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Mineralien fotografieren - Erfahrungsbericht - andere Erfahrungen!
jayjay:
Echt super, was sich hier für eine tolle Diskussion entwickelt. Hätte ich den Thread mal vor einem Jahr gestartet, hätte ich mir
viel Arbeit und Experimentieren sparen können. Aber toll, was hier für unterschiedliche Lösungen existieren.
@ Goldi & @ Edgar
Goldi Du schreibst, Du bist unzufrieden wegen der überbelichteten Kristallflächen. Edgar hat auf seinem Bild schön zu sehen kleine Schwanenhalshalterungen, mit denen
man Reflektoren einsetzen kann zum verstärken oder dämpfen von Reflexionen.
Edgar, kannst Du sagen, woher Du diese hast?
Die Lösung von Dir Goldi finde ich übrigens super in Sachen Preis/Leistung.
@ All: ich habe heute die Terra Mineralia angesehen. Tolle Ausstellung. Interessant zu sehen, wo die Limits liegen, wenn Geld kein Limit ist.
Allerdings hätte ich nicht gedacht, dass das Licht dort so schwierig und "schwach" ist. Hatte kein Stativ dabei.
Also jeder der noch hingeht und Fotos machen will. Stativ nicht vergessen!
sapphire:
Hallo,
von mir auch nochmal etwas zum Thema Underdog-Fotografie ;)
Ich stehe oft vor dem Problem, Strukturen abbilden zu wollen, die irgendwo im mm-Bereich liegen. Ein gutes Makro mit einem Abbildungsmassstab von 1:1 wäre sicherlich eine gute Lösung. Nur solche Objektive haben auch ihren Preis. Mit Zwischenringen habe ich es versucht, aber der Tiefenschärfenbereich ist arg eng.
Ich habe mich dann mal ein bisschen umgesehen und bin auf eine recht interessante Website gestossen, die zum Einen das Thema Nahlinsen beleuchtet und dann noch das Thema Objektivumkehr.
(Wen es interessiert, hier die Links zu beiden Themen:
http://www.traumflieger.de/objektivtest/nahlinse_oder_makroobjektiv/nahlinse_oder_makrospezialist.php
http://www.traumflieger.de/objektivtest/retro/supermakro_mit_dem_kitobjektiv.php )
Abgesehen davon, dass eine Nahlinse auch erst einmal gekauft sein muss, hat mich der Sachverhalt neugierig gemacht, es mal mit der Objektivumkehr zu versuchen, da hier sogar Vergrösserungen möglich sind.
Also Objektiv abgeschraubt, mit ein paar Unterlagen es vor die Kamera positioniert - und siehe da, es funktioniert. Erstaunlicherweise ist die Tiefenschärfe relativ gut. Im Augenblick ist das natürlich alles ein Gefummel, da Kamera und Objektiv lose herumstehen, die Fokussierung durch Verschiebung des Objekts erfolgt und die Lichtstärke völlig auf der Strecke bleibt, aber es scheint mir ein ausbaufähiger Ansatz zu sein, wenn man nicht gerade ein Binokular oder Mikroskop mit dem entsprechenden Equipment zur Verfügung hat.
Sobald ich etwas Vorzeigbares habe, werde ich es hier mal hereinstellen.
Viele Grüsse
Andreas
uwe:
Hallo Andreas,
es gibt für die meisten Kameras für relativ wenig Geld (unter 20,- €) Retro-Ringe zu kaufen, mit denen man das Objektiv verkehrt herum an die Kamera schrauben bzw. mit Bajonettverschluß ankoppeln kann. Allerdings wird hier die kleinste Blende wirksam, da die Blendeneinstellung nicht mehr funktioniert. Man muß also sehr stark beleuchten oder lange belichten.
Uwe
Klinoklas:
Hallo Andreas,
für mehr Tiefenschärfe könnte man mit einem Makroschlitten mehrere Schichtaufnahmen machen und diesen Bilderstapel anschließend mit z.B. CombineZM zusammenrechnen.
http://www.google.de/products?q=Makroschlitten&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wf
Gruß
René
sapphire:
Hallo Uwe,
danke für den Tipp. Ich habe gerade mal etwas herumexperimentiert und das ständige Verrutschen von Kamera und Objektiv erfordert schon ein ausgeprägtes Mass an Gelassenheit ;) Ausserdem denke ich, ist das auch besser für die Fokussierung. Richtig scharf bekomme ich das Ganze noch nicht.
Hallo Klinoklas,
danke für den Link. Ich habe noch ganz andere Preise im Kopf (etwa Faktor 4). Das wird ja dann doch interessant :-)
Ach ja, hier mal ein Ergebnis - wie gesagt, mit fliegendem Equipment - und ein Belechtungsmeister bin ich auch noch nicht:
Hessonit, Bildbreite ca. 12 mm (Ausschnitt von ursprünglich ca. 15 mm), ohne weitere Nachbearbeitung.
Viele Grüsse
Andreas
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