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Artefakte bei der Bildverarbeitung und Schwingungsdämpfung - Theorie und Praxis
Josef 84,55:
Hallo
ich nehme bei ZS als Hintergrund meistens das unterste Bild mit der Retuchfunktion. Das hat weder die "wolkigen Bereiche" von DMap noch das Rauschen und die "Pixelfehler-Linien" von PMax. Bei der Retuchfunktion ist noch die Skalierung und Helligkeitsangleichung der Berechnungen vorhanden, deshalb ist sie auch wesentlich langsamer als Photoshop.
@ Harald, schön zu sehen, dass das Mitutoyo auch als endliche Optik gute Leistung bringt. Ich habe zwar leider kein Mitutoyo nur ein, von den Werten vergleichbares Optem-Objektiv, habe es bisher aber nur in Kombination mit Objektiven mit Brennweiten von 120-200 mm benutzt. Hast Du schon über eine Tubuslinse nachgedacht? z.B. eine von Thorlabs (eBay 111015464838)?
Grüße Josef
loparit:
Hallo Harald
vielen Dank für Deine ausführliche Antwort!
Die Anwendung der einzelnen Methoden in ZS sind mir, so wie Du diese beschreibst auch bekannt und ich versuche diese in den meisten möglichen Fällen entsprechend anzuwenden.
Das zusammenfügen von zwei Versionen in Photoshop habe ich bisher so noch nicht angewendet. Es klinkt auf alle Fälle sehr interessant.
Mit CompineZP mache ich immer ein "Align and Balance Used Frames (Quick)" und anschließend das "Pyramid Do Stack". Das ist in der überwiegenden Zahl meiner Aufnahmen auch gut im Ergebnis, vor allem sind die Aufnahmen einfach deutlich klarer und schärfer als mit ZS.
Mit CompineZP mache ich bei großen Bildpaketen Zwischenstapel. Also ich rechne jeweils z.B. 20 Fotos zusammen und zum Schluss rechne ich nochmals die Ergebnisse zusammen. Das ist allerdings nicht immer vom Ergebnis von Vorteil, aber eben doch sehr oft.
Oft rechne ich die Bilder mit CompineZP und zusätzlich mit ZS. Aber überwiegend benutze ich dann die Fotos welche mit CombineZP gerechnet sind. Wenn man die beiden Fotos nebeneinander am Monitor sieht, ist das ein so deutlicher Unterschied, dass ich die ZS-Bilder entsorge.
Einzige Ausnahme sind Aufnahmen, welche einen großen Höhenunterschied aufweisen, da ist ZS klar im Vorteil, zumindest sehe ich das so. Und wie du beschreibst, bei nadeligen, büschligen Aggregaten kommt ZereneStacker im P-Max Modus irgendwie besser zurecht.
Mir fehlt einfach die Zeit mir die beiden Software-Pakete genauer anzuschauen um eben doch die Einstellungen in der Tiefe besser nutzen zu können. Wenn das überhaupt sinnvoll und auch möglich ist!
Zum entrauschen der Fotos habe ich NeatImage als Plugin für Photoshop im Einsatz. Zum Nachschärfen der Fotos benutze ich eine Aktion in Photoshop. Diese hat eine Fotograf aus Österreich (Subhash, nennt er sich) erstellt und stellt sie kostenlos auf seiner Homepage zur Verfügung. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird das Photo zuerst groß gerechent, dann nachgeschärft und anschließend wie auf die Ausgangsgröße zurückgerechnet. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Allerdings ist auch das nachschärfen mit NeadImage sehr gut.
Irgendwie müsste man einfach mehr Zeit haben und sich ein ganzes Wochenende mal treffen und einen Erfahrungsaustausch machen !
Gruß
loparit
Harald Schillhammer:
--- Zitat von: Josef 84,55 am 16 Mar 13, 13:40 ---@ Harald, schön zu sehen, dass das Mitutoyo auch als endliche Optik gute Leistung bringt. Ich habe zwar leider kein Mitutoyo nur ein, von den Werten vergleichbares Optem-Objektiv, habe es bisher aber nur in Kombination mit Objektiven mit Brennweiten von 120-200 mm benutzt. Hast Du schon über eine Tubuslinse nachgedacht? z.B. eine von Thorlabs (eBay 111015464838)?
--- Ende Zitat ---
Die Tubusoptik habe ich in der Technikangabe weggelassen (erschien mir selbstverständlich) - ich verwende natürlich eine :) und zwar die Mitutoyo MT-1. Ist zwar sauteuer, aber da Geld zu diesem Zeitpunkt keine Rolle gespielt hat habe ich zum besten gegriffen. Was mir an den Mitutoyo-Linsen (arbeite mit 5X, 10X, 20X) so gefällt ist, dass sie nicht die geringste Spur von chromatischer Aberration aufweisen, auch bei noch so kritischen Objekten.
lg
Embarak:
Anmerkung für die PS-fans:
--- Zitat ---...Zum Nachschärfen der Fotos benutze ich eine Aktion in Photoshop. Diese hat eine Fotograf aus Österreich (Subhash, nennt er sich) erstellt und stellt sie kostenlos auf seiner Homepage zur Verfügung.
--- Ende Zitat ---
Die über mehrere Parameter einstellbare Aktion gibt es bei subhash.at als zip unter Schärfen (mittels Hochrechnen) 1.1.
Den entpackten Subhash-Schaerfen_mit_Hochrechnen.atn einfügen in Programme -> adobe-> photoshopCS.. -> Presets-> Actions.
Dann in PS zu finden unter -> Fenster--> Aktionen.
Diese Aktion schätze ich auch sehr. :)
Norbert
Harald Schillhammer:
Diese Technik ist mir zwar bekannt, habe sie aber nie ausprobiert. Ich habe mir meine eigene Action zum Schärfen geschrieben - arbeitet mit je einer "Aufhellen"- und "Abdunkeln"-Ebene. Vermeidet perfekt das Entstehen von Schärfungsrändern und Moiré-Effekten.
Werde die erwähnte action mal installieren und, wenn ich Zeit habe, auf Herz und Nieren prüfen. Ich bin etwas skeptisch, da ich die Schärfungswirkung im Ablauf der action gerne optisch kontrolliere und das stelle ich mir bei einem hochgerechneten Bild schwierig vor. Aber, ich lerne gerne dazu :).
lg
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