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Mineralnamen im Lexikon

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Philip Blümner:
Also schön, solange nicht Muskovit in Muskowit geändert wird!

Praktisch wäre es auch, wenn man die Synonyme weiterleiten lassen könnte.

Wenn nun einer nur Muskovit unter dem Namen Antonit kennt, steht er hier im Wasser
(gibt es das Sprichwort?  :-\ )

Schluchti:
Ja, Synonyme oder andere vertretbare Schreibweisen auf das richtige Mienral weiterzuleiten wäre gut. Echte Schreibfehler dagegen sollten gelöscht werden.

Collector:
@ berthold

da hast Du Dir ja was richtig schönes vorgenommen - viel Spass !

Im Lexikon stehen nicht wenige Ungereimtheiten - aber das ist ja wohl ne Frage der Definition:

a. Soll das Lexikon ein (professionell und mineralogisch anerkanntes ) Verzeichnis der gültigen Mineralien ( laut IMA ) sein ? 

Wenn ja, dann haben Varietäten nichts darin verloren. Die stehen ja (meist) eh in der Beschreibung. ( siehe: Stinkquarz, Stinkspat ).
Und Aggregatsformen / Habitus mit eigenen deutschen Namen sind ja auch keine Mineralien lt. o.a. Definition ( siehe > Meißelspat; Ozean-Jspis etc.  ? )

b) Auch die Gesteine haben nicht im Min-Lexikon verloren ( Serpentinit, Lamproit, Sandrosen, u.a. )

c) Dann die Gretchenfrage:

- Warum Volborthit - aber Enstatit ?

- Warum Britholith - aber  Anthophyllit  ?

d) Dann die Frage nach der internationalen Vergleichbarkeit der Schreibweise:

Deutsch Pyrhhotin - englisch Pyrrhotit   ?

Ich selbst erwarte von einem Mineralienlexikon präzise wissenschaftliche Definitionen., kein wenn und aber und keine Abweichung vom Standard. Aber vielleicht bin ich da zu sehr Purist .
Ist ja ein deutsches Mineralienlexikon !

gruss
collector

Philip Blümner:
Hallo Peter!

Was das betrifft:

--- Zitat ---- Warum Volborthit - aber Enstatit ?

- Warum Britholith - aber  Anthophyllit?


--- Ende Zitat ---

Ich würde mal sagen, dass hat sich so eingebürgert...zudem musst du in der Wortbildung aufpassen...
Bei Anthophyllit kommt die Endung vom gr. phyllos (?)

*Altes Griechisch-Lexikon von 1913 in altdeutscher Schrift hervorkram*

phyllon = Blatt.....bezogen auf die blättrige Struktur, bei Apophyllit auf die schichtige.

Wenn -lith endet, dann heißt es nur "Stein" vom gr. lithos.

Volborthit wird mit th geschrieben, weil der Name des Minerals von Alexander von Volborth (1800-1876), russischer Paläontologe, stammt.


Und was meinst du mit den Varietäten? Wie die dürfen im Lex nicht auftauchen?

Collector:
Hallo slugslayer

einverstanden mit Phyllit ( leider hatte ich kein griechisch in der Schule, aber man lernt nie aus ).

Auch mit Volborthit, ist ne plausible  Erklärung.

Nicht einverstanden, weil konfus:

Varietäten:

1. Es gibt zwar einen Ozean-Jaspis im Lexikon , aber kein Stichwort Jaspis. (wird weitergeleitet von Ozean-Jaspis).
Silex fehlt auch.

2. Meine Logik: Wenn schon Varietäten oder verschiedene Habitus-bezeichnungen, dann fügen wir jetzt auch die 22 Achat- und ca. 30 Quarzvarietäten etc ein ???

3. Ich bin der Meinung, entweder nur authentische Mineralien (wobei genügend Platz für Varietäten vorgesehen ist) - (und / oder mit links ? )

4. grundsätzlich alle möglichen Varietäten verschiedener Mineralien (sind ja nur n`paar hundert) mit Links zum Mineral.  ???

5. solln wir dann nicht auch gleich die vielen verschiedenen Erzbezeichnungen (Nadeleisenerz, Roteisenerz, Raseneisenerz, Minette, etc etc ) mit reinbringen ?

6. Also-für mich (ich betone das für mich ) gehört Meisselspat und Stinkquarz nicht  ins Lexikon, wohl aber als eine von vielen Varietäten unter Baryt, bzw. unter Quarz.

Ist halt meine Meinung.

collector



P.S. Warum eigentlich Xonotlit ( ohne -h-) ?

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