Gesteine / Rocks / Rocas > Geschiebe / Glacial erratic

Hilfe bei Bestimmung von vier Geschieben

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Sprotte:
Hallo Jörg,

du hast natürlich recht: Die Bezeichnung "Granitporphyr" kann irreführend sein, da sie ein Vulkanit suggeriert. Besser wäre es aus meiner Sicht Granite mit feinkörniger Grundmasse und großen Einsprenglingen prinzipiell als "porphyrische Granite" und nicht als Granitporphyre zu bezeichnen. Mir ging es lediglich um die Abgrenzung von +/- gleichkörnigen Aland-Graniten von porphyrischen Varianten.

Viele Grüße
Sprotte

Jörg:
Hallo Sprotte,


--- Zitat ---Besser wäre es aus meiner Sicht Granite mit feinkörniger Grundmasse und großen Einsprenglingen prinzipiell als "porphyrische Granite" und nicht als Granitporphyre zu bezeichnen.
--- Ende Zitat ---

Dein Vorschlag trifft das Problem exakt! Eine Namensgebung wie von Dir vorgeschlagen, wäre auch meines Erachtens weniger irreführend.

Glück Auf!
Jörg

Matthias:
Hallo,

drei Sachen vielleicht noch:

1) Danke für die kleine Diskussion der letzten Beiträge. Ich hatte mit "Aland-Granitporphyr, Ringquarzporphyr" jetzt zwar die richtige Benennung im
Verzeichnis, aber die Abteilung war mit "Magmatit -> Vulkanit" noch falsch. Werde das nun zu "Magmatit -> Plutonit" stellen (eben mit porphyrischem
Gefüge). Das Problem dabei ist auch, dass er im SMED auch unter den Porphyren steht und somit leicht automatisch zu den Vulkaniten "rutscht".

2) Ich habe gestern im gleichen Gestein nochmal nach "ein oder mehreren grünlichen Plagioklas-Einsprenglingen" gesucht aber nichts gefunden. Was
würde ich daraus erfahren (Sprotte)?

3) Danke für die Bestätigung der Benennung des Rapakivi-Granit von Aland. Dazu vielleicht auch noch eine Frage. Ist mit dem Begriff "Wyborgit" nur
ein Typus (Alkalifeldspat mit Plagioklassaum) oder Typus UND Lokalität (Alkalifeldspat mit Plagioklassaum aus der Region um Wyborg) verbunden?
(((Dazu fehlt vielleicht was im Lexikon?)))

Gruß und Danke für die Erleuchtungen
Matthias





Breker:
1. Granitporphyr = Ganggestein (alt)/ Protovulkanit (neu), also weder ein Plutonit noch ein Vulkanit.

2. aufschlagen.

3. VORMA 1971 Alkali feldspars of the Wiborg rapakivi massif in SE Finland
SIMONEN & VORMA 1969 Amphibole and biotite from rapakivi
VORMA & PAASIVIRTA 1979 Contribution to the mineralogy of rapakivi granites I. Zircon of the Laitila rapakivi, SW Finland
VORMA 1975 On the roof pendants in the Wiborg rapakivi massif, SE Finland
VORMA 1976 On the petrochemistry of rapakivi granites with special reference to the Laitila massif, SW Finland
VORMA 1972 On the contact aureole of the Wiborg rapakivi massif in SE Finland
TAPANI RÄML 1991 Petrogenesis of the Proterozoic rapakivi granites and related basic rocks of SE Fennoscandia: Nd and Pb isotopic and general geochemic constrains

PS: warum eigentlich Aland, noch niemand auf den Rödöinseln gewesen?

Jörg:
Hallo,


--- Zitat ---warum eigentlich Aland, noch niemand auf den Rödöinseln gewesen?
--- Ende Zitat ---

Weil die Quarze in den Rödö`s nicht so zoniert sind.

Glück Auf!
Jörg

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