Hallo,
R. Duthaler und S. Weiß in ihrem Buch aus dem Weise-Verlag (1999), S.103, führen Auripigment unter den lichtempfindlichen Mineralien auf.
Dass sich das Mineral auch im Dunklen verändern kann, finde ich nicht ganz überraschend. Physikalisch-chemisch gesehen ist so ein Sulfid bei Einwirkung von Luftsauerstoff (und Feuchte, und Wärme) nicht wirklich als stabil zu bezeichnen. Die Frage ist nur, wie lange dauert es, bis sichtbare Auswirkungen auftreten. Auripigment von der Getchell Mine hat sich auch in meiner Sammlung viele Jahre lang gut gehalten. Ich vermute, das kann mit dem kompakten Aufbau, ohne viele Risse, und daher kleiner Oberfläche zu tun haben.
Gruß
Jürgen