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Manganminerale
Mangan-TIM:
Hallo,
wenn hier keiner mehr was zu schreiben hat, dann kann ich diesen Beitrag im Forum hier auch schließen lassen. Ist ja nur sinnlose Platzvergeudung dann :o.
Ich danke allen, die sich an der Diskussion beteiligt haben.
Bis vielleicht mal wieder in einem anderen Beitrag
Glück Auf
Thilo
Mangan-TIM:
Hallo an die Sammlerschaft,
wer hat Ahnung von Todorokit????????????????? Kommt der nur in wenigen Manganfundpunkten vor, oder ist der mehr verbreitet als man denkt?? Ich denke da an die klassischen Fundorte, wie Ilfeld, Oehrenstock, Arlesberger Revier, auch das Siegerland. Gibt es da Literatur?? Auch an Friedrichroda denke ich da gleich, wobei ich bei vielen Besuchen am Gottlob nie strahliges Manganerz gefunden habe. Kann man Todorokit visuell erkennen???
smoeller:
Hallo,
Zumindest im Schwarzwald ist Todorokit recht verbreitet, auch wenn nur wenige Fundorte in der Literatur auftauchen. Zu den sicheren Fundorten gehören die Grube Caroline bei Freiamt, Clara bei Oberwolfach, Gottesehre bei Urberg u.a. Gefunden habe ich ähnliches Material u.a. schon am Schauinsland. Literatur sollte im Lexikon unter den jeweiligen Fundorten zu finden sein.
Es handelt sich um foliendünne, braunschwarze, hochglänzende blättrige xx, die in Büscheln frei in Drusen sitzen. Teilweise sind die Kristalle auffallend silbrig glänzend. Damit sticht der Todorokit aus der Masse der Mn-Minerale heraus. Allerdings können auch Kryptomelan, Césarolith und Ranciéit sehr ähnllich aussehen. Sicher gelingt die Bestimmung nur per Analyse.
Glück Auf!
Smoeller
Gerdchen:
Hallo,
wir konnten in Stromberg ebenfalls Todorokit feststellen. Kommt oft als grauschwarzer Überzug auf Calcit vor, wurde aber erst vor kurzem durch eine Analyse genau bestimmt. Ich denke mal, er ist recht weit verbreitet, wird aber nicht erkannt.
Gruß
Gerdchen
wilbi:
Hallo, auch im Harz sind zwei weitere Fundstellen beschrieben für Todorokit,
einmal die Glücksradhalde bei Oberschulenberg (Lapis Nr.1/1986 (Wittern und Schnorrer-Köhler) und im Harzburger Gabbro (Aufgeführt in Mineralien des Harzes von Dallosch/Bode).
Als Anhang noch ein Fotoausschnitt von ca. 1 cm aus einem Groutit von Emilie/Bülten.
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