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Blende, Tiefenschärfe und Beugung
Embarak:
Hallo@thothie
--- Zitat ---Sehr guter Tipp, finde ich auch
und was sagt Dir: "best sharpness is obtained at an f-stop of 8"
mehr als:
Bei der EF60 ist das F8, grundsätzlich kann man aber sagen , ... ?
--- Ende Zitat ---
Es ist schön festzustellen, daß mehrere Tester zum gleichen Ergebnis kommen.
Mehrere identische Quellen erhöhen die Aussagekraft. 8)
Hatte deswegen auch geschrieben, daß ich Fotoexperimente nach euren Empfehlungen mache,
bei denen ich mittlerweile zum selben Ergebnis komme.
Da ich keine Erfahrung mit dem Teil hatte, hatte ich gehofft, jemand würde berichten, man könne es problemlos bis f16 oder f22 ausreizen. :)
Bei Versuchen mit Zwischenringen werde ich mit f8 anfangen und je nach Ringstärke weiter öffnen.
Es wird wohl auch in Zukunft mit Sammlung, Fotografie und website nicht langweilig werden...
Vielen Dank für eure Hinweise !
Gruß
Norbert
loparit:
Hallo Thothie,
auch wenn man spezalisiert ist auf Makroaufnahmen kann mann durchaus falsch liegen! ;)
Deine Aussage ist schlichtweg falsch.
--- Zitat von: thothie am 22 Feb 12, 18:54 ---Sorry,
aber der Einsatz von Zwischenringen ändert nicht den Maßstab, sondern die Brennweite und hat keinerlei Auswirkungen auf die Tiefenschärfe, anders als bei Vorsatz-Achromaten.
--- Ende Zitat ---
Die Brennweite wird durch Telekonverter verändert. Soetwas kann in der der Hektik des Alltages schon mal passieren das man das verwechselt. beim Fotografieren selbst merkt man das aber sofort ;D
Hier eimal zur Erinnerung ein Text aus Wikipedia:
Zwischenringe werden bei Kameras mit Wechselobjektiven, wie z. B. Spiegelreflexkameras, zwischen das Objektiv und das Kameragehäuse eingesetzt. Dies dient wie bei Balgengeräten der Verlängerung der Bildweite, um einen größeren Abbildungsmaßstab für den Nahbereich zu erhalten.
Zwischenringe verlängern den Abstand zwischen dem Objektiv und der Bildebene (Film in analogen Kameras oder Sensor in Digitalkameras). Dadurch wird erreicht, dass näher an das Motiv herangegangen werden kann, wodurch sich der Abbildungsmaßstab vergrößern lässt. So werden vergrößernde Makroaufnahmen mit herkömmlichen Objektiven möglich.
Zu einer Verringerung der Schärfentiefe kommt es nur in Verbindung mit der Vergrößerung des Abbildungsmaßstabs. Dies ist nicht anders als bei spezialisierten Makro-Objektiven.
Für die Erweiterung der Brennweite eines Objektivs sind stattdessen Telekonverter notwendig, für die Verkürzung der Naheinstellgrenze eine Nahlinse.
Im Orginal hier nachzulesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zwischenring
Gruß
Edgar Müller -loparit-
thothie:
@Loparit
Hi Edgar,
da gebe ich Dir teilweise Recht. Ich hab da Brennweite mit Bildweite verwechselt. Aber was die Schärfentiefe angeht sehe ich das anders.
Aus wiki:
Zu einer Verringerung der Schärfentiefe kommt es nur in Verbindung mit der Vergrößerung des Abbildungsmaßstabs. Dies ist nicht anders als bei spezialisierten Makro-Objektiven.
Damit ist nicht gemeint, dass das Zwischenschalten von Zwischenringen automatisch zu zu Schärfentiefenverlust führt, zumal sich ja die Objektiveigenschaften dadurch nicht verändern. Vielmehr hat das etwas mit der Auszugsverlängerung des Objektives zu tun, die man über den Fokussierring steuert. Da gilt mit oder ohne Zwischenring, je weiter der Auszug, um so größer der Abbildungsmaßstab mit entsprechend zunehmendem Abfall der Schärfentiefe.
Aus diesem Grund habe ich schon oft, gerade um eine höhere Schärfetiefe zu erhalten mit Zwischenringen gearbeitet.
Sprich, ohne Zwischenringe muss ich mit vollem Auszug arbeiten, um einen Abbildungsmassstab von 1:1 zu erhalten mit entsprechendem Schärfetiefenverlust.
Mit entsprechenden Zwischenringen komme ich aber aber auf den gleichen Abbildungsmaßstab bei geringstem Auszug und habe eine bedeutend größere Schärfentiefe.
LG
Thomas
loparit:
Hallo Thomas,
Prinzipiell sagst du hier aber nichts anderes! Du hast lediglich den Auszug des Objektives gemeint, wenn ich das jetzt richtig verstehe.
--- Zitat von: thothie am 24 Feb 12, 09:48 ---... Da gilt mit oder ohne Zwischenring, je weiter der Auszug, um so größer der Abbildungsmaßstab mit entsprechend zunehmendem Abfall der Schärfentiefe.
Aus diesem Grund habe ich schon oft, gerade um eine höhere Schärfetiefe zu erhalten mit Zwischenringen gearbeitet.
Sprich, ohne Zwischenringe muss ich mit vollem Auszug arbeiten, um einen Abbildungsmassstab von 1:1 zu erhalten mit entsprechendem Schärfetiefenverlust.
Mit entsprechenden Zwischenringen komme ich aber aber auf den gleichen Abbildungsmaßstab bei geringstem Auszug und habe eine bedeutend größere Schärfentiefe.
--- Ende Zitat ---
Aber das zeigt eben, dass ich mit einem Auszug, sei es durch den Auszug des Objektives (indem das Objektiv,
die Auszugslänge deutlich verändert) oder durch den Einsatz von Zwischenringen eine Änderung des Abbildungsmaßstabes habe und entsprechend auch eine Verringerung der Tiefenschärfe.
In deinem erwähnten Beispiel kann ich es nur so verstehen, dass du mit den Zwischenringen direkt eine Abbildungsmaßstabsänderung erreichst. Da kann ich mir vorstellen, dass der Gesamtauszug, also Objektiv und Zwischenringe kleiner ist und du dadurch eine etwas größere Tiefenschärfe hast als wenn du nur mit dem Objektiv versuchst auf den gleichen Maßstab zu kommen aber dadurch eventuell der Ausszug alleine durch das Objektiv größer ist.
Oder anders gesagt, beim gleichen Objektivauszug hast du mit Zwischenringen einen größeren Abbildungsmaßstab und eine kleine Tiefenschärfe als ohne Zwischenringe.
Oh Oh jetzt mach ich besser Schluss sonst komme ich auch noch ganz durcheinander ;D
Wünsche immer ausreichend Licht mit und ohne Auszug ;)
Gruß
loparit
thothie:
Hi Edgar,
"Aber das zeigt eben, dass ich mit einem Auszug, sei es durch den Auszug des Objektives (indem das Objektiv,
die Auszugslänge deutlich verändert) oder durch den Einsatz von Zwischenringen eine Änderung des Abbildungsmaßstabes habe und entsprechend auch eine Verringerung der Tiefenschärfe."
Eben nicht!
Ich hatte in Physik immer ne 5 und bin da sicher der Falsche, der so etwas gut erklären könnte. Es ist aber eine Tatsache, dass ich so viele Zwischenringe vor die Linse schalten kann,wie ich lustig bin, ohne dass sich irgend etwas an der Schärfetiefe ändert.
Das einzige, was da passiert ist eine Verkürzung der Nahgrenze, dass man nicht mehr bis unendlich scharf stellen kann und hohe Lichtverluste in Kauf nehmen muss.
Einzig durch Auszugsverlängerung via Fokussierung verändert sich die Schärfentiefe bei gleicher Blende. mit oder ohne Zwischenring, daher regel ich bei exrtemen Einsatz von Zwischenringen die Schärfeeinstellung via Makroschlitten und belasse die Fokussierung im Unendlichkeitsbereich, wenn machbar, um die beste Schärfentiefe einzubehalten.
Also, bei Außenfokussierung (z.Bsp. bei Tamron SP90) fahre ich den Tubus nicht oder nur gering aus.
Probier es einfach mal aus, ich spreche von jahrelanger Erfahrung. ;)
LG
Thomas
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