Arbeitsmittel / Means for work > Schneiden, Spalten, Schleifen, Polieren / Cutting, Grinding, Polishing

STEINSÄGE: Fliesensäge, Dremel, Flex.... bin verwirrt -_-

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Steinschlichter:
Hallo an die Antwortenden,

danke für Eure Tipps!

Jetzt habe ich ja schonmal einiges zum Nachdenken auf den Weg bekommen, wenn auch die Aussagen z.T. widersprüchlich sind aber das ist in Foren ja meist so (wie im richtigen Leben). Jeder hat seine eigene Meinung und ich muß mir am Ende das rauspicken, was mir entspricht.

Die Flex bei einem Freund auf Aussengelände wäre eine Möglichkeit, obwohl ja ein anderer sagte, es sei zu gefährlich. Aber mit entsprechender Schutzausrüstung müsste es ja gehen (mir ist mal eine Flexscheibe um die Ohren geflogen und an die Hand geknallt und die dicken Lederhandschuhe haben's gut gemeistert- allerdings waren es nicht die für 99Cent mit mehr Stoff, als Leder, sondern etwas teurere komplett aus Leder).

Zu bedenken, das die Schnittbreite bestimmt, wieviel Staub anfällt ist auch ein guter Hinweis. Bisher war mir die Breite egal, weil mich der Materialverlust nicht störte. Aber der Staub schon......

Dass die Dremel keine so große Schnitttiefe hat, stimmt natürlich. Ich hatte gehofft, vielleicht von beiden Seiten je einen Schnitt zu setzen, so dass sie sich dann in der Mitte treffen. Vielleicht stelle ich mir das ja zu einfach vor?
Ich muß dazu sagen, dass ich bisher eher mit Holz und Stahl "gearbeitet" habe. Allerdings nie im großen Stil.

Als Auftragsarbeit möchte ich es nicht gern erledigen lassen, da geht mir dann das Gefühl dafür verloren, es komplett selber gemacht zu haben.

Beim Schleifbock auf Siliziumkarbid anstatt Korund zu achten: stimmt, hatte ich nicht bedacht (obwohl ich ja schon diffus ahnte, dass man für Stein etwas anderes nimmt, als für Stahl), auch ein guter Hinweis.

Da ich einen Billig-Minischleifer besitze, werde ich vielleicht doch erst mal eine Minidiamantscheibe kaufen und testen, wie gut das geht, um mal ein besseres Gefühl für die Sache zu kriegen (Lärm, Staub).
Sollte es halbwegs gut gehen, könnte ich in Erwägung ziehen, die Steine jeweils doch zu zerkleinern (wegen der Schnitttiefe) und würde mir dann eine Dremel zulegen.
Oder dann die Dremel für kleinere Arbeiten und die großen Steine bei einer Freundin (Bauernhof) mittels Flex in Scheiben schneiden.

Ich sehe, Ihr habt mich ein ganzes Stück weiter gebracht, vielen Dank!

Grüße
Richard

Stephkling:
Hallo Richard,
wo wohnst Du denn?
Das sägen bzw. schneiden der Steine geht ja relativ schnell, wäre also die Möglichkeit die Steine sägen zu lassen bei einem Schleifer oder auch vielleicht bei einem Mineralienverein mit Ausrüstung.
Eine günstige und relativ 'ruhige' Methode ist dann das schleifen mit Hand bzw. auch das Trommeln. Man braucht halt Zeit dazu, bekommt aber ein sehr gutes Gefühl fürs schleifen.
Bevor Du etwas anschaffst, was Dich dann später ärgert, schau Dir lieber das eine oder andere mal live an!
Grüße aus dem Schwarzwald
Stephan

Steinschlichter:
Hallo Stephan,
ich wohne an der schönen Donau :-)

Die Idee mit dem Minaralienverein ist gut, ich werde mal schauen, ob es sowas bei uns gibt.

Von Hand habe ich bereits geschliffen, das maucht mir viel Freude. Ich möchte aber künftig mein Tätigkeitsfeld etwas ausdehnen.
Einen Tumbler möchte ich nicht einsetzen, denn ich will keine rundlichen Steine erzeugen, sondern möchte die natürliche Form bei Bedarf erhalten können. Im Einsatz habe ich einen billigen Spirator, der aber erstaunlich gute Dienste leistet.

Jedenfalls habe ich mir gestern eine Diemant-Trennscheibe mit Durchmesser 45mm bestellt und Mini-Siliziumcarbidschleifscheiben. Das werde ich beides mit meinem Miniwerkzeug (ähnlich Dremel) ausprobieren.
Wenn das mehr oder weniger gut geht, werde ich mir eine Dremel 3000 oder 4000 zulegen (mein Werkzeug hat nämlich nur 18Watt). Das Billiggerät nervt mich sowieso etwas, wegen der geringen Leistung.
Wie ich dann weiter verfahre, sehe ich ja dann.

Selbstbau wäre zwar reizvoll aber dafür fehlt mir glaube ich der Nerv.

Grüße
Richard

Lausitz:

--- Zitat ---Ich möchte nicht nur Flußsteine bearbeiten, sondern habe mir auch Rohhalbedelsteine gekauft (unter anderem Jaspis und Tigerauge).
Diese Brocken sind z.T. so groß, wie eine Männerfaust.


--- Ende Zitat ---

--- Zitat ---Jedenfalls habe ich mir gestern eine Diemant-Trennscheibe mit Durchmesser 45mm bestellt und Mini-Siliziumcarbidschleifscheiben
--- Ende Zitat ---

na, da wirst du aber nicht weit kommen mit den kleinen Scheiben

Gruß aus der Lausitz

Steinschlichter:

--- Zitat von: Lausitz am 24 Oct 12, 12:30 ---na, da wirst du aber nicht weit kommen mit den kleinen Scheiben

--- Ende Zitat ---
Hallo,
ja, das kann schon sein. Kostet mich aber nicht viel der Versuch und ich sehe dann mal ein wenig, wo ich eigentlich stehe.
Das scheint mir jetzt einfach die preisgünstigste Variante zu sein, um etwas Erfahrung zu sammeln.

Und wenn die Erkenntnis dann ist: Dremel geht gar nicht (so wie Du es ja sagtest), dann habe ich mittels Ausschlußverfahren immerhin schonmal EINE Möglichkeit ausgeklammert......
Oder es funktioniert super aber halt nur mit kleineren Steinen und ich mache vielleicht dann erst mal so weiter, bis mir wieder eine gebrauchte ALGE über den Weg läuft ;-)
Grüße
Richard

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