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Autor Thema: Stufengrößen, etc.  (Gelesen 14679 mal)

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Offline Kluftknacker

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #15 am: 05 Jan 12, 11:15 »
Mikromounter im Osten haben meist das hervorragende Buch "Micromounts" von Vollstädt, Voigt und Vogel. Mikromounter aus den alten Bundesländern sollten versuchen, dieses sehr ästhetisch aufgemachte Buch antiquarisch zu erlangen.

z.B. hier http://www.booklooker.de/app/result.php?zid=e82dbc2a309cf93bcf6df086cb69f444&js_state=on&guess=1&guess_mediaType=&guess_field=&autocompleted=&infotext=Micromounts&x=0&y=0
für 1,25 plus 3,-- Versand  ;) :D

Kluftknacker

Offline Kluftknacker

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #16 am: 05 Jan 12, 14:24 »
Wenn ich Stufen veräußere, dann gebe ich schlicht die Abmessungen und - falls vorhanden - die Abmessungen des Aufbewahrungsbehältnisses an, z.B. ca. 1x1x1cm große Stufe mit max. 0.5mm Kriställchen in einem 28x28x22 mm Klarsichtdöschen - da sollten sämtliche Klarheiten restlos beseitigt sein  :D

Ja, das ist eine praktikable Methode, dem deutschen Schubladendenken aus dem Weg zu gehen. Noch einfacher wäre es, nur noch lose Ware anzubieten. Da kann denn jeder selbst sehen, wie er/sie die Teile einordnet.

Aber auf eine Gefahr möchte ich hinweisen: Beim Miromount-Tausch mit ausländischen Sammler werden im Ausland "echte" Mounts erwartet!, sofern die Stüfchen vorab als Micromount deklariert wurden. Es gibt immer lange Gesichter, wenn im Gegenzug zu kleinen Kunstwerken ("echte Micromounts" ) der deutsche Sammler seine Kittpopel "vertauschen" möchte. So ist dann schnell ein Tauschkontakt beendet, ehe er so richtig angefangen hat. Dann lieber im Vorfeld von Mikromineralstufen sprechen..

Kluftknacker

Offline loparit

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #17 am: 05 Jan 12, 17:42 »
Meine Erfahrung bezüglich Tausch von Mikromounts ist eine andere. Ich habe sehr viel, allerdings in den 80er Jahren, getauscht. Ich hatte Tauschpartner in Amerika, Italien, Holland, Österreich usw.
Dabei habe ich nur Stücke vertauscht die nicht speziell gemountet waren. Nie hat sich jemand beschwert oder war mit dem Tauschmaterial nicht zufrieden. Allerdings habe ich nur Material vertauscht, das ich auch selbst in die Sammlung nehmen würde. Bis auf ein oder zwei Ausnahmen habe ich auch immer tolles Material erhalten und das war genauso in den Döschen gemountet wie ich es auch gehandt habe. Entweder bin ich damals nie an einen solchen speziellen Mikromounter geraten oder die Art des sammelns hat sich zwischenzeitlich geändert. Wobei ich das mountet auch als zweitrangig einstufen würde. Im Gegenteil, wenn mir jemand etwas auf einem Haar gemountet senden würde, wär ich sicherlich nicht begeistert. Das erwähnte Buch habe ich übrigens auch!

Gruß loparit

Offline Mineralroli

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #18 am: 05 Jan 12, 18:49 »
Nach so einigen Überlegungen könnte man das montieren in einer Dose auch als M-Mount ansehen.
Es muß nicht unbedingt ein Streichholz o.ä. sein. Nun haben wir aber die Dosengröße und die geht ja von 28 x 28 x 22 mm bis zur Jumbobox.
Wie Loparit schon schreibt wird sich auch in Zukunft keiner daran stören wenn man eine Kleinstufe als MM oder umgekehrt erhält.
Das Buch - welches ich ja auch habe - kann auch nicht das Allheilmittel sein. Es bleibt  ja auch jeden offen ob er eine Kleinstufe nochmals formatiert und es dann eine richtige MM wird.
Beste Grüße
Roland

Offline cmd.powell

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #19 am: 10 Jan 12, 03:49 »
Vielleicht muss man hier auch unterscheinden, ob jemand sich für das Mineral/den Kristall interessiert, also ein Mineraliensammler ist, oder ob er dann doch lieber kunstvolle Montagen schätzt. Zur Not kann man als Käufer - wenn es einem nun gar nicht gefällt - das Stück immernoch kunstvoll montieren. Das wären dann in meinen Augen allerdings auch keine Mineraliensammler mehr, sondern vielleicht sowas wie Kunstliebhaber oder so. Ich meine hey, was will ich haben, einen schönen Kristall, eine schöne Stufe, oder irgendwas (von mir aus auch schön), was mit irgendeinem sonstwie gerechtfertigten Aufwand in eine Dose präsentiert wird, damit auch der letzte Krümel was her macht. Macht es so einen riesen Unterschied, ob ich nun Kitt verwende oder - - - ja was eigentlich ? Einen Zahnstocher mit einer aufgeklebten Kristallgruppe ? Sorry, also wenn es auf sowas hinausläuft, sind echte Mikromounter für mich in Zukunft keine Mineraliensammler mehr sondern Kunstsammler oder sowas. Ich bin Mineraliensammler und für mich zählt primär die Qualität und Größe der Kristalle/des Minerals und erst in zweiter Linie lege ich wert auf eine besondere Präsentation - diese bevorzugt bei Vitrinenstücken und das sind bis auf eine einzige Ausnahme bei mir keine Mikromounts oder Mikromineralstufen.

Offline Kluftknacker

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #20 am: 10 Jan 12, 09:27 »
Hallo,
begnüge  Dich mit dem Gedanken, dass Micromounter sich (bevorzugt) für das Mineral UND (gleichzeitig) eine ansprechende Montage interessieren. Da gibt es kein "oder".
Einen Zahnstocher mit einer aufgeklebten Kristallgruppe ? Sorry, also wenn es auf sowas hinausläuft, sind echte Mikromounter für mich in Zukunft keine Mineraliensammler mehr sondern Kunstsammler oder sowas.
Dann hast Du weiterhin nicht den Ansatzpunkt des Micromounting verstanden, musst Du ja auch nicht. Die Montage ist kein Selbstzweck und auch nicht das Hauptanliegen. Die Kombination Mineral-optimale Präsentation macht's. Micromounter sammeln keine aufrechten Zahnstocher in einer Platikbox, sondern Mikromineralien, die auf diesen ggf. montiert werden, damit diese bestmöglich gezeigt werden. Ich habe schon von vielen Sammlern 2-mm-große Proben bekommen, die in einer riesigen Jousi-Box am Boden in einer Kittkugel versinken - bei hoher Qualität der Probe. So etwas tut jedem Sammler weh.
Im Gegenzug: Ich halte es für vermessen und überheblich, Micromounter als "Nicht-Mineraliensammler" abzustempeln. Dann könnte man jeden Sammler, der seine Steine auf hochglanzpolierte Plexiglassockel klebt, vielleicht noch mit Gravur, als PMMA-Klotzsammler bezeichnen, bei denen Mineralien zweitrangig sind. Das werde ich aber nicht tun.

Ich bin Mineraliensammler und für mich zählt primär die Qualität und Größe der Kristalle/des Minerals und erst in zweiter Linie lege ich wert auf eine besondere Präsentation.
Was macht ein Micromounter anderes, außer dass er sich bemüht kleine, perfekte xls, optimal zu präsentieren?

Kluftknacker

Offline Kluftknacker

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #21 am: 10 Jan 12, 09:35 »
Entweder bin ich damals nie an einen solchen speziellen Mikromounter geraten oder die Art des sammelns hat sich zwischenzeitlich geändert.
Ja, da hat sich in den letzten Jahren etwas getan. Auch die Amis haben ihre "überzogenen" Montagepraktiken üderdacht.... In Anbetracht des hohen Aufwandes zum Erstellen eines "echten" Micromounts verwundert es nicht, dass diese nicht einfach "so" vertauscht werden. Im Tauschverkehr wird man überwiegend Rohmaterial zum Selbstzerbröseln und Montieren (wie auch immer) oder/und Kitt- bzw.Heissklebermontagen bekommen. Das ist nicht schlimm und völlig ausreichend.

Mein Hinweis ging dahin, dass manche "Hardcore-Micromounter" auch im Tausch "echte" MMs erwarten (und auch bieten). Am besten vor dem Tausch ankündigen, ob und wie die Mineralien montiert sind, da in vielen Ländern - wie man hier schön sieht - äußerst unterschiedliche Interpretationen von "Micromount" vorkommen.

Kluftknacker

Offline Philip Blümner

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #22 am: 10 Jan 12, 11:05 »
Hallo,
bisher verstand ich MMs als Stufen, die in die 28x28-Dosen passen und montiert werden, überwiegend aber Mikromineralstufen. Ich habe einen Almandin, der als Einzelkristall in einer MM-Dose steckt und das Volumen ausfüllt. Das ist für mich kein MM - allerdings ist der Kristall für mich auch keine Stufe.
Ich finde es eigentlich toll, wieviel Mühe sich manche für MMs machen. Dass die Stelle, wo die (besten) xx  sich befinden, nach oben ausgerichtet ist, ist logisch. Aber ich kann einen 1 mm Samsonitkristall auf doppelseitiges Klebeband kleben, auf einen Streichholz mit Kitt kleben, nur auf Kitt kleben oder, wie bei meinem, edel auf einen durchsichtiges Plastikstift montiert. Leider und auch nicht mit Heißkleber. Wirkt echt prima.
Die amerikanische Weise, Thumbnails, sei es mikromineralisch oder größer, in den Perky Boxes aufzubewahren, kann ich nicht ausstehen:  schwarzer Boden, klarer Deckel, nerviger Verschluss, der häufig abbricht, innen eine Lage zugeschnittenes Porenplastik (ein Zwischending zwischen Styropor und Schaumstoff), darauf das Aggregat mit hellblauem Kitt (warum nur hellblau?) oder Heißkleber, der teils mit dem Porenplastik verschmilzt (will man die Stufe anders montieren, wirds unästhetisch).

Gruß Philip

Offline Kluftknacker

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #23 am: 10 Jan 12, 12:27 »
Die amerikanische Weise, Thumbnails, sei es mikromineralisch oder größer, in den Perky Boxes aufzubewahren, kann ich nicht ausstehen:  schwarzer Boden, klarer Deckel, nerviger Verschluss, der häufig abbricht, innen eine Lage zugeschnittenes Porenplastik ...

 ;D >:D Solche Teile bekomme ich auch manchmal. Grauslich.

Übrigens: Ich habe noch 10 knallig-rote, flache  Perky-Boxen (sehen fast noch fabrikfrisch aus) kostengünstig abzugeben - nach dem "Umtopfen" der Minerale in die gute alte europäische Box  ;)

Kluftknacker

edel auf einen durchsichtiges Plastikstift montiert.
Jau, da war ein echter Meister am Werk! Hast Du eine Bezugsquelle für die Plastikstifte????

Offline cmd.powell

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #24 am: 12 Jan 12, 02:46 »
Die Montage ist kein Selbstzweck und auch nicht das Hauptanliegen. Die Kombination Mineral-optimale Präsentation macht's.

Tja, damit drehen wir uns im Kreis. In meiner Definition der Stufengröße (und darum geht es hier ja letztlich) spielt die Art der Montage keine Rolle, da ich eine optimale Präsentation als selbstverständlich voraussetze, bei Deiner Definiton des Micromounts ist die Montage aber ein entscheidener Faktor und unterstellt somit, das jedem Nicht-Mikromounter die Präsentation mehr oder weniger egal ist. Ich könnte jetzt ja mal etwas wagen (ohne es böse zu meinen) und sagen, meine Definition ist neutral, Deine etwas "rassistisch".
Das man mit einer entsprechenden Montage einen Kristall (egal wie groß) besser zur Geltung bringen kann, ist mir natürlich auch klar und natürlich praktiziere ich das auch. Ich sammle ja nicht, nur um den Schrank voll zu bekommen...

Achso, und was die bereits beschriebenen Perky-Boxen betrifft: Buah, schauderlich. Naja, für sowas hab ich reichlich Aceton und Chloroform im Kühlschrank - denen war bisher noch kein Kitt oder Kleber gewachsen, und dieser komische Schaumstoff schon gar nicht  ;D

Offline Kluftknacker

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #25 am: 12 Jan 12, 08:05 »
Ich kann es auch "neutral" zusammenfassen: "Micromount" eignet sich nicht als Begrifff für eine Größenangabe von Mineralstufen!
Kluftknacker

Offline cmd.powell

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #26 am: 13 Jan 12, 15:14 »
Und wieder drehen wir uns im Kreis. Der Begriff "Mikromount" hat sich ja nun eingebürgert, jedoch versteht der Eine darunter etwas anderes als der Andere. Irgendwann verbindet die Allgemeinheit (oder besser Mehrheit) mit dem Begriff eine bestimmte Bedeutung und diese muß man dann akzeptieren. Als Verfechter von Begriffsdefinitionen kommt man dann leider schnell in die Isolation. Beispiel ist z.B. das Wörtchen "bräuchte": Ich brächte mal xyz. "Bräuchte" gab es ursprünglich nicht, ist inzwischen (durch den allgemeinen Gebrauch) aber akzeptiert.

Konkret könnten wir vielleicht mal eine Umfrage starten, wer unter Mikromount nun das Mineraldöschen mit 28x28x22mm mit irgendwas drin versteht und wer unter Mikromount die entsprechend montierten Stufen versteht (ohne vom Ergebniss eine rechtsgültige Definition abzuleiten - dafür sind hier eh zu wenige unterwegs).

P.S.: Zu den gefragten Plastikstiften: Ggf. eignen sich dafür entsprechend formatisierte Gardinenstangen. Alternativ kann man auch Glasstäbe verwenden. Die gibt es in allen möglichen Durchmessern (z.T. auch farbig) und wenn man sie nach dem Kürzen an einem Ende rundschmilzt, sehen die richtig edel aus ! Wenn man etwas Übung hat, kann man sich aus Glas auch (fast) alle beliebigen Formen für Haltestifte selber ziehen.

Offline Kluftknacker

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #27 am: 13 Jan 12, 15:24 »
Der Begriff "Mikromount" hat sich ja nun eingebürgert, jedoch versteht der Eine darunter etwas anderes als der Andere. Irgendwann verbindet die Allgemeinheit (oder besser Mehrheit) mit dem Begriff eine bestimmte Bedeutung und diese muß man dann akzeptieren. Als Verfechter von Begriffsdefinitionen kommt man dann leider schnell in die Isolation.

Hallo,
nach dieser Logik gäbe es keinen Fortschritt in der menschlichen Entwicklung. Sorry, aber nur weil die Mehrheit irgendwelchen Nonsense nachschwätzt, wird der Nonsense nicht gleich zum Standard erkohren. Beispiele gibt es in der Menschheitsgeschichte genug, 85 Jahre zurück reichen da schon aus...
Motto: Lieber bequem konform als kritisch hinterfragen.

Kluftknacker

Offline cmd.powell

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #28 am: 13 Jan 12, 15:46 »
nach dieser Logik gäbe es keinen Fortschritt in der menschlichen Entwicklung. Sorry, aber nur weil die Mehrheit irgendwelchen Nonsense nachschwätzt, wird der Nonsense nicht gleich zum Standard erkohren. Beispiele gibt es in der Menschheitsgeschichte genug, 85 Jahre zurück reichen da schon aus...
Motto: Lieber bequem konform als kritisch hinterfragen.

In dem Punkt gebe ich Dir uneingeschränkt recht, nur leider funktioniert so die menschliche Gesellschaft. Nicht das, was sinnvoll oder logisch ist überlebt, sondern das, was allgemein akzeptiert wird. Über diesen Umstand könnten wir jetzt sicherlich stundenlang diskutieren, nur ändern können wir es nicht (mehr). Es gibt ja genug Verfechter, die mehr oder weniger verzweifelt versuchen, bestimmte - ja ich nenne es einfach mal so - "Werte" aufrecht zu halten, jedoch leider nicht immer mit Erfolg. Ich persönlich bin z.B. ein Gegner von Anglezismen und mir wird regelmäßig Übel, wenn ich zuhören muß, wie sich heutige Jugendliche unterhalten - nur was soll ich dagegen machen ? Jedesmal dazwischengehen und stundenlang rumdiskutieren ? Don Quijote spielen bringt nur was im Film oder Theater. Ok, man kann natürlich für sich selber die Sache so durchziehen, wie man sie für richtig hällt. Nur was macht eine Begriffsdefinition - und das ist es ja, worüber wir hier reden - richtig oder falsch ? Richtig ist eine Begriffsdefinition dann, wenn die Mehrheit auf den entsprechenden Gegenstand zeigt, wenn man sie danach fragt. Und da sich Gesellschaften entwickeln und verändern, entwickeln und verändern sich auch die Definitionen. Ist manchmal - ok, eigentlich immer - echt nervig, aber letztlich ist man selber irgendwann die Minderheit.
Naja, wir driften etwas ab, ob das bei der Mikromountdefinition auch so ist, ist noch nicht bewiesen. Nur "in den Haaren" liegen wir uns schon deswegen, also ist die Begriffsdefinition schon lange nicht mehr einheitlich und verändert sich - das ist Fakt. Und "recht" haben kann man bei solchen Diskussionen sowieso nicht - nur Standpunkte vertreten.

Offline Kluftknacker

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Re: Stufengrößen, etc.
« Antwort #29 am: 13 Jan 12, 17:50 »
nur ändern können wir es nicht (mehr).

Warum nicht doch? Es soll noch viele geben, die aufgeschlossen sind, lernen wollen (allerdings auch viele, die kapitulierend dem 'Mainstream' (Achtung: Anglizisme!) hinterherdackeln). Warum gleich die Hoffnung aufgeben, nur weil sich etwas (leider falsch) "eingebürgert" hat?