Arbeitsmittel / Means for work > Schneiden, Spalten, Schleifen, Polieren / Cutting, Grinding, Polishing
Steinsäge
Jörg:
Hallo Chris,
ich bin auch gerade dabei, mir eine Steinsäge selber zu bauen :D
Motor: 1100W von einem alten Hauswasserwerk.
Auf die Welle eine Keilriemenscheibe von einer Lichtmaschine geschraubt.
Wellenlager für die Sägewelle: 2 Radlager PKW
Widerlager: Aus alter PKW-Achse gedreht
Welle: Vollstahl, an den äußeren Enden auf Innendurchmesser der Radlager abgedreht.
An einem Ende ein Flansch angeschweißt für 30mm Innendurchmesser Sägeblatt. Außendurchmesser 425mm, 0,9mm stark.
Das Sägeblatt kann gegen ein kleineres, dünneres ausgewechselt werden.
An der anderen Seite für ein nicht segmentiertes Flex-Blatt.
Kurz vor dem einen Lager eine größere Keilriemenscheibe angeflanscht. Die ist je nach benötigter Drehzahl auswechselbar.
Rahmen: Geschweißte Eigenkonstruktion.
Eine Halterung für ein Radlager abnehmbar, geschraubt (damit die Welle zum Sägeblatt- und Riemenscheibewechsel schnell demontiert werden kann).
Haben vor 2 Std. einen ersten Probelauf gemacht. Funktioniert prima.
Habe im Moment leider alle Hände voll zu tun.
Werde aber bei Gelegenheit mal eine genaue Beschreibung nebst Fotos posten.
Das Ding hat die Vorteile:
Großes Sägeblatt für große Steine (20 cm Schnitttiefe) - langsame Drehzahl
Dünnes Sägeblatt für wenig Schnittverlust (0,5 mm bei Met´s) - langsame Drehzahl
hochwertiges Flex-Blatt für schnelle Schnitte - hohe Drehzahl.
Kosten: Minimal, haben alte PKW-Teile und Metallreste verbaut. Einzige Ausgaben waren 10m Winkeleisen (30mm) und die Sägeblätter.
Nachteil: Man braucht ein Schutzgas-Schweißgerät und eine gute Drehbank (hat beides ein guter Freund).
Will den Rahmen morgen noch mit Rostschutz streichen, und die Tage eine Kastenverblendung aus Riffelblech basteln.
Dann nur noch die Schalen für die Wasserkühlung.
Glück Auf!
Jörg
Krizu:
Hallo,
vielleicht als Hinweis: In der Regel ist die Umlaufgeschwindigkeit entscheidend. Also Umfang des Sägeblattes X UPM.
Meine "alte" Säge für Halbleiter hatte normal 30.000UPM aber das Blatt war nur 2" oder 3" Durchmesser ;-
Mfg
Frank
Silberschweif:
In meinem früheren Leben war ich Zerspanungsmechaniker und hab bei einer großen Firma für Getriebeteile und Zahnräder gearbeitet. Noch früher zu Lehrzeiten hab ich Amphibienfahrzeuge und Landmaschinen gebaut.
Gerade weil ich aus dieser sehr präzisen ecke komme gefällt mir die idee mit dem Kreuztisch sehr gut. so kann ich auf 1/10 steuern wie dick die scheiben werden sollen. Ist warscheinlkich übertrieben aber ich hab ja schon geschrieben wenn ich günstig rankomme besorge ich mir einen dh bis 20 € Die ganze Säge soll nicht mehr als 100€ kosten ohne Sägeblatt.
Ach ja noch eine Frage zum Sägeblatt ist es sinnvoll ein gesintertes Blatt zu verwenden oder tuns die normalen auch <?
Die Dimensionen der säge und die Geräuschentwicklung sollen sich auch in Grenzen halten.
lg
chris
Navigation
[0] Themen-Index
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln