„Experten“ raten zwar sein Kapital, solange es noch etwas wert ist, in Immobilien und Sachanlagen anzulegen, Mineralien sind meiner Ansicht nach aber die schlechteste Sachanlage. Diese Empfehlungen bezogen sich, soweit ich das noch im Kopf habe auf Kunst und Antiquitäten, da gibt es eine breitere Interessengruppe, auch außerhalb des Euroraumes. Gute und gefragte Mineralien wird man auch nicht zu einem so günstigen Kurs einkaufen können, dass sie sich in der Krise gut verkaufen lassen. Bei Edelmetallen und Edelsteinen kann man auch nur den Marktüblichen Wert annehmen, als Sammlermineral sind sie zu teuer. Im Grunde muss man aber unterscheiden zwischen, Mineralien ankaufen um sie zu halten auch durch eine Krise durch oder Mineralien jetzt ankaufen um sie in der Krise wieder flüssig zu machen. Im Moment sind Mineralien stark überbewertet, ich würde schon fast von einer Art „Mineralienblase“ sprechen. Was aber egal ist solange man sie halten möchte und sie nicht als Kapitalanlage ansieht.
Mineralien als mögliche "Krisenwährung", um dann flüssig zu sein. Ich würde sagen, bei einem Crash des Euros, kann man davon ausgehen das es sehr schnell wieder Nationale Währungen gibt, die dann am Kapitalmarkt stark abgewertet gehandelt werden. Die verschiedenen Länder versuchen damit aus einer möglichen längerfristigen Depression schnell herauszukommen. Aber auch in den anderen Ländern wie USA oder China wird es zu entsprechenden Verwerfungen kommen und die Nachfrage nach Mineralien wird definitiv sinken, die meisten, auch diejenigen die Kapital haben, haben zu diesem Zeitpunkt ganz andere Probleme. Auf der Liste der Dinge die Wichtig sind um eine Krise zu überstehen, stehen Mineralien sicher ganz weit unten.
Die beste Kapitalanlage werden Dinge sein die man zu täglichen Leben braucht, auch in der Krise.
Ingo