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Autor Thema: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe... Zapfen aus Arcen, NL  (Gelesen 52277 mal)

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Offline daniel d.

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #60 am: 02 Feb 11, 08:51 »
ab 200 fach? wow da kann ich nicht mithalten... hab was weniger. in etwa die größe wie die china mikroskope mit den leds... nur die chinas haben angeblich 45 fach und mein Bino?!? hat 20fach ist aber trotdzem größer. gut egal

was ist das denn? das sieht mir nicht nach nem feuerstein aus...
die form des abdruckes erinnert mich an einen hummer. auf http://www.museum-albersdorf.de/flintfossil/sonstige.htm könnte man als vergleich eine seelilie nehmen. größe des relief ist 2cm l x1,2cm b x ca 0,5cm t. (bekomme das bild leider nicht besser hin)

Offline triassammler

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #61 am: 02 Feb 11, 19:27 »
Hallo,

scheint mir der Venter ("Rücken") eines Ammoniten zu sein. Wahrscheinlich Kelloway-Geschiebe (Mittel-/Oberjura). M. W. nicht gerade häufig, Präparation sollte daher mit Geduld erfolgen.

Gruß,
Rainer

Offline daniel d.

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #62 am: 02 Feb 11, 20:02 »
hallo.
Präparation sollte daher mit Geduld erfolgen! dh?
hab auch schon gesehen ammonit, sieht dem ähnlich.
hab gelesen, dass durch verschiedene säuren einen stein im stein lösen können.
jetzt meine idee (als totaler anfänger) kann man die kalkkruste lösen mit säuren oder ähnlichem?
das wäre bei einigen meiner flinten echt angebracht. viele haben schwarze flecken....

Offline triassammler

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #63 am: 02 Feb 11, 22:08 »
Präparation sollte daher mit Geduld erfolgen! dh?
D. h., wenn man beim Präparieren noch ungeübt ist (s. dazu auch unten) sollte genau dieses Stück nicht dasjenige sein, das man sich als erstes zum Üben vornimmt.

Zitat
jetzt meine idee (als totaler anfänger) kann man die kalkkruste lösen mit säuren oder ähnlichem?
Kann man, und das Fossil gleich mit  ;)
Die chemische Präparation von Fossilien ist eine Wissenschaft für sich - im Prinzip geht es darum, eine Säure oder Lauge anzuwenden, die die Eigenschaft hat, nur das umgebende Gestein, nicht aber das Fossil an sich aufzulösen. Dazu gehört erstens eine gewisse Grundlagenkenntnis bezüglich Gesteinsarten und den Substanzen, aus denen Fossilien bestehen können, und zweitens etwas Übung, weil auch chemische Präparation kein "Geheimtipp mit Erfolgsgarantie" ist. Man muss da auch recht viel Lehrgeld bezahlen...
Und wer sich gar nicht mit Säuren oder Laugen auskennt, sollte sich, bevor er sie zum Präparieren einsetzt, erst einmal mit der dahinter stehenden Chemie, Arbeitsschutzmaßnahmen, Umweltschutz und nicht zuletzt der Ersten Hilfe bzgl. Verätzungen und Brandwunden vertraut machen. So ganz Ohne ist das nämlich nicht in der heimischen Küche...

Gruß,
Rainer

Offline daniel d.

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #64 am: 04 Feb 11, 19:36 »
Hallo.
Ja das mir der Säure ist so ne sache. hab mit Salzsäure einige meiner Quarze gesäubert. hat echt gut funktioniert. klar alles mit vorsicht. die waren vorher schwarz. jetzt sind sie schön durchscheinend. hat sich auf jeden Fall gelohnt. Hab auch Oxalsäure hier. da hab ich wohl noch nicht mit gearbeitet. eine offene limonitknolle habe ich auch über Nacht in Säure stehen lassen. das Ergebniss lässt sich sehen....
Da ich ohne Handschuhe und jeden Schutz gearbeitet habe. hab ich auch gemerkt wie schnell es anfängt zu brennen.... Alte orginale Seife ist immer noch die beste ;)

Aus dem Stein den Abdruck zu lösen, lohnt sich das? Ich denke ich sollte den so lassen wie er ist....


Mal eine andere Frage;
Gibt es Kartenmaterial von Vergangenden Zeiten aus meiner Region? Mich würde intressieren, wo die Küste früher verlief... und bis wo die stand.
Desweiteren, wollte ich fragen was es intressantes hier zu suchen gibt... Achate, Jaspise lerne ich langsam, aber sicher, klar zu erkennen & unterscheiden.
Worauf ich ehrlich gesagt "heiß" drauf bin sind Knochen. Ist es möglich alte in Sandgruben zu finden?
Weiter suche ich noch ein Metalldetektor zu günstigen Preis. hab eins in NL gesehen, aber das geht glaube ich nur ein paar cm unter die Erde. Eigentlich reicht das ja für den Anfang...
Im Elmpter Wald ist der Boden von "Kratern" übersäht. Ob es vom Krieg noch ist, oder mini Meteoriten, würde mich echt intressieren.

Vielleicht kann mir jmd infos geben.
vielen dank schonmal

Offline Krizu

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #65 am: 04 Feb 11, 19:44 »
Hallo,

eher Weltkrieg 2.

Frank

Offline daniel d.

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #66 am: 13 Feb 11, 22:00 »
Hallo zusammen.
Kann mir jmd was hierzu sagen? hab die Bilder auch im anderen thread.
mfg

http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php?action=dlattach;topic=26272.0;attach=103366;image
hier der link
http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,26272.45.html
(Der Stein mit der Detailaufnahme)
« Letzte Änderung: 14 Feb 11, 11:02 von magda-daniel »

Offline daniel d.

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #67 am: 15 Feb 11, 10:40 »
Hallo zusammen.
Der Stein scheint indetifizert zu sein. Moosachat. Hat noch jmd ne andere Idee? sonst kommt der so beschriftet in die Sammlung.

Hab aber direkt den nächsten. Der kommt aus Arcen... Vonner Farbe könnte es ein Karneol sein. Obwohl der eine Stein der getrommelt wurde und auch ein Karneol ist mich jetzt etwas verunsichert hat (Link in Beitrag vorher)
Hier 2 Bilder

mfg

Offline daniel d.

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #68 am: 15 Feb 11, 11:15 »
Hab direkt noch ne Frage. Ich habe den Stein von meinem Steinhändler bekommen. Wollte fragen was das ist?!? Und lohnt es sich den aufzuschneiden inner mitte, Kanten abrunden und in die Trommel? Meine Freundin meinte ich solle da Eier draus machen....
(der Stein ist 8x8x6cm gross)

Offline Mark77

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #69 am: 15 Feb 11, 13:52 »
Hallo Daniel,

das gelblich-braune Stück, kannst du da ein paar mineralogische Daten zu geben? Gewicht, Härte, etc.
Könnte ein Calcit sein, muss aber nicht.. wirkt nur auf den Bildern so.
Wenn nicht, dann ists wohl wieder ein Hornstein. ;)

Schöne Grüße,
Markus

Offline daniel d.

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #70 am: 15 Feb 11, 20:19 »
Hm.... das ist was schwer.
Also Strichfarbe: weiß
Härte: Keine Ahnung
Gewicht: (laut dr oetker waage) 290g
Größe: 9x6x4(bzw 2,5 da schräg)cm

Die Farbe ist Karamell.
hab mir verschiedene Bilder zum Vergleich genommen und ich würde es einem Karneolachat zuordnen. Bin mir aber nicht sicher. Im ersten Bild kann man eine Art Bänderung erkennen, rechts, wo der schwarze Schatten ist, von oben nach unten, 2 stck.
Ist das möglich?
mfg

Offline Lausitz

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #71 am: 15 Feb 11, 20:30 »
Hallo magda-daniel, mein erster Eindruck : kein Achat bzw. Chalzedon. Das scheint mir mehr ein abgerollter Quarzkiesel zu sein.
Gruß

Offline heli

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #72 am: 15 Feb 11, 20:30 »
Wie wär's denn mit den einfachsten Tests, bevor hier wieder Rätselraten stattfindet.

Beim violett-weißen Stück bleiben nur zwei Möglichkeiten, die sich sofort aufgrund der Härte unterscheiden lassen.

Und beim zweiten Stück würde ich neben einem Härtetest einen Salzsäuretest vorschlagen. Damit könnte man wohl auch dieses Stück sofort bestimmen. 

Offline Lausitz

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #73 am: 15 Feb 11, 20:35 »
Bild 6031 sieht sehr nach Amethyst aus.

Offline daniel d.

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Re: Sandgrubenfunde, bitte um hilfe...
« Antwort #74 am: 16 Feb 11, 22:43 »
Hab meinen Händler angerufen, der mir den geschenkt hat. Das ist AmethystQuarz aus dem Erzgebirge.

 

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