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Bestimmungssicherheit in Sammlungen

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Günter Blaß:
Hallo Uwe,

habe schon Pferde kotzen sehen.

Habe gerade eben einen Artikel über eine Fundstelle im Südschwarzwald gelesen bei der  z. B. nadeliger Pyrit jahrzehntelang als Millerit angesehen wurde.
Stört es wenn hinter dem Foto einer Pyrit-, Quarz- der Fluoritstufe z. B in Klammern visuell steht?
Aber hast schon recht, bei manchen Mineralen kann man relativ sicher visuell erkennen um was es sich handelt.

Günter Blaß

Axinit:
Servus,

Vorschlag Nr 3 erscheint mir doch recht brauchbar.

Es sollte eigentlich selbstverstaendlich sein, bei jedem Fundstueck Details (und auch Unsicherheiten) bez. HERKUNFT zusammen mit der zur IDENTIFIZIERUNG gewaehlten Methode anzugeben. 

Beides ist sehr wichtig, allerdings laesst sich die Herkunft eines Minerals im Zweifelsfall nur sehr schwer oder gar nicht rekonstruieren, eine Neubestimmung laesst sich auch spaeter durchfuehren.

Die sichere Identifizierung - auch von gelaeufigeren Mineralen (z.B. Dolomit u. Ankerit, "Turmalin", gruene sek. Cu-Minerale) ist oft schwieriger als es scheint  8) - Mineralogie ist eben eine Wissenschaft und erfordert eine entsprechende Vorgehensweise.

Fundierte und nachvollziehbare visuelle Beurteilungen (Tracht, Habitus, Winkel ...) haben hier durchaus ihre Berechtigung und koennen von grossem Nutzen sein.

GA

Harald

uwe:
Das wäre vielleicht ein Lacher bei meinen Mineralienfreunden, wenn diese bei mir auf dem Label einer Quarz oder Fluoritstufe den Bemerk (visuell bestimmt) lesen würden. Außerdem habe ich so etwas noch nirgends gesehen. Zum Glück kann jeder in seiner Sammlung machen was er will.

Von mir aus kann das aber getrost Forumsregel werden. Ich lösche dann gern alle meine Bilder.

Uwe

Kupperdroll:
Hallo,Herr Seitz!
Hallo,Sammlergemeinde!

Ich habe mich anfangs auch schwer getan,unbekanntes zu zeigen oder in die offizielle Sammlung auf zunehmen.Warum eigentlich?In die Sammlung kommen doch oft eh nur gute bis Superstufen.Und will man,und auch der Atlas hier,nicht eine Übersicht über alle Vorkommenden Mineralien/Gesteine/Fossilien schaffen?Dazu gehört nun mal auch nicht identifiziertes Material!
Freilich ist das nicht "hochwissenschaftlich"!Aber muß denn immer alles soo streng gehandhabt werden?Laien sind nun mal Laien.Aber hat die Wissenschaft nicht oft genug mit der Hilfe von Laien Fotschritte erzielt?

Frage: Wenn nur hochwissenschaftliches Wissen(in Form von Bilder,Mineralienlisten eines Fundortes...)akzeptiert wird,kann man da noch Leute für dieses(für mich ja Hobby) Thema begeistern?

Dann können ja nur noch Leute mit dicker Brieftasche(teure Analysen)mit machen.

Ich selbst habe mich für die 3.Idee der Münchner entschieden und befürworte sie deutlich.Jetzt müßten die Macher dieser Seiten eine eindeutige Meinung äußern und bei Unsicherheiten unterstützend eingreifen.

Ach,Herr Seitz: Ich möchte mich mal bei allen Münchnern,besonders Peter Köhlen,für die Hilfe bedanken!

Uwe Kolitsch:
Möglichkeit 3 ist absolut praktikabel. So läuft es auch auf Mindat (allerdings mit vorgeschaltenem Begutachtungs-Prozeß der Manager).
Wenn es irgendwelche Infos darüber gibt, ob und wie das Mineral bestimmt wurde, sollten diese in jedem Fall in der Bildunterschrift stehen.

Es versteht sich natürlich von selbst, dass z.B. bei typischen Quarzkristallen nicht dabei stehen muss "visuell bestimmt".

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