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Autor Thema: Verhalten von Lavedulan in Salzsäure  (Gelesen 3891 mal)

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Offline uwe

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Verhalten von Lavedulan in Salzsäure
« am: 23 Nov 11, 15:12 »
Hat jemand Erfahrung, wie sich Lavendulan in verdünnter Salzsäure verhält?

Uwe
« Letzte Änderung: 23 Nov 11, 18:44 von slugslayer »

Offline thothie

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Re: Verhalten von Lavndulan in Salzsäuer
« Antwort #1 am: 23 Nov 11, 16:14 »
Hi Uwe,

ich weiß es nicht, kann Dir aber diese Seite wärmstens empfehlen,

dort werden im Anhang alphabetische Tabellen aufgeführt, wie Mineralien auf bestimmte Stoffe reagieren.

Einfach mal bei Lavendulan gucken.

Sehr empfehlenswert und sollte hier eigentlich nicht in der Link-Liste fehlen:

http://www.rohner.org/mineralien/download/pdf/mineralien-reinigung2.pdf

LG

Thomas

Seh gerade, dieses Mineral wird da nicht aufgeführt, aber da es auch aus Calcium und Sauerstoff besteht, wäre ich mehr als vorsichtig, wird sich vermutlich komplett auflösen!!!
« Letzte Änderung: 23 Nov 11, 16:22 von thothie »

Offline uwe

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Re: Verhalten von Lavndulan in Salzsäuer
« Antwort #2 am: 23 Nov 11, 18:40 »
Hallo Thomas,

erst mal vielen Dank für den link. Habe ich sodort als Verknüpfung auf meinem desktop gezogen.

Allerdings: Lavendulan iat nicht mit aufgeführt, wundeet mich, denn andere seltene Minerale sind dort aufgeführt. Außerdem habe ich keinerlei Zweifel, daß Lavendulan von Salzsäure, auch in starker Verdünnung angegriffen wird. Ich habe allerdings bei meiner fraglichen Probe gemerkt, daß die hellblauen Kügelchen sofort sang- und klanglos verschwinden, wenn sie mit dem Salzsäuretropfen in Berührung kamen. Ich wollte mal wissen, ob das typisch ist.

Uwe

Offline thothie

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Re: Verhalten von Lavndulan in Salzsäuer
« Antwort #3 am: 23 Nov 11, 19:28 »
Hallo Thomas,

erst mal vielen Dank für den link. Habe ich sodort als Verknüpfung auf meinem desktop gezogen.

Allerdings: Lavendulan iat nicht mit aufgeführt, wundeet mich, denn andere seltene Minerale sind dort aufgeführt. Außerdem habe ich keinerlei Zweifel, daß Lavendulan von Salzsäure, auch in starker Verdünnung angegriffen wird. Ich habe allerdings bei meiner fraglichen Probe gemerkt, daß die hellblauen Kügelchen sofort sang- und klanglos verschwinden, wenn sie mit dem Salzsäuretropfen in Berührung kamen. Ich wollte mal wissen, ob das typisch ist.

Uwe



Hi, hi Uwe, daher doch meine Ergänzung in meinem Beitrag, haste die nich gelesen?

Offline uwe

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Re: Verhalten von Lavedulan in Salzsäure
« Antwort #4 am: 23 Nov 11, 21:36 »
Ich hab' Deinen Beitrag tatsächlich nur bis zur Unterschrift gelesen. Na so sind wir jedenfalls einer Meinung. Was denkst Du, lößt sich Lavendulan eher schnell oder langsam? Ich werde wohl mal einen Versuch mit einer Lavendulanstufe aus Laurion machen müssen.

Uwe

Offline Krizu

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Re: Verhalten von Lavedulan in Salzsäure
« Antwort #5 am: 23 Nov 11, 21:42 »
Hallo,

das ganze ist ein Arsenat, also ein Salz der Arsensäure. Ich habe keine pks-Werte gefundne, aber die Arsensäure ist vermutlich eine schwache Säure, ähnlich den Carbonbaten etc.

Die starke Säure (HCl, Konz. egal) treibtg die schwache Säure (Arsensäure) aus ihren Salzen.

Fazit: Du hast hinterher vermutlic hein leicht gefärbte giftige Slzsäure, weil die Kristalle sich lösen ;-) Stimme Thotie zu.

MFg

Frank

Offline Embarak

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Re: Verhalten von Lavedulan in Salzsäure
« Antwort #6 am: 23 Nov 11, 23:55 »
Hallo
Zitat
...Die starke Säure (HCl, Konz. egal) treibt die schwache Säure (Arsensäure) aus ihren Salzen...
Ich gehe auch von Auflösung aus. (Die pKs-Werte der dreiprotonigen Arsensäure hier)
Ist vergleichbar mit Phosphorsäure.
Bei starker HCl-Verdünnung passiert es nur langsamer.

In "Mineralien reinigen und aufbewahren" ist Lavendulan in der Tabelle der leicht säurelöslichen Mineralien sogar fett gedruckt.

Gruß
Norbert





Offline cmd.powell

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Re: Verhalten von Lavedulan in Salzsäure
« Antwort #7 am: 25 Nov 11, 02:45 »
Hi

Mit der Einschätzung der Auflösegeschwindigkeit über die pKs-Werte wäre ich vorsichtig, da hier nicht nur der pKs-Wert der Säure ausschlaggebend ist, sondern die Geometrie (Form/Größe) der Kristalle. Ein massiver, isometrischer Kristall wird sich immer langsamer lösen als irgenwelche dünnblättrigen Aggregate ! Und grade Lavendulan bildet gerne solche dünnen und feinen Blättchen und Aggregate, da sollte eine relativ schnelle Auflösegeschwindigkeit nicht verwunderlich sein. Ich kann Dir, Uwe, nur den direkten Vergleich mit einer bekannten Probe von Lavendulan nahelegen - das sagt mehr aus als alle Mutmaßungen hier.

 

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