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Bestimmungssicherheit in Sammlungen
Krizu:
--- Zitat von: Münchener Micromounter am 26 Apr 13, 15:54 ---2.) Wenn eine Stufe analysiert ist, dann werden wir diese Information erwähnen, wobei die Angabe, mit welcher Technik und durch wen die Analyse erfolgte, zunächst nicht weiterführt. Insbesondere die Information "visuelle Bestimmung" scheint uns nicht hilfreich zu sein.
--- Ende Zitat ---
Hallo Manfred,
ich kann dir in fast allen Punkten beistimmen. Aber einen Hinweis auf die Analysenmethode halte ich für angemessen.
Beispiele: Per EDX sind Titanoxide nicht unterscheidbar, per Raman und XRD sehr wohl. Schwefel funktioniert in der FT-IR nicht. Monazit gibt gerne Probleme im Raman. usw usw...
Wer es gemacht hat sollte egal sein :-)
Aber meine Meinung (ich frage hier in der Firma auch immer nach, wie das Ergebnis erzielt wurde). Auch meine Meinung: Die die MM-Fotos sind eine Bereicherung!
LG
Frank
Geomaxx:
Hi Manfred und alle Interessierten,
d'accord soweit, bis auf Punkt 2, denke da hilft es schon, wenn die Analysenmethode angegeben wird. Recht haste, wenn "visuell bestimmt" nicht extra aufgeführt wird, vielleicht gibt es die Möglichkeit, folgendes in den Bilderpool einzufügen:
"...falls nicht anders erwähnt, wurden die Minerale visuell bestimmt..."
oder so ähnlich
Glück Auf!
GEOMAXX
Münchener Micromounter:
Ok, man kann ja (falls bekannt) die Analysemethode angeben. Allerdings wird das kaum vorkommen z.B. bei Titanoxyden: Dort haben wir bisher rein visuell und ohne Zweifel Anatas, Rutil und Brookit unterschieden. Selbst die Brookit-Varietät "Arkansit" hat bei und bisher nie zu einem Analysebedarf geführt.
Natürlich wäre es toll, möglichst viel analysieren zu lassen. Aber die finanziellen Mittel setzen für den Normalsammler natürliche Grenzen.
LG
Manfredf
Krizu:
Hallo,
mein "Arkansit" hat sich als Rutil (Raman) entpuppt ;-) Aber lassen lassen wir es doch einfach bei: Keine Anmerkung = Visuell.
MfG
Frank
Uwe Kolitsch:
Bin auch definitiv der Meinung, dass die Analysenmethode angegeben werden sollte. (Man glaubt manchmal gar nicht, auf welcher Basis da eine "eindeutige Identifizierung" erfolgt).
Idealerweise sollte auch die Person angegeben werden, damit man im Zweifelsfall Rücksprache halten kann.
(Es kommt leider nicht selten vor, dass Analysen, die von Nicht-Mineralogen durchgeführt werden, zu fragwürdigen bis lustig-absurden Ergebnissen führen. Auch Mineralogen/Geowissenschaftler, die sich nur peripher mit systematischer Mineralogie beschäftigen, können schnell ins Straucheln geraten. Mineralbestimmung ist und bleibt oft schwierig, wenn man von "Wald-und-Wiesen"-Mineralien absieht).
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