Hallo,
Uranospinit ist ja bislang noch nicht auf der Liste von der 139.
Uranospinit ist nicht erwähnt, dafür aber Metauranospinit. Allgemein kann man bei solchen Bildungen davon ausgehen, dass es sich meist um die Meta-Form des Minerals handelt.
Auch ich würde die grünliche und die gelbliche Partie (sehr schön beim ersten Bild am rechten Rand der Stufe zu sehen) getrennt betrachten.
Beide gezeigten Partien sind für mich eindeutig sekundäre Uranmineralien.
Der Vorschlag der Umhüllungspseudomorphose von Jens ist nicht schlecht, aber hier würde ich paragenetisch bedingt sagen, dass es Metazeunerit ist. Dieser kommt in genau der gezeigten Färbung von der 139 vor. Häufig sitzen die extrem kleinen tafeligen Kristalle mit abgerundeten Ecken (unter dem Elektronenmikroskop erkennbar) auf violetten Fluoritwürfeln. Und das überzogene Mineral hat eindeutig Kristallformen des Fluorites.
Bei dem gelben Mineral ist es nicht so ganz einfach. Wenn es wirklich fluoresziert, dann könnte es Metauranospinit oder Bergenit sein. Auch letzterer ist eindeutig von der 139 nachgewiesen. Uranophan ist anders ausgebildet und somit auszuschließen.
Gruß
Daniel