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Ausleuchten der Kristallflächen

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Tobi:
Ganz klar links, das rechte ist viel zu dunkel.

Rudolf Hasler:
Vielen Dank für die Rückmeldungen. Ich habs mir gedacht, dass das 1. Bild viel besser ankommt.
Es ist verrückt, denn mir, da ich das Stück in natura kenne, gefällt das 2. besser. Wenn es zwar auch nicht die wirkliche  Brillanz des Zepters
wiedergibt, so kommt es meiner Meinung nach dem Charakter dieses Stücks näher als das erste.


lg
Rudolf

Krizu:
Hallo,

auch zur Beleuchtung gibt es im Histogramm Hinweise:
Das Histogramm der Helligkeit sollte annähernd gaussverteilt um 50%sein und den Bereich voll ausnutzen.

Schau doch auch mal bitte unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Ansel_Adams#Das_Zonensystem
das System an.

LG

Frank

Harald Schillhammer:

--- Zitat von: Krizu am 25 May 13, 11:27 ---Hallo,

auch zur Beleuchtung gibt es im Histogramm Hinweise:
Das Histogramm der Helligkeit sollte annähernd gaussverteilt um 50%sein und den Bereich voll ausnutzen.

Schau doch auch mal bitte unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Ansel_Adams#Das_Zonensystem
das System an.
--- Ende Zitat ---

Gilt für den Optimalfall und im Fall von A.A. auf die S/W-Fotografie bezogen. In der Farbfotografie müsste man sich die Histogramme getrennt für die Farbkanäle ansehen (manche Leute wundern sich daher, dass eine Tonwertkorrektur oft zu Farbverschiebungen führt).
Gerade in der Mineralienfotografie kann es aber zu ganz wilden Luminanzverteilungen kommen wo das Zonensystem überhaupt nicht mehr greift. Hin und wieder muss man sogar (in vertretbarem Rahmen) ausgebrannte Spitzlichter in Kauf nehmen.

Rudolfs Fotopaar demonstriert sehr schön ein Problem des Fotografierens von durchsichtigen Kristallen. Entweder Fläche oder Transparenz. Das rechte Bild entspricht sicherlich mehr der Wirklichkeit, aber dann muss man sich was einfallen lassen um die verschwundenen Kristallränder wieder sichtbar zu machen. Da hilft nur viel Experimentieren, denn ein generell gültiges Beleuchtungskonzept gibt es nicht. Was bei einer Stufe wunderbar funktioniert kann bei der nächsten völlig in die Hose gehen.

lg

Krizu:
Hallo,

es hängt vom betrachteten Farbsystem ab. Deshalb schrieb ich über den Helligkeitswert. Daher würde ich nicht im RGB-System rechnen, gerade für den Kontrast, sondern im Lab. Jede Farbe lässt sich in einen Helligkeitswert und in einen Farbort zerlegen. Darauf basiert unser Farbfernsehen. IMHO 75% der Bandbreite für den SW-Anteil und nur 25% für die FArben. Das Auge sieht Details deutlicher im Hell-Dunkel-Kontrast als im Farbraum. Nehme dir mal ein Bild und reduziere den L-Wert und des FArbrausm einzeln. Du wunderst dich wie weit du die Farben reduzieren kannst.

Einige Bildoptimierungen in Gimp sind z.B. Zerlegung in LAB, optimierung im L-Raum und zusammenführen ohne den Farbraum ab zu verändern. So werden farbige Ränder und andere Artefakte vermieden und das Bild kkommt knackiger rüber.

Auf der anderen Seite hast du Recht - Abweichungen von der Theorie sind bei Reflexen etc notwendig, aber ein Maximum um 128 und eine volle Ausnutzung des Histogramms im L-Wert sind in der Regel gute Indikatoren.

MfG

Frank

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