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Autor Thema: unbekanntes von der Halde Gladhammar  (Gelesen 2738 mal)

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Offline gladhammar

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unbekanntes von der Halde Gladhammar
« am: 16 May 10, 19:36 »
Hallo liebe Gemeinde,

bitte um eure Mithilfe. Habe hier ein nadliges Mineral von o.a. Halde in Småland/schweden.
Könnte es sich dabei um Bismuthinit handeln?? Bin mir auf Grund der sehr rauen Oberfläche nicht sicher. Die Oberflächenstrucktur scheint durch ein anderen Mineralbelag verursacht zu werden.
Will aber nicht an der Oberfläche manipulieren, da ich nuir dieses eine Stück habe. Deshalb auch kein Strich und keine Härte. Vergesellschaftet mit Pyrit auf Quarz. Bildauschnitt ca. 2,5 x 3 mm.
                                                 

                                                                           
unbekanntes von der Halde Gladhammar


Glück Auf
Detlef
« Letzte Änderung: 16 May 10, 19:44 von gladhammar »

Offline Doc Diether

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Antw:unbekanntes von der Halde Gladhammar
« Antwort #1 am: 16 May 10, 19:51 »
sicher Detlev, das kann Wismutglanz sein. Emplektit vielleicht auch.
Ich würds auch so in die Sammlung stellen. Ein bißchen Korrosion stört mich persönlich nicht.
Gruß ins hoffentlich wärmere Schweden. Bei uns war heute eine Höchsttemperatur von 8 Grad.
Doc Diether

Offline geomueller

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Antw:unbekanntes von der Halde Gladhammar
« Antwort #2 am: 16 May 10, 20:04 »
Hallo,
könnte durchaus Wismutglanz oder Emplektit sein, vielleicht auch "nur" Nadelpyrit.

Gruß Jürgen

Offline Uwe Kolitsch

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Antw:unbekanntes von der Halde Gladhammar
« Antwort #3 am: 16 May 10, 20:46 »
Sieht komplett pseudomorphisiert aus. (Oder zeigen angebrochene Nadeln im Kern Metallglanz und schwärzliche Farbe?)

Offline gladhammar

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Antw:unbekanntes von der Halde Gladhammar
« Antwort #4 am: 16 May 10, 20:51 »
Hallo,

erst einmal besten Dank für die Antworten.
Emplektit ist von hier nicht bekannt/ nicht gelistet. Hat natürlich erst einmal nichts zu heißen.
Wenn ich mir die Bilder ansehe ist auch Emplektit nicht auszuschließen. Vieleicht finde ich nochmal so eine Stufe dann kann ich versuchen das Cu nachzuweisen.
Diether wir haben es devinitiv wärmer, hatten immerhinn 17 Grad. Und die rauhe Oberfläche stört mich überhaupt nicht. Ist bloß für Wismutglanz nicht typisch. Aber von dieser Halde sind sowiso fast alle Minerale irgendwie angelaufen oder angeätzt. Bei Pseudomorphose währe was möglich?? Es sind keine Kristalle angebrochen, deshalb auch keine Aussage möglich.
Jürgen wo kann ich Bilder zu Nadelpyrit finden?

Glück Auf
Detlef


Offline Robin

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Antw:unbekanntes von der Halde Gladhammar
« Antwort #5 am: 16 May 10, 23:29 »
Hallo Detlef,

Von der Fundstelle bei Gladhammar sind ja eine Menge nadelige Sulfosalzen mit Pb, Bi und Cu bekannt; ohne eingehende Untersuchungen ist da leider nicht viel zu machen.
Ansonsten schließe ich mich Uwe an.

Grüße,
Robin

Offline smoeller

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Antw:unbekanntes von der Halde Gladhammar
« Antwort #6 am: 17 May 10, 14:56 »
Hallo,

Bi-Sulfid (Bismuthinit, Galenobismutit o.ä.) mit einem Überzug von Bismutit oder Beyerit. Emplektit könnte auch sein, doch oft ist der Bismutit über Emplektit grünlich (wegen dem Cu).

Es gibt vollständige Pseudomorphosen von Bismutit/Beyerit nach Bi-Sulfiden, habe solche reichlich vom Schwarzwald. Sogar welche nach Matildit habe ich schon gefunden.

Glück Auf!
Smoeller

Offline gladhammar

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Antw:unbekanntes von der Halde Gladhammar
« Antwort #7 am: 18 May 10, 14:42 »
Hallo,

danke für die Antworten.
Robin, mir ist schon klaar, dass genaueres nur über eine Analys zu bestimmen ist. Wenngleich auch diese nicht immer 100%ig sein soll. Soooo viele nadlige Sulfonsalze gibt es in Gladhammar nun auch wieder nicht. Es sind nur 6.
Ich hatte die Stufe nochmal eingehend untersucht und dabei am Rande der Druse ein sehr kleines Büschel Nadeln entdeckt, welche nicht komplett überzogen waren. Die freien Stellen sind silberfarben. Deshalb denke ich immer noch das es Wismutglanz, Galenobismutit oder Cosalit ist, mit warscheinlich Bismutitüberzug.
Sebastian, ja könnte auch Emplektit sein, wengleich von dieser Fundstelle nicht bekannt.
Kommt also auch erstmal in die Kiepe mit z.Z. unbestimmbaren Mineralen.

Glück Auf
Detlef



 

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