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Autor Thema: Eine geologische Wanderung zum Seufzergründel (hist. Edelsteinseife)  (Gelesen 15322 mal)

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Offline Gerhard

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Ausgangspunkt der Wanderung war der Parkplatz von Hinterhermsdorf. Auf dem alten
böhmischen Fahrweg gelangt man immer bergab in das Kirnitsch Tal. Von dort führt u.a. ein
Wanderweg zur -Oberen Schleuse-, umgeben von mächtigen Sandsteinfelsen. Von manchen
Felwänden leuchtet es hellgelb.Es sieht aus wie Schwefel -es sind aber große Schwefelflechten.
Riesige Sandsteinblöcke liegen u.a. auch in dem Fluß.

Offline Gerhard

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Sie sind durch Felsstürze aus dem Felsenverband entstanden, und die Felsstürze schufen auch Höhlen

Offline Gerhard

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Manche Felspartien sehen aus wie große Bienenwaben

Offline Gerhard

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Sie enstanden durch Lösungsvorgänge der Quarzkörner aus den Felsen.Die Quarzkörner sind
durch veschiedene Bindemittel zusammengekittet worden, und sie sind nun herausgelöst

Offline Gerhard

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Auch Eisenbänder sind zu sehen
« Letzte Änderung: 30 May 10, 15:20 von Conny3 »

Offline Gerhard

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Der Weg führt durch die Felssturzhöhle und quert dann vor dem Herrmanns Eck das
Seufzergründel..Hoch oben liegt die Hohwiese,wo sich die Seife gebildet hat .(Basaltschlot)
Die Schwerminerale wurden dann im Gründel abgelagert.Der Regen hat ein paar Körner
herausgewaschen (Magnetit- Ilmenit ?) Leichte Kristallformen lassen sich noch erkennen. Von
Edelsteinen wie Zirkon , Pyrop und andere Minerale keine Spur.
Vom Herrmannseck-seitlich vorbei an der Hohwiese führt der Weg wieder zum Parkplatz.

Offline Gerhard

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und wieder ein falscher Klick.,bei den Eisen bändern-und dadurch ein Bild doppelt
Hier das richtige Bild und noch ein Bild von den Regenauswaschungen der Seife

Offline Stänlsucher

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  • Jeden Tag erleben
Glück Auf Gerhard,
Danke,schöner Beitrag,gefällt mir gut.

Glück Auf aus Schneeberg
Lutz

Offline Xyrx

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  • Steine sind auch irgendwie wie fühlende Wesen....
    • Edelsteinzauber
Hallo Gerhard,

schöner Beitrag! Danke.

Wenn du Lust hast, ich kenn mich dort bestens aus im Elbsandsteingebirge. Auch Stellen, die sonst nirgends verzeichnet sind. Leider ist es dort wie überall im Gebiet: so gut wie nix zu finden, aber dafür eindrucksvoll. Das Sandsteingebirge ist eben zu bröselig und schon zu alt (verwittert), geologisch gesehen.

LG Xyrx

Offline uwe

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Ist mal ein guter Beitrag. Eine Frage meinerseits: Ich habe gehört, daß im Seufzergründel die Wächter messerscharf aufpassen, daß ja kein Sandkorn entnomen wird. Wie war Deine Erfahrung ? Hast ja ein paar nette Körner gefunden.

Gruß
Uwe

Offline Gerhard

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Hallo Andre
Mich interessiert schon dieser eigentümlichste Bergbau von Sachsen. Meiner
Kenntnis nach sind 12 Seifen und Gruben aktenkundig belegt. Und schon 1546
(G.Agricola) suchte man dort nach edlen Steinen und erhoffte .das die schwarzen
-Granaten- goldhaltig sind.
Gibt es noch Bergbauspuren am Zeughaus und Heulenberg bzw anderen Orten?

Uwe, ich habe keine Wächter gesehen-und ich habe ja auch nicht geschürft und erst recht nicht den Pfad verlassen. Die Körner lagen direkt auf dem Weg ,der das
Gründel kreuzt.
Gruß Gerhard

Offline Jochen1Knochen

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  • In meinem Brunnen ist ein Quarzgang
sind sogar schon 2 Saphiere dort gefunden worden.Das Gestein  ist kimberlitaehnlich und sollte eigentlich auch Diamanten fuehren.Wurde dummerweise aber noch keiner gefunden :(
Gruss Jens

Offline Xyrx

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  • Steine sind auch irgendwie wie fühlende Wesen....
    • Edelsteinzauber
Die ganze Geschichte ist heute Naturschutzpark, also buddeln ist nicht. Wenn man einen Stein mitnimmt (was nicht erlaubt ist), dann solls so sein. Es ist eine offene Landschaft, für jeden zugänglich und eigentlich halten sich auch fast alle dran. Rüpel gibts leider überall und so werden die Regeln immer verschärfter. Zu finden ist kaum was an den Wanderwegen. Ich habe noch 40 Jahre alte Karten, die da eingezeichneten Wege sind praktisch nicht mehr auffindbar. Ist auch gut so. Trotzdem gibts Kletterpfade. Die sinds dann. Die Verwitterung des Sandsteins legt einige Sachen frei. Ich bin allerdings zuwenig Fachmann auf dem Gebiet um da noch Mineralien zu entdecken. Aber die Stellen gibts, naß, kalt, immer im Dunkeln des Waldes, manchmal recht abenteuerlich zu erreichen.

Ich empfehle nur mal die Bärenfangwände, Affensteine, Schrammsteine unten an der elbabgewandten Seite, aber bitte dabei nicht die Wanderwege dort! Auch interessant: Nasser Grund, Polenztal, Kirnitzsch.

Diamanten sollten möglich sein, aber gefunden hat diese noch niemand. Ansonsten sicher irgendwo Zirkon, Granat, Bergkristallkörner, auch Fossilien. Und mehr...

LG Xyrx

Offline alexis buhridorakes

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  • bunte Steine
War Himmelfahrt mit Familie mal da,Lanschaft & Natur sind ein Erlebnis für sich,leider war keine Gelegenheit Mineralische E
[/pre]
rkundung durchzuführen.Man beachte den Farn der im Moos am Stehenden Baum wächst,auch der enge Steig am Ende der Oberen Schleuse ist nicht jedermanns Sache.Gruß Axel.

Offline alexis buhridorakes

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ups,da fehlt was