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Autor Thema: Prehnit  (Gelesen 2294 mal)

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Offline Lexikon

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Prehnit
« am: 17 Feb 13, 18:08 »
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Italien/Piemont (Piemonte), Region/Verbano-Cusio-Ossola, Provinz/Baveno/Oltrefiume/Monte Camoscio/Montecatini-Steinbruch (Seula Mine)
Prehnit
« Letzte Änderung: 06 Mar 13, 13:46 von Stefan »

Offline Florian

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Prehnit
« Antwort #1 am: 17 Feb 13, 18:08 »
Hallo zusammen,

mach gerade ein paar recherchen über Prehnit - da bin ich über dieses Bild "gestolpert" - hier kann ich leider den Prehnit nicht so recht erkennen - für mich sieht es sehr nach einer Pseudomorphose aus...

Was meint Ihr?

Gruß

Flo

Offline thdun5

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Re: Prehnit
« Antwort #2 am: 18 Feb 13, 15:37 »
Hallo,

in der Original-Bildbeschreibung steht folgendes: "group of tabular white-cream crystals of prehnite up to 0.47 mm".

Prehnit kristallisiert ja orthorhombisch-pyramidal, also nach mm2. Nur erkenne ich bei dem Bild keine Pyramide, sondern ein Prisma (dann mit polarer Achse). Pseudomorphosen sind natürlich auch möglich.
Die bekannten sphärischen Aggregate beim Prehnit sind aus vielen Einzelkristallen aufgebaut, deshalb irritiert dich das Bild eventuell etwas.

Gruß
Daniel

Offline smoeller

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Re: Prehnit
« Antwort #3 am: 18 Feb 13, 16:09 »
Hallo,

Kann durchaus Prehnit sein, aber ich halte auch ein Be-Mineral wie Bavenit oder Bertrandit für möglich. Die Kristallformen sind recht ähnlich.

@thdun5: Die Angabe der Punktgruppe ist in dem Falle nicht zielführend. Benannt wurden diese Gruppen nach der Fläche Allgemeiner Lage (nicht auf oder senkrecht zu Symmetrieelementen). mit den Millerschen Indizes hkl. Das wäre in dem Falle halt eine Pyramide. Wenn du allerdings zwei der Indizes Null setzt (h00, 0k0, 00l) erhältst du durchaus Prismen- bzw. Tafelflächen.

Glück Auf!
Smoeller

Offline kks

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Re: Prehnit
« Antwort #4 am: 19 Feb 13, 11:11 »

Prehnit kristallisiert ja orthorhombisch-pyramidal, also nach mm2.

Das besagt wenig. In der Kristallklasse mm2 treten als einfache Formen auf:

{001} Basis
{100} Querpinakoid
{010} Längspinakoid
{hk0} Vertikalprisma
{h0l} Querdoma
{0kl} Längsdoma
{hkl} rhomb. Pyramide

Die Kristallklassen werden traditionell nach den Formen der allgemeinen Lage {hkl} bennannt, so z.B. die höchstsymmetrische kubische Klasse
4/m -3 2/m als hexakisoktaedrische Klasse. Ich habe noch nie einen Steinsalzkristall mit Hexakisoktaederflächen gesehen.

Gruß,
Klaus

Anmerkung: Keine der Formen in mm2 ist geschlossen, kann also alleine einen Kristall bilden. In mm2 treten nur Kombinationen von mindestens zwei Formen auf.
« Letzte Änderung: 19 Feb 13, 11:21 von kks »

 

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