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Autor Thema: Reinigung von Drusen und Stufen.  (Gelesen 13948 mal)

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Offline Volker66

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Re: Reinigung von Drusen und Stufen.
« Antwort #15 am: 19 Feb 13, 01:05 »
Hallo !

Habe bei Quarzdrusen die stark verunreinigt waren ( Lehm ect. ) gute Erfahrungen mit Zementschleier Entferner gemacht .
Am besten vom Baustoffhändler . Zementschleier Entferner ist nicht so agresiv wie Salzsäure , aber efektiv .
Mann sollte trotzdem Gummihandschuhe und Brille tragen . Vorsicht bei Calcit . Nacher gründlich wässern .

Gruß Volker

Offline Axinit

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Re: Reinigung von Drusen und Stufen.
« Antwort #16 am: 19 Feb 13, 14:44 »
Servus,

hoert sich interessant an. Wenn Du noch das Fabrikat/die Bezugsquelle mitteilen koenntest waere die Informtion noch interessanter.

Uebrigens, alle (mir bekannten) Zementschleier-Entferner enthalten Mineralsaeuren: Salzsaeure, Phosphorsaeure oder Amidosulfonsaeure  ;D.

GA

Harald

Offline cmd.powell

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Re: Reinigung von Drusen und Stufen.
« Antwort #17 am: 05 Mar 13, 05:49 »
Hi

Für nicht allzugroße Drusen und Hohlräume, in die die Ultraschallwanne mit ihren Schwingungen nicht reinkommt, kann man diese kleinen Ultraschallvernebler verwenden: Die erzeugen einen relativ stark fokusierten Strahl mit beträchtlicher Reinigungskraft. Hällt man so einen Ultraschallvernebler mit ca. 45° etwas unterhalb der Wasseroberfläche (die Teile müssen ganz eingetaucht sein, da sie sich sonst automatisch abschalten), so das der Strahl grade etwas Nebel erzeugt und hällt dann die Druse oder den Hohlraum so, das der Strahl möglichst tief in diese eindringen kann, hat man recht gute Reinigungsergebnisse. Tatsächlich kann man auch mit so einem Teil größere Stufe reinigen, allerdings ist der effektive Reinigungsbereich nur wenige Millimeter groß und so dauert es natürlich seeeeehr lange, eine große Stufe zu reinigen. Aber für kleine Hohlräume und Drusen sind die Teile der Bringer !

Ach so - wichtiger Sicherheitshinweis: Bloss nicht in den Strahl von so einem Mininebler fassen; das ist in etwa so wie in die Steckdose fassen... Zudem "brennt" der Strahl Löcher in Plastikgefäße (nur auf kurze Distanz).

Offline robodoc

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Re: Reinigung von Drusen und Stufen.
« Antwort #18 am: 05 Mar 13, 09:28 »
Hallo,

vielen Dank für den interessanten Tipp. Gibt es eine Empfehlung, welches Gerät für unsere Zwecke besonders geeignet wäre?
Besten Dank im Voraus

Robert

Offline Embarak

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Re: Reinigung von Drusen und Stufen.
« Antwort #19 am: 05 Mar 13, 10:01 »
Zitat
Gibt es eine Empfehlung, welches Gerät für unsere Zwecke besonders geeignet wäre?
Würde mich auch interessieren. Kenne Ultraschallvernebler bisher nur aus Terrarien.
Es wird eine Vielzahl von Konstruktionen angeboten.

Gruß
Norbert

Offline Brodi69

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Re: Reinigung von Drusen und Stufen.
« Antwort #20 am: 05 Mar 13, 10:46 »

Hallo Zusammen

Da ein Ultraschallvernebler offenbar auch Mineralien zerstören kann...
Zitat
Zudem "brennt" der Strahl Löcher in Plastikgefäße (nur auf kurze Distanz)
weise ich hier nochmals auf die sich bestens eignenden Textilreinigungspistolen hin; z.B.:
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,11521.msg109884.html#msg109884
Mit solchen oder ähnlichen Geräten kann man beinahe jeden Schmutz aus jeder Nische der Stufe entfernen. Bei richtiger Einstellung, sind auch sehr empfindliche Mineralien wie z.B. Brookit von Schlamm oder Tonresten sehr einfach zu befreien.

Gruss
Christian

Offline cmd.powell

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Re: Reinigung von Drusen und Stufen.
« Antwort #21 am: 06 Mar 13, 00:34 »
Hi

Es eignet sich im Prinzip jeder x-beliebige Ultraschallvernebler mit einem (!) Schwingerelement, z.B. SOEINER HIER. Als ich das letzte Mal in der Bucht nachgeschaut hatte (ist ein paar Tage her) gab es auch welche mit drei oder gar sechs Schwingern, das bringt aber nichts, da man sich letztlich nur auf einen Punkt konzentrieren kann (also mental, nicht die drei oder sechs Strahlen der Schwinger, wäre ja zu schön). Die LED's dienen allgemein nur zu Deko-Zwecken und sind somit obsolet.

@Christian: Nicht nur Ultraschallvernebler sondern auch die "herkömlichen" Ultraschallwannen können Minerlien zerstören. Man muß in jedem Fall Vorversuche machen, damit man sich seinen Stücke nicht ruiniert. Die beschriebenen Ultraschallvernebler sind zwar recht zerstörersich in Bezug auf die Plastikgefäße, auf Mineralien wirkt er im allgemeinen wie ein weicher Pinsel; ich hab das Teil daher auch liebevoll "Ultraschallpinsel" getauft. Das ist schon ein recht merkwürdiger Effekt: Auf der einen Seite brennt der Strahl innerhab kürzester Zeit ein Loch in eine dicke Plastikwanne und tut fürchterlich im Finger weh, wenn man aus versehen mal in den Strahl fasst. Auf der anderen Seite bleiben selbst feinste Cerussitnadeln an ihrem Platz, sofern sie auf festem Grund aufgewachsen sind. das ist übrigens nach meiner Beobachtung einer der Hauptgründe für die Zerstörung von Mineralstufen: Die zu reinigenden Kristalle sitzen auf sowas wie Lehm oder irgendwelchen Tonmineralen, die durch den Ultraschall aufgelöst werden und damit bröseln die Kristalle haltlos von der Matrix...

Offline Brodi69

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Re: Reinigung von Drusen und Stufen.
« Antwort #22 am: 06 Mar 13, 07:42 »

Hallo Markus

Danke für Deine interessanten Ausführungen. Wenn ich das richtig interpretiere, ist die von dir beschriebene Methode vor allem für sehr heikle Stufen geeignet, bei denen sehr sorgfältig gereinigt werden muss; z.B. feinste haarige Kristalle oder Mikros auf bröckeliger Matrix. Damit habe ich wenig Erfahrung. Meine Ultraschallwanne habe ich schon vor 12 Jahren eingemottet, den seit diesem Zeitpunkt arbeite ich mit dem pulsierenden Wasserstrahl der Textilreinigungspistole. Das ging bis anhin immer sehr gut, aber ich sammle in aller Regel auch nur Mineralien, die von blosem Auge einigermassen erkennbar sind. Ich schliesse mit der Erkenntnis, dass jede Sammlungsspezialität auch seine Reinigungsmethode hat. Falls ich dann mal Bedarf hätte, was nicht auszuschliessen ist,  komme ich gerne auf deine Ausführungen zurück.

Beste Grüsse
Christian

Offline cmd.powell

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Re: Reinigung von Drusen und Stufen.
« Antwort #23 am: 07 Mar 13, 00:07 »
Wenn ich das richtig interpretiere, ist die von dir beschriebene Methode vor allem für sehr heikle Stufen geeignet, bei denen sehr sorgfältig gereinigt werden muss; z.B. feinste haarige Kristalle oder Mikros auf bröckeliger Matrix.

Ansich richtig. Allerdings möchte ich nochmals darauf hinweisen, das man grundsätzlich erstmal an einigen weniger "wertvollen" Stücken testen sollte. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail und grade beim Ultraschall gibt es keine allgemeingültigen Regeln - außer der, das man erstmal probieren sollte  ;).

 

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