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Autor Thema: Sammlungsgrößen bändigen  (Gelesen 15924 mal)

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Offline raritätenjäger

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #30 am: 14 Feb 12, 18:22 »
So hatte ich mir das gedacht...

Offline CARCHARIAS

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #31 am: 14 Feb 12, 19:30 »

ich sammle seit 1984 und kann nur jedem raten, der räumlich und finanziell nicht die Mittel hat, sich einzuschränken.

Sammelt fundortbezogen oder mineralspezifisch.

Ich selbst hab keinen Überblick über die genaue Anzahl an Stufen in meiner Sammlung und will ihn auch momentan nicht haben.

Weiß aber z.B. das die MM´s von Friedrichssegen Hunderte von Döschen sind.

Mein Ziel ist es, sowohl in der Masse als auch in der Güte von einer Fundstelle gut aufgestellt zu sein.

Dupletten gehen an Freunde und Bekannte.


Also ich halt das ähnlich wobei ich ein Teil meiner Sammlung in Kisten aufbewahre solange ich noch nicht die Möglichkeit habe alles Auszustellen bzw n anständigen Schubladenschrank. Bei mir sind es keine MMs von Friedrichssegen sondern von meiner Hausgrube Simon und es dürften so zwischn 500 und 1000 Döschen sein. Bei den Hand-, Klein- und Großstufen hab ich keine Ahnung.

Dazu kommt noch eine Fossiliensammlung die noch größer ist.

Alles in Allem wird die Sammlung aber immer größer und das ist gut so.

Gruß Boris

Offline Jürgen

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #32 am: 14 Feb 12, 21:23 »
Hallo


Zitat
Also ich habe das Glück das ich einen großen Keller besitze. Alles was nicht in Vitrinen oder Schränken in der Wohnung ist, lager ich in Stiegen unten   ;)


Ich habe auch einen sehr großen Keller. Ein Raum dient zur Schaustellung der Mineralien mit vielen Vitrinen, Schränken und (noch) Regalen. Der nächste Raum dient zum präparieren, reinigen und zur Einlagerung, dann steht mir noch ein großer Raum als "Rohwarenlager" zur Verfügung. Ich kann z. B. keine Achate sägen, schleifen und polieren, da kann es schon mal vorkommen dass einige Kisten jahrelang eingelagert sind. Stört mich aber nicht.
Wenn einige Achate benötigt werden, sägen und polieren meine Freunde welche.

Übrigens, ich zähle meine Mineralien nicht. 8)

Schöne Grüße

Jürgen


Offline haldenhai

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #33 am: 14 Feb 12, 21:46 »
Hi Sammelgemeinde

Ich hab noch originale eingepackte Funde aus den 80ern, 90ern usw. im Keller liegen. Wenn mal ein gaaaannnnnnnzzzzzzzz lllaaaannnggggeeerrrr Winter ist hoffe ich auf ein Wunder und Zeit zum aufarbeiten. Sind ja nur so 50-70 (oder auch mehr?) Kisten. Die einen sagen Sammelmessie oder so wie ich Sammloholic. Aber auch die Rente kommt irgendwann mal auf mich zu und da brauch ich Arbeit  ;D ;D

Gruß und Glück Auf

Haldenhai

Offline Frauensteiner

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #34 am: 14 Feb 12, 22:05 »
Tja, ich sehe mich einerseits beruhigt, was den Umfang der Sammlung angeht, andererseits muss ich mich doch entschliessen, einiges loszuwerden. Ich finde es faszinierend, welch verschiedene "Sammelmodelle" es hier gibt und wie jeder damit (mehr oder weniger) glücklich ist. Allein wenn ich daran denke, alle unsere Bücher als e-book zu besitzen - welch Platz dann entstünde!  :o Aber das Argument, mit den Kindern, die flügge werden und ausziehen, ist nicht von der Hand zu weisen. Also übe ich mich in Zurückhaltung und Geduld.

Wohl dem, der keine Platzprobleme hat. Bleibt nur noch die Frage nach dem "Danach". Ich sehe es ja schon auch als Geldanlage für die Kinder. Aber das ist auch wieder ein ganz anderes Thema.

Glück Auf,

Maik

Offline triassammler

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #35 am: 14 Feb 12, 22:24 »
Hallo,

ich zähle meine Sammlung: Etwas über 1600 Inventarposten bei den Makrofossilien (wobei eine Inventarnummer mehrere gleichartige Stücke beinhalten kann) und rund 2000 Mikrofossilien (allesamt in 2 Schuhkartons untergebracht  ;D). Dazu noch ca. 200 Mineralstufen und Gesteinsbelege. Das meiste davon bewahre ich in der Wohnung auf, da der Keller nur eingeschränkt für subjektiv wertvolle Stücke geeignet ist (Altbau). Motto: "Was so schlecht ist dass ich es im Keller 'verstecken' muss kann sowieso weg". Von ein paar Ausnahmen abgesehen, die ich aber eigentlich auch lieber in der Wohnung hätte. 

Seit etwa zwei Jahren bin ich an dem Punkt, wo die Sammlung aus Platzgründen nicht mehr weiter sinnvoll anwachsen kann. Die Konsequenz besteht in selektiverem Selbersammeln und dem Weggeben von Stücken, die mir nicht so wichtig sind. Angekauft wird nur sehr selten etwas, mitunter mal getauscht, wobei ich versuche, jeweils mehrere meiner Stücke gegen ein einziges Stück einzutauschen, um auch auf diese Weise den gewonnenen Platz nicht gleich wieder zuzustellen. Etwas Abstand zur Freude des Moments des Findens schafft manchmal auch die notwendige emotionale Distanz, um ein Stück einfach der Mülltonne zu übergeben.

Ich sammle systematisch in der heimischen Trias, wiederum aus Platzgründen beschränke ich mich dabei mittlerweile fast ausschließlich auf den Keuper. Ein Großteil der Funde hat Belegcharakter und wandert in Sammlungsschränke, ein kleinerer Teil davon ist vitrinengeeignet und wird dann auch entsprechend in der Wohnung ausgestellt. Mein Ziel in dieser Hinsicht ist keine reine Schausammlung, die Belege in den Schränken sind nützlich zur Veranschaulichung von Sachverhalten und dienen auch als Material für Veröffentlichungen und Beiträge in Foren.
Die Krux ist aber, dass ich auch sonst jeden Aufschluss außerhalb der Trias besammle, auf den ich zufällig stoße. Hier habe ich mir angewöhnt, nur Schaustücke oder anderweitig außergewöhnliche Exemplare zu behalten. Gezielte Exkursionen zu Fundstellen, die jenseits meines Interessengebiets liegen (und womöglich auch noch weit entfernt sind) unternehme ich so gut wie nicht. Die Welt ist voller schöner Fossilien, ohne selbst gesetzte Beschränkungen geht es nicht.
Interessante Mineralien, die mir beim Sammeln als Beifunde ins Netz gehen, nehme ich ebenfalls in die Sammlung auf, wobei auch da die Beschränkung auf wenige Exemplare besteht.

Prinzipiell wähle ich schon im Gelände kritisch aus, was ich überhaupt mit nach Hause nehme. Allerweltsfossilien oder -mineralien lasse ich, soweit sie schon in guten Exemplaren in der Sammlung belegt sind und auch sonst keine Besonderheiten aufweisen, direkt vor Ort liegen. Mir fehlt der Platz, um ein Magazin nur mit Tausch- oder Verkaufsmaterial anzulegen, und nachfolgende Sammler freuen sich möglicherweise über das, was ich zurückgelassen habe. Ich sammle primär und vor allem für mich selbst und möchte meine Zeit nicht über Gebühr für Tausch- oder Verkaufsaktionen aufwenden. Das Bearbeiten und Auswerten der Funde in der eigenen Sammlung kostet schon genug Zeit.
Nach dem Reinigen lässt sich meist noch mal ein beträchtlicher Teil der Ausbeute ausmustern. Danach prüfe ich, ob die Neufunde ggf. vorhandene gleichartige Sammlungsstücke ersetzen können, wenn sie qualitativ besser sind.

Zu guter Letzt versuche ich, Neuzugänge so schnell wie möglich der Präparation zuzuführen, um keine Halde unbearbeiteten Materials aufzuhäufen. So behalte ich auch den Überblick, was ich schon habe und was ggf. zukünftig schmerzlos ersetzt werden kann.

Insgesamt verhindert das alles nicht, dass die Sammlung netto weiter anwächst, aber sie wächst dadurch auf einem gewissen Qualitätslevel und vergleichsweise langsam.

Zitat von: Frauensteiner
Allein wenn ich daran denke, alle unsere Bücher als e-book zu besitzen - welch Platz dann entstünde!
Der Umfang der gedruckten Fachliteratur setzt zugegebenermaßen auch mich langsam etwas unter Druck, aber da nichts über das Feeling geht, in einem physischen Buch zu blättern und zu lesen, findet sich immer wieder eine Stelle, an der sich ein Bücherregal festdübeln lässt. Ich habe zwar auch eine umfangreiche digitale Bibliothek, vornehmlich mit Veröffentlichungen die gedruckt nicht mehr oder nur zu hohen Preisen zu bekommen sind oder die prinzipiell nur online erschienen, aber da geht es mir nicht um die Platzersparnis sondern das sind Sachzwänge.

Gruß,
Rainer

Offline geologe

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #36 am: 15 Feb 12, 14:18 »
Hallo,

In der Beschränkung liegt.........Leider bin ich da gar kein Meister und so wächst meine Sammlung Jahr für Jahr auf insgesamt so um die 1500 Stufen. Etwa 300 sind MM und der Rest Hand-und Großstufen. Dazu kommen noch etwa 200 Fossilien die ich so nebenher mitgenommen habe.
Eine Bereinigung wäre dringend nötig da gerade die Stufen aus meiner Anfängerzeit allenfalls Belegcharakter haben. Mittlerweile baue ich auf meinen Vitrinen und Regalen an und mein Zimmer ist bis an die Decke gefüllt. Ich bin sozusagen bekennender Vielsammler der sich nicht entschließen kann den Deckel von der Mülltonne zu öffnen. Da spielt sicher die alte DDR-Mentalität das nichts weggeworfen wird eine Rolle. Irgendwann, ich hoffentlich noch ferner Zeit werde ich aber gezwungener Weise einiges wegwerfen müssen.

Gruß

Jürgen

Offline Tobi

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #37 am: 15 Feb 12, 21:59 »
Ich habe da einen - übrigens wirklich ernst gemeinten - Tipp für jene, denen ihre Sammlung über den Kopf wächst. Ich hab das mal mit ein paar anderen Sammlern besprochen, und ich kann es wirklich nur empfehlen: Wem alle Regale und Vitrinen aus den Nähten platzen, wer überall nur Steine rumfliegen hat und wirklich den Überblick verloren hat, der sollte einfach ganz radikal vorgehen. Stück für Stück in die Hand nehmen und sich ehrlich die Frage stellen: "Ist das eine richtig geniale und ästhetische Stufe, die mich jedesmal flasht, wenn ich an der Vitrine vorbeilaufe?" Falls ja, dann bleibt sie. Und ich denke kaum, dass es hier unter uns viele Adalberto Giazottos gibt, die mit Räumen voller atemberaubender Museumsstufen aufwarten können ;)

Und die Stufen, bei denen man ganz ehrlich zu sich sagt, dass sie einen eben nicht "anmachen", die kann ja je nach Qualität und Wert verscherbeln, an Schulen verschenken oder im schlimmsten Fall in den Vorgarten schmeißen. Mir ging es dann teilweise echt so, dass ich beim Betrachten meiner Sammlung immer wieder an bestimmten Stücken fest hing, während ich andere nie groß eines Blickes gewürdigt hab. Und wenn man sich dann fragt, warum man an manchen Stufen nicht kleben bleibt, dann fallen einem meist Gründe ein. Mal ist die Farbe zu blass, die Kristalle nicht gut genug ausgebildet, man hat von dem Fundort doch eh noch ne viel bessere Stufe, dann ist die kleine Beschädigung an dem einen Kristall doch störender als gedacht, und und und ... sobald man sowas an einer Stufe ausgemacht hat, sortiert man sie automatisch irgendwann aus, weil sie einfach nicht das Sammlerherz befriedigt, so wie sie es sollte. Ergebnis dieser Strategie wäre im Idealfall eine Sammlung, die qualitativ wächst und quantitativ im Rahmen bleibt. Und das wäre doch so ziemlich genau das Ziel, nach dem in diesem Thread gesucht wird ...

Klar gilt das im Wesentlichen nur für Ästhetiksammler, aber das betrifft ja sicher auch einige unter euch. Ich finde auf jeden Fall, dass es eine gute Maßnahme ist, um in einer Schausammlung für Platz zu sorgen. Und wer tatsächlich seine ganze Wohnung voller Vitrinen mit Topstufen voll hat - der kann sich auch nen Anbau eines weiteren Sammlungszimmers leisten ;)

Offline raritätenjäger

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #38 am: 16 Feb 12, 11:17 »
Hallo,

das ist genau die Methode, nach der ich vorgehe. Alle diese "übersehenen" Exemplare bei der Durchsicht, da muss man sich wirklich fragen, warum man die nie betrachtet. Und dann: wech damit! Und jeder kennt das: jedes mal wieder stimmen einen dies oder jenes Stück unglücklich. Das sollte man nun wirklich besser haben, denkt man sich. Dies sollten die ersten Stücke sein, die rausfliegen. Spätestens wenn man sich das zweite oder dritte mal über sie geärgert hat.

Gruß
Andreas

Offline nwsachse

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #39 am: 16 Feb 12, 12:52 »
In diesem Zusammenhang auch heute noch  sehr lesenswert sind die Ausführungen von E.  Fraas in seinem 1910 erschienenem  Buch "Der Petrefaktensammler".  Es geht hier zwar um Fossilien, aber die Ausführungen in den Abschnitten: "Bedeutung der Sammlung",  "Das Anlegen der Petrefaktensammlung" dürften ähnlich für Mineraliensammlungen gelten.

Hier ein Zitat:
"Der Sammeleifer hat uns erfasst und mit wahrer Leidenschaft werden neue Schätze zusammengetragen und aufgehäuft; Ständer und Zigarrenkisten füllen sich, aber das ungeordnete Chaos kann noch nicht die richtige Befriedigung bringen. Es muss Ordnung und Luft geschaffen werden, in der Regel unterstützt und beschleunigt durch ein zeitgemässes Machtwort der Hausfrau. Eine gründliche Durchsicht ergibt, dass wir im Eifer gar manches Fossil in Menge und meist nur in Bruchstücken oder schlechten Exemplaren gesammelt haben und die Erkenntnis, dass man an einem guten Stücke mehr sieht und lernt als an zwanzig schlechten, erleichtert unsere Sammlung schon bedeutend. Das Abstossen und selbst Hinauswerfen unnützer Stücke ist eine Grundbedingung für eine ordentliche Sammlung und erfordert eine nicht zu unterschätzende Selbstüberwindung, die aber dem Sammler ebenso wie der Sammlung zugute kommt. "Il faut jeter sept fois une collection par le fenêtre, pour avoir une bonne collection", d. h. siebenmal muss eine Sammlung ausgemerzt werden, um gut zu sein, ist ein beherzigenswerter Ausspruch des französischen Paläontologen Hébert."


nwsachse

Offline uwe

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #40 am: 16 Feb 12, 14:05 »
Habe gerade gelesen, was der "Haldenhai" Balthasar geschrieben hat. Mein Rat: Bilde Dir nicht ein, daß Du als Rentner mehr Zeit hast. Als ich noch kein Rentner war, hatte ich wesentlich mehr Zeit für's Hobby. Seltsam, aber es stimmt, denn Rentner habe niemals Zeit.  ;)

Uwe

Offline Frauensteiner

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #41 am: 16 Feb 12, 14:16 »
Hier ein Zitat:
"Der Sammeleifer hat uns erfasst und mit wahrer Leidenschaft werden neue Schätze zusammengetragen und aufgehäuft; Ständer und Zigarrenkisten füllen sich, aber das ungeordnete Chaos kann noch nicht die richtige Befriedigung bringen. Es muss Ordnung und Luft geschaffen werden, in der Regel unterstützt und beschleunigt durch ein zeitgemässes Machtwort der Hausfrau. Eine gründliche Durchsicht ergibt, dass wir im Eifer gar manches Fossil in Menge und meist nur in Bruchstücken oder schlechten Exemplaren gesammelt haben und die Erkenntnis, dass man an einem guten Stücke mehr sieht und lernt als an zwanzig schlechten, erleichtert unsere Sammlung schon bedeutend. Das Abstossen und selbst Hinauswerfen unnützer Stücke ist eine Grundbedingung für eine ordentliche Sammlung und erfordert eine nicht zu unterschätzende Selbstüberwindung, die aber dem Sammler ebenso wie der Sammlung zugute kommt. "Il faut jeter sept fois une collection par le fenêtre, pour avoir une bonne collection", d. h. siebenmal muss eine Sammlung ausgemerzt werden, um gut zu sein, ist ein beherzigenswerter Ausspruch des französischen Paläontologen Hébert."


Klasse Zitat! Das war also vor 100 Jahren nicht anders als heute. Selbst die Hausfrau hat sich nicht verändert... (obwohl das jetzt nicht politisch korrekt ist, ich weiß).

Danke für das Zitat.

Glück Auf, Maik

Offline triassammler

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #42 am: 16 Feb 12, 15:17 »
Hallo,

"Il faut jeter sept fois une collection par le fenêtre, pour avoir une bonne collection", d. h. siebenmal muss eine Sammlung ausgemerzt werden, um gut zu sein, ist ein beherzigenswerter Ausspruch des französischen Paläontologen Hébert."
Beachten sollte man dabei, dass Anekdoten zufolge ein Kollege Fraas', der berühmte Friedrich August von Quenstedt, sich gern höchstselbst erbot, Sammlern bei der Lichtung ihrer Sammlungsbestände behilflich zu sein. Der große Professor sortierte "minderwertige" Stücke aus und soll sie dann buchstäblich zum Fenster hinaus geworfen haben - wo sein Gehilfe wartete, um sie aufzufangen oder einzusammeln und Quenstedts Sammlung zuzuführen ;D Also am besten die eigene Sammlung immer persönlich ausmisten  ;)

Gruß,
Rainer

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #43 am: 16 Feb 12, 16:56 »
Hausfrau hin oder her . . . . erzählen tut die eh den ganzen Tag , das heißt noch lange nicht das man was tun muss . . . . ;D

Offline Steine40

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Re: Sammlungsgrößen bändigen
« Antwort #44 am: 18 Feb 12, 08:48 »
Glück Auf!!

Mein private Sammlung beläuft sich auf nur 200-250 Stücke und ist somit noch gut überschau bar.
Anders dagegen unsere Sammlung vom Museum (http://www.museum-auberlehaus.de). Die hat einen Umfang von ca. 10 000 Mineralien. Bekommen haben wir die vom Kloster Weingarten und muss leider noch komplett sortiert werden. Für mich eine Riesen Aufgabe. Das gute Dabei war / ist das wir genug Vitrinen und und Unterbringungsmöglichkeit  haben. Irgendwann werden wir die auch mal ausstellen, aber erst wenn ich mich da durchgekämpft habe.
Vielleicht hat ja mal jemand Langeweile und kommt mich in Trossingen besuchen der mir bissl helfen kann. ;D ;D
Da ich ja auch noch schaffen muss geht das leider nur an den Wochenenden soweit ich da keine anderen Sachen im Museum machen muss (Führungen Aufsicht Vorbereitungen neuer Ausstellungen etc.)

 

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