@ Amberimage: Schön, das doch noch ein paar Hintergrundinfos kommen. Wenn man gleich alle Fakten auf den Tisch legt, kann man sich halt doch gleich geziehlte Gedanken zu dem Ganzen machen. So hätten die Stücke auch durchaus von einem Reisesuvenierladen stammen können.

wurden diese in der USA auf einer Mineralienbörse für einen ziemlich hohen Preis von einem reichen Ami erworben
Allein das ist kein Echtheitsbeweis, es gibt leider immer wieder gute Fälschungen auf Messen. Und dann fragt sich ja auch, wie viel Fachwissen der Ami hatte.
nach dessen Tod wurden diese dann weiter an meinen Bekannten versteigert.
Fassen wir zusammen: Der Ami hat keine schriftliche Expertiese bei dem sündhaftteuren Stück erhalten, er hat sich den Namen und Herkunft bei dem Wert nicht aufgeschrieben, er hat nicht mit seinen Angehörigen / Freunden über seinen exklusiven Kauf geredet, der Auktionator hat auch nichts dazu in Erfahrung bringen können (er profitiert ja bei genauen Daten durch mehr Erlös und kennt sicher den ein oder anderen Experten), ein Anderer ersteigert das Stück und weiß absolut nichts davon bzw. was er ersteigert, hier kann sich bis jetzt auch keiner einen Reim darauf machen.
Das schlierige Einschlüsse in Achat und Karneol vorkommen, ist vollkommen richtig. Aber meistens sieht man dann, wie die einzelnen schlierigen Schichten nach und nach gewachsen sind und zum Beispiel einen Kreis oder Schichtebenen bilden. Aber hier ist es einfach ein quirliges durcheinander ohne System, besonders beim letzten Bild. Und wegen dem letzten Bild zweifele ich auch, das es sich um verfüllte Risse handelt. Das ist einfach zuviel. Für mich sieht es halt immer noch so aus, als ob zwei unterschiedliche Materialien im flüssigen Zustand vermischt wurden. Kann natürlich aber auch falsch liegen. Auch wegen der oberen Zusammenfassung glaube ich nicht, das es natürliche Teile sind. Falls ich aber falsch liege, lasse ich mich auch gerne eines besseren belehren.
Glück Auf
Edgar