Mal wieder eine Frage an jene, die sich mit den chemischen/physikalischen Eigenschaften gut auskennen:
Woran liegt es eigentlich, dass Rosenquarz, obwohl makrokistalliner Quarz, i.d.R. nur derbe Massen bildet, während die anderen makrokristallinen Quarze meist sehr gut auskristallisiert vorkommen, oftmals sogar in spektakulären und enorm großen Kristallen. Rosenquarz, das weiß ich schon seit meiner Kindheit, ist zwar in derber Form Teelichtständermassenware aus Minas Gerais, aber richtig gute Kristalle sind extrem begehrte Raritäten. Das Marburger Museum hat z.B. auch so einen, sehr schöne Rosenquarzkristalle auf Feldspat aus Brasilien. Und ich glaube, dass ich abgesehen von Brasilien noch nie eine andere Herkunft von Rosenquarzkristallen gesehen habe. Warum ist das so extrem selten? Ist bei Rosenquarz etwas in das Kristallgitter eingebaut, dass das Wachsen der eigentlich so quarztypischen großen und guten Kristalle erschwert/verhindert?
Gruß
Tobi