Hallo
Wie die vorigen Beiträge zeigen, schließt eine Kompaktkamera gute Mineralienbilder nicht aus.
Im Gegenteil; die Kompakten haben gegenüber den Spiegelreflexkameras wenigstens einen Vorteil:
Konstruktionsbedingt haben sie einen kleineren Chip, was als Nebeneffekt zu höherer Tiefenschärfe führt.
Bei Blende 8, ISO 100, 2 s Zeitverzögerung mit Stativ macht es Spaß, die Kompakten auszureizen !
Meine ersten Mineralienbilder entstanden ebenfalls mit einer Kompakten ( Panasonic Lumix DMC-FX9) und
nach langen Experimenten mit Beleuchtung, Kameraeinstellungen und Bildbearbeitung kamen dann doch ganz gute Bilder raus.
Hinter vielen hier eingestellten Bildern steckt oft ein höherer Zeitaufwand für Bildbearbeitung und lange Bildserien.
Das nachbearbeitete Bild von loparit zeigt deutlich, was mit Bildbearbeitung aus einer Kompakten rauszuholen ist.
Für einfache Bildbearbeitung empfehle ich auch, sich mit dem erwähnten Histogramm und Tonwertkorrektur zu beschäftigen.
Auch zu letzterem gibt es schon etwas:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,27150.0.htmlBeides kann man mit Photoshop und GIMP(2.8 ) nach demselben Strickmuster machen.
Für selektive Bildbearbeitung mit Freistelltechnik , HDR- oder Mehrebenen-Bilder muss man sich dann schon etwas mehr mit Bildbearbeitung beschäftigen.
Viele Ideen sind auch in einem sehr langen thread:
https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,22911.0.htmlGruß
Norbert