstuhl gehängt habe.
Zur Beleuchtung verwende ich bisher eine Energiesparlampe. Durch diesen Aufbau lässt sich mit einfachen Mitteln ein Weiss-Schwarz-Verlauf als Hintergrund erzeugen, ohne diesen nachträglich erzeugen zu müssen. Das Problem beim künstlichen Hintergrund ist eben meist, dass man es den Bildern recht schnell ansieht.
Ein Bild davon habe ich unten mal angehängt.

Diese Variante ist aber nun eher für kleinere Stufen bis etwa 8 cm geeignet, bei größeren Stücken steigt die Schärfentiefe wieder an und man erkennt meist irgendwo das Ende des Papier-Blattes  :P
Für kleinere Stufen bin ich mit den Ergebnissen aber (vorerst) zufrieden. Probleme bereiten nur einige einzelne Stücke, die einfach nicht gut rauskommen.

Ein paar mit dieser Variante gemachte Bilder, die mir gefallen:

Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!

Eines, das mir noch nicht gefällt (Schärfe Ok, aber zu harte Schatten, Kristallflächen überbelichtet,usw.):

Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!

Ansonsten sind die Bilder alle nach der DMF-Methode mit dem Programm CombineZM verbessert worden, danach nur leichte Korrekturen mit GIMP.

Die anderen Varianten hier im Thread gefallen mir auch sehr gut, mal sehen, ob ich davon etwas verwenden kann. Mit RAW habe ich bisher noch nicht gearbeitet, muss ich mir auch mal anschauen, wie das geht.

Gruß  Daniel

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln