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Autor Thema: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität  (Gelesen 11006 mal)

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Online Stefan

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #15 am: 04 Jan 13, 14:46 »
Hallo Christian,

ist geändert. Bei solchen Änderungen ist es gut eine Diskussion (nicht Kommentar) auf der Lexikonseite zu starten und den Änderungswunsch mitzuteilen. Oft sind Abhändgigkeiten vorhanden und wir Moderatoren können diese komplett verschieben.

Ist korrigiert.
Besten Gruß
Stefan

Offline Brodi69

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #16 am: 04 Jan 13, 15:53 »

Super, danke Stefan, hab den Fundort gleich noch etwas besser beschrieben....

Gruss
Christian

Offline Jochen1Knochen

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #17 am: 04 Jan 13, 19:56 »
Hallo!
Referenzen schön und gut.Soll man aber bei einem eingestellten Fluoritfoto von einer bekannten Fluoritfundstelle eine Referenzangabe liefern?
Dann müsste man jedes Foto mit Referenz versehen ::)
Gruss Jens

Online guefz

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #18 am: 04 Jan 13, 20:08 »
Hallo Jens,

deine Fotos versiehst du ja sowieso schon mit einer Referenz: du gibst schließlich an, dass das dein Foto ist.

Hier geht es aber um neu angelegte Fundstellen, zu denen es keine spezielle Literatur gibt. Die Mineralien, die du dort gefunden hast und die du dann in der Mineralienliste einträgst, sollst du mit deinem Namen als Referenz eintragen: z. B. "Visuelle Bestimmung nach Eigenfund durch Vorname Nachname". Dann kann jeder sehen, dass die Angaben mit Vorsicht zu genießen sind. Falls Analysen vorliegen wird man natürlich das angeben. Bei Mindat gibt es dafür sogar eigene Auswahllisten im Formular zum Hinzufügen von Mineralien.

Günter

Offline woelsendorfer

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #19 am: 23 Mar 13, 09:14 »
Hallo Sammlergemeinde,

ich muss dieses Thema einfach noch mal aufgreifen.

In den letzten Tagen habe ich im Wölsendorfer Revier geschichtlich die Grube Erna angepaßt und die Grube Gisela und Hermine völlig neu eingegeben.

Bis jetzt habe ich mir das Thema geklemmt und hab die jeweiligen Mineralienlisten, wenn möglich und bekannt, mit angepaßt.

Dabei ist mir aufgefallen das bei den Gruben, dazu zählen auch weitere Gruben im Wölsendorfer Revier, Mineralien als Fundort z.B. mit Grube Hermine angegeben werden. Die Chance das diese von Grube Hermine stammen stehen, ich nenne mal eine Zahl, bei 50 zu 50, wenn diese über Tage gefunden wurden. Warum ? Auf fast allen Gruben wurde Material von Grube zu Grube gefahren. Was Grube Hermine betrifft lag übertägig Material von Grube Erna auf Halde. Die jetzt noch vorhandene Halde auf dem Privatgelände Richtung Grube Erika stammt z.B. zum Teil von Grube Cäcilia. Heißt ... als Fundort ist das NICHT die Grube Hermine, sondern der Fundort ist HALDE oder ÜBER TAGE FUND der Grube Hermine.
Weiterhin habe ich im Jahre 2006 oder 2007 beobachtet wie ein Sammler aus Baden-Württemberg sein Restmaterial, welches er nicht gebrauchen konnte und aus dem Schwarzwald stammt auf der Halde im jetzigen Privatgelände abgekippt hat. Weiterhin kenne ich Sammler die sich auf diese Art ihrer Reste entledigen.

In der Mineralienliste der Grube Hermine habe ich heute erstmalig die Namen der Sammler genannt, wenn keine Literaturquelle vorhanden war, aber ein Foto eingestellt wurde. Ich geh mal davon aus, dass das im Sinne der jeweiligen Sammler war / ist.
Ist weder ein Foto noch eine Literaturquelle vorhanden, dann habe ich die Mineralien ohne wenn und aber gelöscht, denn irgendwo wird das Thema von vielen Bildeinstellern sehr salopp gehandhabt.

Beim Mineralienatlas geht es nämlich nicht darum aller Welt zu zeigen, seht her ich hab wieder ganz was tolles und will der ganzen Welt das mittels Foto zeigen, sondern es geht hier um eine fachliche Internetpräzens.

Viele Bildeinsteller haben vermutlich kein Bock oder keine Zeit sich um so einen Kleinkram auch noch zu kümmern oder wissen nicht wie es gemacht wird. Die Admins geben dazu hin JEDER Hinsicht die entsprechende Hilfe und bemühen sich auch jeden Neuling die Materie der Eingaben näher zu bringen. Ich bin hier vor nicht allzu langer Zeit als Niete angefangen und mir macht es mittlerweile Spaß zu wissen wie vieles abgearbeitet wird um der Allgemeinheit die entsprechenden Informationen an der Hand zu geben.

Netten Gruß
Micha

Online guefz

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #20 am: 30 Mar 13, 16:18 »
Hallo,

im Prinzip gebe ich dir Recht. Statt des Löschens würde ich aber eine Bemerkung im Referenzfeld bevorzugen, die den ungesicherten Stand bei diesem Mineral wiedergibt.

bis denn

Günter

Offline Elmar

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #21 am: 30 Mar 13, 17:55 »
Hallo Michael,

zu deinem Beitrag ein paar Anmerkungen von mir :

Zitat : In der Mineralienliste der Grube Hermine habe ich heute erstmalig die Namen der Sammler genannt, wenn keine Literaturquelle vorhanden war, aber ein Foto eingestellt wurde. Ich geh mal davon aus, dass das im Sinne der jeweiligen Sammler war / ist.

Bemerkung : das finde ich korrekt.

Zitat : Ist weder ein Foto noch eine Literaturquelle vorhanden, dann habe ich die Mineralien ohne wenn und aber gelöscht, denn irgendwo wird das Thema von vielen Bildeinstellern sehr salopp gehandhabt.

Bemerkung : Hast du was gegen Bildeinsteller ? Du hast das Mineral doch nur gelöscht wenn kein Foto vorhanden war, da hat sicher kein Bildereinsteller das ganze salopp gehandhabt, und das Mineral zur Fundstellenliste zugefügt  ;D. Allgemein bin ich hier der Meinung von Günter, die 'ungesicherten Mineralien' als solche zu markieren. Löschen kann man die dann bei Klärung, oder vielleicht ergibt sich bei der Recherche ja auch eine Bestätigung.

Zitat : Beim Mineralienatlas geht es nämlich nicht darum aller Welt zu zeigen, seht her ich hab wieder ganz was tolles und will der ganzen Welt das mittels Foto zeigen, sondern es geht hier um eine fachliche Internetpräzens.

Bemerkung : Und es geht auch sicher nicht darum aller Welt zu zeigen, seht her ich bin der der alles über diese oder jene Fundstelle weiß. Eine gut beschriebene Fundstelle ohne Fotos ist doch nur die Hälfte wert. Du bezichtigst hier Leute des Prahlens, Schw...vergleiches, verhälst dich selber aber kaum anders.

Zitat : Viele Bildeinsteller haben vermutlich kein Bock oder keine Zeit sich um so einen Kleinkram auch noch zu kümmern oder wissen nicht wie es gemacht wird.

Bemerkung : Und immer weiter in derselben Tonart   ??? .

GA
Elmar
« Letzte Änderung: 30 Mar 13, 18:07 von Elmar »

Offline woelsendorfer

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #22 am: 30 Mar 13, 19:01 »
Hallo Günter,

Zitat
Statt des Löschens würde ich aber eine Bemerkung im Referenzfeld bevorzugen
Ich wollte den Text anpassen Günter, nachdem ich dann später die Grube Johannesschacht angepaßt hatte. Ich glaube ich hab insgesamt erst drei oder vier gelöscht im Wölsendorfer Revier wo es eindeutig war das es das Mineral dort nicht gibt. z.B. Honigspat Grube Gisela.

Hallo Elmar,

eine Antwort aus dem anderen Tread dazu von Jens (Jochen1Knochen)
Zitat
Aber wahrscheinlich besteht der Sinn des ganzen darin,sich gegenseitig zu beharken.

und noch eine von Andreas (raritätenjäger)
Zitat
Klasse. Man kann es natürlich auch herumdrehen, wie man will und endlos auseinanderfieseln.

Ich könnte mir weitere Treads raussuchen. Egal wie ich dazu antworte, es wird sowieso wieder was gesucht und dann folgen meist auch wieder andere nach.

So wie du das aufziehst kann mann es verstehen, so war es aber nicht gemeint.

Gruß
Micha

Offline Manfred Früchtl

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #23 am: 31 Mar 13, 11:44 »
Hallo Micha
Sehr gute Beschreibung der Grube Hermine.
Was ich als Sammler nicht wusste ist, dass da auch Taubes - Material von anderen Grube abgelagert wurde. Vom Fluorit im rotem Sand wusste ich das, der lag aber nur wenige Stunden oder Tage da.
Zu nicht mit Bildern belegten Mineralien, da würde ich nicht gleich die Mineralieneinträge löschen. Ich habe da ein paar Mineralien auf den Halden gefunden von denen es mir bisher nicht gelungen ist ein ansprechendes Bild für den Atlas zu machen.
Nicht jeder sammelt und forografiert solche Mineralien.

Nachdem ich jetzt ein verbessertes Fotoequipment habe, werde ich versuchen, diese Mineralien zu belegen.

Ich habe Malachit in einem Einzenfund, da Chalkopyrit und Bornit als Kupferliferanten auch vorkommen.
Ich habe Muskovit und Biotit, der muss da vorkommen, ist allerdings unscheinbar und meist Bestandteil des Granits.
Ich habe Nontronit und Kaolinit, Eigenfunde.
Ich habe auch Posnjakit als Einzelfund, sehr klein, da wird mir wohl kein Bild gelingen. Es kann auch Langit sein.
Und dann noch Wulfenit den ich mal gekauft hatte, ich mir aber nicht sicher bin ob der von den Halden der Hermine ist, den werde ich weglassen.
All diese Mineralien habe ich nur gefunden weil ich bei meinen letzten Besuchen gezielt auf fehlende Paragenese geachtet hatte.
Viele Sammler, die ich vor Ort gesprochen hatte, waren aber nur an den Fuorit, Quarz und wenn gut sichtbar, auch Baryt interessiert.
Das ist sehr schade denn auch die anderen Minerale sind schön und gehören zur Paragenese der Fundstelle.
Aber die Sammelschwerpunkte sind halt verschieden.

Ich habe nur immer noch Probleme mit der Referenz, da diese sich auf das Mineral bezieht.
Ich habe mal das Feld Beschreibung (i) benutzt um z.B bei Nakrit folgenden Eintrag zu Machen. Haldenfund von Manfred Früchtl, eigene optische Bestimmung, siehe Bild..
Das gefällt mir besser, ist vielleicht auch so gedacht ! was meint Ihr.
Ich werde die nächsten Tage meine Mineralien die jetzt fehle nachtragen. Es gibt noch viel zu tun.
Ein schöne Osterfest mit wenig Eiskristallen, bei uns Schneit es heute wieder, wünscht Euch
Manfred


Offline woelsendorfer

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #24 am: 31 Mar 13, 14:47 »
Hallo Manfred,

erst mal danke wegen der Beschreibung zur Grube Hermine  :).

Was das löschen angeht habe ich da vorschnell was geschrieben, dass ist mir erst aufgefallen als ich dann danach die Grube Johannesschacht überarbeitet hatte. Wie schon erwähnt habe ich im gesamten Wölsendorfer Revier erst drei oder vier Mineralien gelöscht wo ich wußte das es die nicht gibt. Ansonsten schreib ich in der Referenz jetzt was rein.

Was die Mineralien betrifft kenn ich mich auch nicht so gut aus. Mich interessiert mehr die Geschichte. Alleine deswegen habe ich kaum was gelöscht. Ich weiss aber nicht mehr welche das waren außer bei Grube Gisela das es da kein Honigspat gegeben hat. Was die Mineralien betrifft da kennt sich z.B. auch auch "berthold" oder andere wesentlich besser aus ... und ich hab nicht die gesamte Fachliteratur was Mineralien betrifft vorliegen.

Was das über Tage Material angeht das kommt entweder aus der Literatur, bei Hermine aus der Literatur von "Gerhard Bald: "Wölsendorfer Flußspatrevier" bzw. durch private Gespräche. Auf dem jetzigen Privatgelände wurde wieder Material angefahren, dass soll aus einem Steinbruch kommen. Der Grundbesitzer friedet damit seine Wege ein.

Zitat
Ich habe nur immer noch Probleme mit der Referenz, da diese sich auf das Mineral bezieht.

Unter dem jeweiligen Foto kannst du das schreiben:
"Haldenfund Grube Hermine" oder "über Tage Fund Grube Hermine" mit entsprechenden Angaben wie Größe etc.
über Tage dann, ist 'n Vorschlag, weil ich immer wieder Sammler in den Pingen gesehen habe, vor allem im Gustav I Gang.

unter Referenz würde ich das schreiben:
"Haldenfund von Manfred Früchtl, eigene optische Bestimmung, siehe Bild." ob mit dem Wort Bild oder nicht ist wohl eher egal.

und unter Information "i" kommt nur dann was rein, wenn

"wenn ihr in der Mineralliste einer Fundstelle auf das entsprechende Mineral klickt, bekommt ihr drei Felder, die ihr editieren könnt. Das erste Feld "Beschreibung" wird dann zu dieser "i"-Information.

Aber bitte bedenkt, dass jede Information, die ihr dort eintragt eine charakteristische Beschreibung aller an dieser Fundstelle gefundenen Stücke dieses Minerals wiedergeben soll/wird, nicht nur für eine spezielle Stufe in eurer Sammlung/etc. steht."

Das habe ich vor paar Tage Stefan (skibbo) gefragt, weil ich wiederum eine Anfrage bekommen habe und er hat uns beide dann geantwortet. Oben das ist seine Antwort dazu. Geh mal davon aus, dass das in seinem Sinne ist hier rein zu kopieren.

FROHE Ostern
Micha


Online Stefan

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #25 am: 31 Mar 13, 17:26 »
Kurze Anmerkung:

unter i wie Information sollte stehen was es besonderes zu dem Mineral zu sagen gibt. Z.B. kommt dort in derben Massen neben Mineral xy vor. Selten kleine Kristalle bis 1mm

Bei der Referenz darf gerne mit aufgenommen werden:
Haldenfund von Sammler x, eigene optische Bestimmung.
oder
Fund lt. Foto von Sammler x

Besten Gruß
Stefan

Offline Philip Blümner

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #26 am: 31 Mar 13, 18:47 »
Hallo,
bei der Referenz würde ich, wenn man Bezug auf ein Bild nimmt, die Bildnummer angeben. Denn, wenn, langfristig gesehen, weitere Bilder folgen, geht der Bezug verloren.
Z.B. dann "Eigenfund Manfred Früchtl, Bild 1234567890"

Gruß Philip

Offline Manfred Früchtl

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Re: Anlegen von Fundstellen und deren Authentizität
« Antwort #27 am: 31 Mar 13, 21:37 »
Hallo
Danke für Eure Hinweise, ich werde danach handeln. Das mit der Bildnummer finde ich gut.
Gruß Manfred