Fossilien / Fossils / Fósiles > Trilobiten / Trilobites
Wo sind Trilobitenfunde in Deutschland wahrscheinlich?
Sonnenberg:
Hallo,
aber sie sind mit etwas Glück auch in den Schiefern der Lahn-Dill-Mulde nahe der Ortschaft Gutenacker zu finden ,hier mal ein Eigenfund : Chotecops sollei ,Größe : ca. 28 x 30 mm. Bestimmung erfolgte in Mainz durch Herrn H.-G. Mittmeyer
und tschüß
Ulrich
Hermelin:
Was für schöne Funde! :)
Hallo steinfried,
Rügen ist natürlich wirklich toll, da von hier aus sehr gut zu erreichen und allgemein ein schönes Urlaubsziel.
Du schreibst, Orthocerenkalk ließe sich mit einem Messer anritzen. Heißt das, dieser ist allgemein eher leicht zu zerteilen? Was wäre denn das ideale Werkzeug, oder welches Gewicht müsste ein Hammer haben, um dieses Material ordentlich aufspalten zu können?
Hallo Butzze,
Ich nehme mal an, Du beziehst Dich mit der Angabe von notwendigen 2 bzw 4 kg Hammergewicht auf Geschiebe-Gesteine allgemein, nicht nur auf den oben schon genannten Orthocerenkalk.
Da wäre meine Frage: Sind 2 kg Gewicht des Hammers das absolute Minimum für diesen Zweck? Und muss der Hammer zwingend einen rechteckigen Kopf haben, oder ginge auch eine andere Form? Wobei ich mich sowieso noch einmal in den Baumarkt begeben müsste. Habe aktuell noch keine besonderen Anschaffungen gemacht und daher nur einen "gewöhnlichen" ziemlich leichten Hammer, wie man ihn eben im Haushalt zum Nägeleinschlagen benutzt, und ein ca 1 kg Gipserbeil.
Liebe Grüße,
Kathrin
Butzze:
Sorry, ich muß mich korrigieren, ich meinte 2kg Schlosserhammer und 2kg Fäustel. Habe mich geirrt. Meinte zusammen sind es 4 kg. Den Schlosserhammer setzte ich als Meissel an und mit dem Fäustel schlag ich zu. Nicht immer, aber oft.
Du kannst selbstverständlich mit so einem kleinen Hammer losziehen. ;D
Du wirst allerdings ein kleines Weilchen auf ( auch auf dem Orthocerenkalk, wenn du diesen denn als Laie schon als solchen erkennen solltest) den Stein deiner Wahl rum pinkern müssen, ehe er sich bereitwillig zeigt, und zerbricht. Mit geschätzten 10-20 Schlägen pro Doppelfaust großem Stein wirst du wohl rechnen müssen. Nach 10 Steinen, fällt dir als ungeübter, die Hand und der Arm ab.
Ich benötige mit dem 2 kg Hammer 1- 2 Schläge und der Stein ergibt sich bereitwillig und zerfällt in mehrere Teile.
So etwas ist sicher auch reine Erfahrungssache. Ich denke die meisten sind mit einem 2 kg Fäustel unterwegs.
Wenn du im Steinkern-Forum in der Suche: Hammer eingibst und nur unter "Einsteigertipps" suchen lässt kommen schon 119 Treffer. Das Thema ist dort schon mehrfach durchgekaut worden. einfach mal schauen da gibt es etliche Tipps.
Eine kleine Auswahl von Geschiebe-Arten: http://www.budstone.de/geschiebe/geschiebe.htm
Und heir noch paar zur Abendlektüre: http://www.strandsteine.de/Gesteinsliste.html
Krizu:
--- Zitat von: Butzze am 09 Jan 13, 20:04 ---Sorry, ich muß mich korrigieren, ich meinte 2kg Schlosserhammer und 2kg Fäustel. Habe mich geirrt. Meinte zusammen sind es 4 kg. Den Schlosserhammer setzte ich als Meissel an und mit dem Fäustel schlag ich zu. Nicht immer, aber oft.
--- Ende Zitat ---
Hallo,
das kann gut gehen, muss aber je nach Stahl nicht. Mein Vater hat durch Hammer auf Hammer ein Auge verloren.
MfG
Frank
Blackminer:
Hallo!
Hab vor einigen Jahren mal ne Sammlung aus der Gegend von Saalfeld/Thüringen in Händen gehabt.
Das waren aber nicht Stücke, wie ihr sie sucht. ;)
Die Sammlung ist, eher, von wissenschaftlichem Wert gewesen.
Ansonsten, allgemein gesagt, im Geschiebe...
VG
Raik
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