Hallo Linda,
Deine Vvermutung es handele sich um Pyrit sehe ich als sehr wahrscheinlich an. Ich hab selbst einige Stufen durch diese Art der Verwitterung verloren. Die meisten davon waren allerdings Markasitknollen aus Braunkohle, aber auch Pyrit und Arsenkies zerbröselt genauso schnell. Es fängt an mit einem typischen "schwefligen" Geruch, alle Teile in der Nähe aus Eisen fangen an zu rosten und manchmal schädigt die bei der Verwitterung frei werdende Schwefelsäure auch andere Minerale in unmittelbarer Nähe der Stufe. Daher immer solche Minerale am besten extra in eine Dose packen. Es soll zwar eine Chemikalie geben welche diesen Prozess aufhält, aber ich hab damit noch keine Erfahrungen gesammelt. Ich hab damals mal einige Stufen absichtlich zerfallen lassen und hab festgestellt, das wenn der Prozess einmal angefangen hat, er nicht aufzuhalten ist. Die Stufe zerfällt in ein paar Monaten völlig zu einem Gemisch aus Resten der Minerals, einem schmutzigweißlichgelbem Pulver und halt dem Schwefelgeruch. Unterm Mikroskop kann man manchmal sogar kleine Schwefelkristalle erkennen. Ich war erschrocken wie schnell dieser Proßess voranschritt. Pyrit verwittert in der Natur zu Hämatit bzw. Limonit unter Freisetzung von H2SO3. Daher kann man in manchen Gesteinen diese rostigen Flecken sehen.
Ich hoffe diese Hinweise haben dir geholfen
Bis dann
Roadrunner