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Stein/Knochen/Zahn/??? - kein Fossil
triassammler:
Hallo,
"Seeigel-Knochen", soso, welcher Experte hat das denn gesagt? Den würde ich in Zukunft nicht mehr bei solchen Sachen um Rat fragen wenn er nicht mal weiß, dass Seeigel keine Knochen haben ;)
Ansonsten schließe ich mich den Vorschreibern an, definitiv kein Zahn, kein Knochen, sondern wahrscheinlich etwas aus Chalzedon bzw. Flint. Schäumt das Teil bei Zugabe von 10%-iger Salzsäure?
Möglicherweise kommt ein Bruchstück der Kreideauster Pycnodonte in Frage, in deren Schalenhohlraum sich die Kristalle gebildet hatten. Zu Pycnodonte mal Google bemühen...
Gruß,
Rainer
Stonebrother:
Seeigelknochen ??? . Selten so gelacht. Gibt schon wirklich richtige Experten.
"Keine Ahnung und davon sehr viel". *lach* ;D
Sieht für mich sehr nach einem Stück mit Chalcedon oder Calcit aus. Salzsäuretest machen.
Wo hast du den das Stück gefunden?
Eine Fundortangabe wäre bei der Bestimmung sehr hilfreich.
Gruß, Stefan
pseudonym:
Aber die risse an der runden seite - wie würdet ihr die interpretieren , sieht ja bald aus wie mal gerissen und danach wieder ´´verkittet ´´ . . .
silentguardian:
Okay....das ist echt merkwürdig, waren immerhin Experten der Gesellschaft für Geschiebe, also die absoluten Experten im Norden O.o
das enttäuscht mich jetzt aber...
Salzsäure habe ich nicht im Haus, aber ich kenne Knochen und das Material ist zu 100% kein Stein. Das "Innere" schon, das ist versteinert, aber der "Knochen" eben nicht. Und ja, die Risse sind merkwürdig. Wenn man klopft, ist es nunmal wie Knochen...
Fundort ist Warnemünde, Strand.
Also es ist ja gewölbt. Diese seltsame "Masse" innen ist von der Farbe her wie Zement. Aber geruchlos.
Aber sagt mal, von Sauriern findet man doch auch Knochen, die weiß sind? Das sind doch auch keine Steine?
Ich bin im Bestimmen halt kein Experte, ich finde nur sehr Vieles, vor allem eben Kleinfossilien, und immer nur an den Stränden von Warnemünde und Kühlungsborn.
Es hat auch "Gebrauchsspuren" bzw Abnutzungsspuren, kleine Risse bzw Abschrüfungen...
Ach man, das ist echt schwierig^^
Aber vielen Dank für die große Hilfe!
Breker:
Du meinst die Gesellschaft für Geschiebekunde?
Soweit ich das auf deren Homepage gelesen habe, ist das ein Zusammenschluss quer durch alle Qualifikationsbereiche, was geowissenschaftliche Kenntnisse betrifft. Sprich, da sind sicherlich auch solche darunter, die eher rudimentäre Bestimmungserfahrungen haben. Oder anderes herum: nur davon dass Du da Mitglied wirst und Deinen Jahresbeitrag zahlst wirst Du sicherlich auch nicht über Nacht zu einem Experten.
Zu dem Rest sag ich lieber nichts.
Glück Auf!
A.B.
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