Hallo Leute,
nach meiner Rückkehr aus Ste.Marie nun auch von mir ein paar Eindrücke zur diesjährigen Veranstaltung, die aufgrund des außergewöhnlich kühlen und regnerischen Wetters in Erinnerung bleiben wird. Morgentemperaturen um 10 Grad ist man in Ste.Marie nicht gewöhnt,gut wenn man Winterausrüstung dabei hat.
Auch mein Eindruck ist, daß das Angebot von Schmuck und allerlei Tand mehr und mehr zunimmt. Mineralienanbieter gibt's wohl,aber sie sind immer mehr verteilt im ausufernden Gelände,das vom Veranstalter auch immer mehr erweitert wird - eine gewisse Ortskenntnis ist hier hilfreich.
Die Börsenorganisation war entspannt,wie im vergangenen Jahr,wenn auch die Parkplatzsituation kritisch ist,aber das gehört in Ste.Marie schon immer dazu.
Wirklich neues Material für den Mineraliensammler ist mir kaum aufgefallen, das bestätigen auch die meisten Kollegen und Sammler. Die blauen Baryte aus Marokko, neugefundene filigrane Krokoite aus Tasmanien und bemerkenswert große Dioptaskristalle aus Mindouli/Kongo habe ich registriert,für eine schöne Klein-bis Handstufe sollte man dann aber schon ~100 ansetzen.
Die Anzahl der Besucher,insbesondere Mineraliensammler erscheint deutlich rückläufig. Am Stand bei Steffen Michalski war's besonders am Freitag und Samstag mitunter sterbenslangweilig. So bleibt aber mehr Zeit,sich mit Freunden und Atlas-Usern zu unterhalten und einfach nur Spaß zu haben. Samstag war ein grottenschlechter Tag mit Dauerregen bis ca.16 Uhr,daher mies für Outdooraussteller,in den Hallen herrschte dagegen Andrang bei feuchtwarmem Tropenklima und Sauerstoffmangel. Ein paar Fotos zeigen das Achterbahnwetter mit Regen und kräftigem Schauer am Donnerstagabend, einem schönen sonnig kühlen Freitag und dem tristen Regensamstag, dem ein herrlicher Sonntag noch zu einem versöhnlichen Ende fand.