Hi Stefan,
1. ich meinte Analyse zu Bild 5 und 6..

..
2. e-mail von Volker Betz ist... Vbetz@aol.com <Vbetz@aol.com>
homepage ist:
http://members.aol.com/vbetz/Zeolites.html3. Zur 'UV-Aktivität' v. Natrolith:
Natrolith gehört zu den Mineralien, die die sog. 'inkonstante Luminiszenz' aufweisen. D.h. wenn die Luminiszenz denn überhaupt aufgrund spezifischer Beimengungen, die nicht ständiger Bestandteil des Natrolith-Gitters sind, auftritt, ist sie bis jetzt immer nur ORANGE nachgewiesen! Meine Natrolithe luminiszieren z.B. auch nicht!
Erklärung zur Luminiszenz:
Manche Mineralien weisen sog. Luminiszenz (Leuchterscheinungen) auf. So wird die Umwandlung verschiedener Energiearten (mechanische, chemische, Wärmeenergie oder die Energie von unsichtbaren Strahlen) in Lichtenergie bezeichnet.
Sie kommt in Mineralien zustande, wenn sich im Kristallgitter Beimengungen fremder Atome oder deren Gruppen (seltene Erden, Ag, Cr, Mn, S, (UO
2)
3+, u.a) befinden, sog. Luminogene.
Die Anwesenheit einiger bestimmter Atome im Gitter bringt hingegen die Luminiszenz zum Erlöschen (Fe, Ni). Das sind die sog. Luminiszenzgifte.
Regelmäßig weisen solche Mineralien Luminiszenz auf, bei denen ein Luminogen zum normalen Gitterbestandteil gehört (Fluorit, Scheelit, Willemit, Uranmineralien, Zirkon, u.a.).
Ändert sich der Beimengungsgehalt bei Mineralien verschiedener Fundorte, ist die Luminiszenz inkonstant (Sphalerit, Calcit, Opal, Topas, u.a.). Wegen dieser Unzuverlässigkeit kann man die Luminiszenz nicht eindeutig in der Diagnostik nutzen.
Zu den anderen Leuchterscheinungen die auch der Luminiszenz unterzuordnen sind (FLuoreszenz, Phosphoreszenz) müsste ich damals schon etwas für den Atlas geschrieben haben..)
..evtl. könntest Du jetzt 'meine verfeinerte Definition' zur Luminiszenz nebenbei auch gleich in den Atlas aufnehmen?....

Glück auf und Gruß Peter