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Epidot-Oktaeder ?? Hexagonal ??
Aurora borealis:
Hallo,
na klar ist selber sammeln besser und der Bezug zum gesammelten Stück intensiver unter anderem ist das gesammelte Stück auch meist günstiger zumindest innerhalb Deutschlands.
Anders sieht es bei kostspieligen Auslandsexkursionen aus.Da kann es schnell zum "Griff ins Klo"werden,aber die Erinnerungen bleiben zumindest.(bei
den meisten)
Ich denke die Aragonite aus Sefrou Morocco oder Spanien usw die von bekannten US Dealern zu utopischen Preisen angeboten und auch ab und an verkauft werden,sind natürlich extrem Beispiele.Das ist meiner Meinung nach kein Maßstab den man generell anwenden kann.Die bekommt man hierzulande zum Spott Kilopreis.
Ebenso ist es mit Designer Klamotten,da wird hier gerubbelt da ein Riss gezaubert schon ist die Klamotte 1000 Euro teuer und kauft sie jemand ja natürlich weil sie von La Kotz oder weiß der Geier von welchem überkandidelten Designer ist,ebenso verhält es sich mit den angesagten US specimen dealer.
Um zum eigentlich Thema zurückzukommen,diese Oktaedrischen Epidote aus Pakistan sehe ich zum ersten Mal in dieser Form.
LG
Udo
cmd.powell:
--- Zitat von: Collector am 08 Jul 11, 22:04 ---Nachdem ich wieder einmal bei einem bekannten US-Dealer einen spanischen Aragonitkristall mit 6 cm Länge und 2,5 cm Durchmesser für 260.- US$ Fixpreis als verkauft gesehen habe, bin ich auch langsam überzeugt, wie Harald es schrieb, dass Selbersammeln die eigentliche Quintessenz des Mineraliensammelns ist. Alles andere ist Profit, Gier, Jagd nach Egotrips und kindisches Machtstreben.
--- Ende Zitat ---
Dem kann ich mich auch nur vorbehaltlos anschließen ! Es ist auch interessant mal zu hören, was da hinter den Kulissen so abläuft. So wie es Peter geschildert hat habe ich es bisher noch nicht gewusst, bestenfalls vermutet. Das ich letztlich nie an eine "Spitzenstufe" kommen werde, war mir schon von Anfang an klar, dafür fehlen mir schlicht die finanziellen Mittel. Mir reicht es letztlich auch, wenn ich das eine oder andere - für meine Verhältnisse - schöne Stück an Land ziehen kann. Klar, Eigenfunde sind steht die Highlights in meiner Sammlung. Mit den Jahren gelingt einem dann auch mal ein Fund mit Stücken, die sich dann auch in einer internationalen zusammengekauften Sammlung nicht verstecken müssen. Es ist so, wie es für uns "Bauern" nunmal immer im Leben ist: Irgendwie wurschtelt man sich so durch. Hauptsache man hat Freude an dem Hobby !
skibbo:
Hallo Markus,
--- Zitat ---Mit den Jahren gelingt einem dann auch mal ein Fund mit Stücken, die sich dann auch in einer internationalen zusammengekauften Sammlung nicht verstecken müssen.
--- Ende Zitat ---
Wie dein "Avatar"-Bild auf der linken Seite eindrucksvoll beweist!
Besten Gruß
Stefan
Harjo:
Da kann Ich mich nur anschließen Peter, wahre Worte!
Eines im Bezug zu specimen mining hast Du noch vergessen ;-) (nicht das Ich überhaupt etwas kaufe, Ich sammle nur selbst Gefundenes)
Hier im Westen ist es unglaublich teuer eine Grube für specimen mining zu betreiben.
Einige Freunde von mir betreiben ein schlammiges Loch im Norden Englands ;-) , und die jährlichen kosten laufen in die
fünf bis sechsstelligen Zahlen. Die verkaufte Stufen sollen es ermöglichen die Grube zu betreiben, also sind sie nicht gerade billig, denn das eine Jahr ist gut aber das andere Jahr ist die Ernte gering.
Grüß,
Harjo
uwe:
Der berühmte Mineraloge Fersman hat mal sinngemäß gesagt (natürlich auf russisch): "Ein richtiger Sammler sammelt seine Stufen selbst. "
Uwe
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