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Autor Thema: Bitte um Fundort/teilweise auch Mineralbestimmung Pseudonym  (Gelesen 22919 mal)

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Offline pseudonym

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Hallo liebe Kameraden , ich hab ja dies Sammlung die neulich angeboten wurde gekauft und heute kam sie an .Bin ganz zufrieden sind viele Anfängerstücke dabei , da ich aber immermal was abgeben an Freunde meiner Tochter ist das ganz gut zu Interesse wecken wegen Nachwuchs und so .

Prinzipiell gilt bei mir immer : Sollte jemand Interesse an einem Stück haben , bitte PN , das eine oder andere bin ich bereit abzugeben.

Es sind hierbei keinerlei Hinweise auf die Fundstellen dabei , ausser ein Zettel in einer Schachtel mit ominösem Inhalt - nämlich Bernstein oder vermutlich doch nur Harz , denn irgendwie klebt da an dem großen Stück noch Baumrinde dran -vielleicht kann mir jemand sagen ob das so vorkommen kann oder ob da einer nur Stück Harz von ner Kiefer gerissen hat , was ich eher vermute .

Das kleine schwarze Teil is scheinbar Stück Kohle mit gelblichen Einschlüssen , das könnte Bernstein sein .

Auch möglich das der Zettel zu nen ganz anderen Stück gehört .

Ansonsten werd ich hier immer ein Bild einstellen - meist wird sichs um den Fundort drehen , manchal auch worum es sich handelt , hier erstmal ein Bild  :

« Letzte Änderung: 05 Jun 12, 16:58 von pseudonym »

Offline smoeller

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Hallo,

Es gibt in den Alpen tatsächlich Bernstein in tertiäen Schichten. Kenne ähnliche Stücke wie das dunkle aus der Schweiz. Auch in der Braunkohle kommen vereinzelt fossile Harze vor.

Glück Auf!
Smoeller

Offline pseudonym

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Ja das denke ich auch , das dunkle ist sicher sowas , man kennt das auch aus der Leipziger Braunkohle aber Bernstein mit Rinde dran ist mir noch nicht unter gekommen .

Ich hab das Bild zu dem großen Stück/Rückseite vergessen wo die Rinde dran ist :





« Letzte Änderung: 05 Jun 12, 17:57 von pseudonym »

Offline ZEO

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Hallo R.L.

der Fundort Grubach passt für Bernstein. Liegt bei Kuchl im Tennengau, Land Salzburg. So etwa ab 1980 wurde dort Bernstein in dieser schwarzen Matrix gefunden. Ist unter UV übrigens leuchtend blau.

Gruß
Jürgen

Offline pseudonym

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He stimmt genau blaue Floureszenz , sehr schön !Danke


Hier noch eines , das gelbe ist gediegen Schwefel , ca. 14 x 9 cm , woher kann die sein ?

« Letzte Änderung: 05 Jun 12, 19:44 von pseudonym »

Offline pseudonym

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Und noch paar , es geht nur um den FO
- bei den Amethysten tendiere ich zu Schlottwitz sind auf alle Fälle älter
- die Granate könnten aus Östereich stammen , Gaißbergtal eventuell ?


« Letzte Änderung: 06 Jun 12, 11:43 von pseudonym »

Offline pseudonym

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Und noch paar :
-beim 1. nur den FO bitte
-das 2te weiß ich nicht ,vielleicht Chrysokol ?
-das 3.könnte evtl. ged.Wismut sein, (Federwismut )schwer ,weich,nicht duktil, Strich silbergrau - vielleicht kann es jemand bestätigen
-das 4 ist nicht mit dem Taschenm. ritzbar ,schwer ,spröde,Strich metallisch silberglänzend ,keinen Plan leider ;)



Offline Krizu

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Hi,

Die vier ist möglicherweise Chromeisen als zuschlagsstoff der Stahlindustrie.
Wenn ja, sollten auf der Seite gegenüber der glatten Seite Lunker zu sehen sein.

Mfg

Frank

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So sieht die gegenüberliegende Seite aus :




Offline giantcrystal

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Hallo aus Mittelfranken

Der Schwefel ist mit großer Sicherheit von Machov / Polen

Gips kommt vermutlich aus Österreich, gleiche Bildungen gibt es aber auch aus Wettelrode und anderen Bergwerken, im Endeffekt vermutlich nicht genau festzustellen

Der Chrysokoll sieht wegen der radialstrahligen Kristalle sehr eigenartig aus, kann man da genauere Fotos sehen ?

Den grauen "Wismuth" halte ich zunächst einmal für Graphit, eventuell von Mühldorf, Österreich. Probiere doch mal, ob das Material sehr weich ist

Glück Auf

Thomas

Offline pseudonym

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Der ist tatsächlich relativ weich , und der -Strich grau - das könnte passen , Wismut müsste duktil sein .
Die Dendriten hatten mich auf Wismut gebracht .

Aber sollte Graphit nicht die Finger schwarz machen ?Das tuts nämlich nicht


Könnte der Gips aus dem Gipsbruch Mosegg in Ö. kommen ?

Hier nochmal der Chrysokoll :

« Letzte Änderung: 06 Jun 12, 12:38 von pseudonym »

Offline jkstar

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  • Wulfenit Tsumeb
Der lila Fluorit 99% Spanien, aber mir fällt die Grube nicht ein

VG
Julian

Offline smoeller

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Hallo,

Der Chrysokoll ist eine Pseudomorphose nach einem anderen Cu-Mineral. Könnte mal Malachit, Olivenit oder Atacamit gewesen sein. FO möglicherweise Chile, von da kommen die meisten Chrysokoll-Stücke und Atacamit z.B. gibts da auch.

Das letzte ist eine Stahlveredler-Legierung (Ferrochrom, also Eisen + Chrom). Habe auch so ein Stück, sieht genauso aus.

Wismut hat einen niedrigen Schmelzpunkt, schmilzt in der Brennerflamme ganz leicht. Zinn und Blei allerdings auch.

Glück Auf!
Smoeller

Offline heli

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Gips ist nicht von Moosegg.

Offline pseudonym

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Danke das Ferrochrom ist auch leicht magnetisch , dann wird es so sein .

Was das´´Wismut ´´ angeht ,jemand hatte ja Graphit vorgeschlagen - das kann man definitiv ausschließen -es ist einfach zu hart , wenn es Gr. wäre sollte es mit dem Finger zu ritzen sein aber das geht nicht .

Habt ihr gesehen das die strahligen xx beim Chrysokoll innen hohl sind ?

 

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