Ja, das so eine Reaktion kommen wird, war mir schon fast klar.

Ich wollte auf keinen Fall die Gefährlichkeit von Asbest verunglimpfen. Ferner wollte ich aufzeigen, dass man nicht automatisch erkranken muss, nur weil man mit Asbest jahrelang zu tun hatte. Das man die Bunsenbrenner-Unterlagen aus dem Verkehr gezogen hat ist klar. Täglicher Gebrauch heißt täglicher Abrieb und somit ständige Staubproduktion. Die Stufe steht aber normalerweise in der Vitrine und wird nicht bewegt / angefasst. Und im Vergleich von jahrelangen täglichen Kontakt zu einer Stufe, der mal beim Herausholen nach vielleicht zwei Jahren ein Bröckchen abfällt, sehe ich im Nachhinein die Gefahr auch nicht als so groß an, vor allem nach der Ausführung von Stefan. Bei der wolligen Stufe von Embarak hätte ich aber auch schon größere Bedenken.
Eindosen habe ich mir auch schon überlegt, sieht halt m. E. in einer Sammlervitrine nicht so toll aus.
Nichts für ungut

Edgar
PS: Wer noch etwas Lust zum Lesen hat, kann sich das hier ja noch reinziehen:
Meine Nachbarin hat mir von einer anderen Fernsehdoku berichtet. Anscheinend war Asbest früher auch in bestimmten Mörteln oder Estrichen drin. Wenn heutzutage Wohnungen / Bäder saniert werden, analysiert keiner (oder die Wenigsten) die Baumaterialien (auch Bodenbeläge) auf Asbest. Handwerker kommt, Bad wird entkernt, Schutt in den Container vor dem Haus und der nächste Handwerker macht im Bad weiter. Oft gibt es ja nicht mal ein Fenster im Bad und man steht in einer einzigen Staubwolke mit nem windigen Mundschutz, wenn überhaupt (bin selbst erschrocken, weil wir gerade das Bad von meinem Bruder sanieren). In dem Beitrag ist auch bemängelt worden, dass der verseuchte Schutt dann einfach an der Straße herumsteht. Da kräht kein Hahn danach (bis auf diese eine Dokumentation). Es wissen so viele Heimwerker aber auch Profis nicht, wie gefährlich es sein kann, ein altes Haus oder Wohnung ohne Altbausanierungsprofis umzubauen in punkto gefährlicher Belastungen.
Aber wir nehmen auch genügend andere Giftstoffe aus unserer Umwelt insbesondere mit dem Essen auf (z. B. mit Pflanzenschutzmitteln belastetes Paprikapulver). In einem anderen Bericht haben sie die Körper / Leber verstorbener Menschen analysiert. In ihnen konnten sie teilweise 12 bis 15 verschiedene Chemikalien und dergleichen in hohen Konzentrationen nachweisen, was der Mensch zu Lebzeiten alles aufgenommen hat. Die Bilanz war Zitat: "Eigentlich Sondermüll". Ja, hat nichts mit dem Forum gemein, war nur mal so zum Nachdenken über Gesundheitsrisiken.