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Autor Thema: schlema hilfe  (Gelesen 14231 mal)

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Offline wolfilain

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schlema hilfe
« am: 10 Feb 05, 19:09 »
 ;D

Ich hattes zwar schon mal im test forum
aber jetz interessierts mich wirklich mal.

Könnte das Epidot sein ???

der grüne kristall ist 2 cm lang
härte: 7 bzw knapp drunter (rizt glas, lässt sich nicht von messer rizen, lässt sich scheinbar  schwach von quarz ritzen)
Fluoreszens: keine
Unlösslich in HCL kalt 25%   (oder nur seeehhhrr langsam)
Wies aussieht ist das rote weiter hinten das gleiche mineral.
Das weiße grundgestein ist calzit.


« Letzte Änderung: 10 Feb 05, 19:49 von wolfilain »

Offline Wegwerfit

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Re: schlema hilfe
« Antwort #1 am: 10 Feb 05, 19:27 »
Ja, das sieht mir sehr nach Epidot aus. ;)

Doch vielleicht können ja die Spezialisten auch noch was dazu sagen, denn viele Mineralien kenn ich nicht grad ;)

Offline wolfilain

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Re: schlema hilfe
« Antwort #2 am: 10 Feb 05, 19:29 »
mein zweifel ist das mir
1. epidot von schlema nicht bekannt ist und
2. roter epidot selten ist (wenn das rötliche überhaupt das gleiche ist)

Offline Wegwerfit

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Re: schlema hilfe
« Antwort #3 am: 10 Feb 05, 19:36 »
Also meines Wissens wird Epidot noch gerne von Almandin-Granaten begleitet. (rot)
Eigentlich ists ja auch nur ne Vermutung, da ich keine Fundstelle in Deutschland kenne.
(Falls schlema in Deutschland ist) ;)

Offline wolfilain

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Re: schlema hilfe
« Antwort #4 am: 10 Feb 05, 19:38 »
ok hm ich ziehe 1. zurück
ich hab in der Angebots-Mineralienliste von http://www.bergbau-agentur.de
epidot gefunden.

Zitat
Epidot xx      MM;KS;TOP;NS   Schacht 38, Schlema (zusammen mit Grossular, Haldenfund)

Schlema liegt in Sachsen bei Aue  ;D

Offline Schluchti

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Re: schlema hilfe
« Antwort #5 am: 10 Feb 05, 19:38 »
Also, wie schon im Testforum geschrieben, fällt mir zu dem Stück auch nur Epidot ein, wenn ich mir da aber auch nicht sicher bin und von dort selber noch keinen Epidot gesehen habe. Härt kommt ja auch hin.

Laut Vollstädt, Mineralfundstellen Sächsisches Erzgebirge, S. 30 ist für das Gebiet Niederschlema/Alberoda/Hartenstein auch Epidot, und zwar als Skarnmineral beschrieben.

Auch bei MinMax ist Epidot für Schlema beschrieben.  

Edit: Hehe, da lieferst Du ja einen weiteren Beleg, da haben sich die Beiträge überschnitten.
« Letzte Änderung: 10 Feb 05, 19:40 von Schluchti »

Offline wolfilain

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Re: schlema hilfe
« Antwort #6 am: 10 Feb 05, 19:39 »
ich hab erst mal mindat durchforstet :P
und goggel gequält minmax war ich noch nich

Offline Schluchti

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Re: schlema hilfe
« Antwort #7 am: 10 Feb 05, 19:42 »
Ach ja, zu dem was Wegwerfit sagte:

Almandin ist auch für das Gebiet Niederschlema/Alberoda/Hartenstein bei Vollstädt beschrieben, und zwar wiederum als Skarnmineral.

Offline Sascha M.

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Re: schlema hilfe
« Antwort #8 am: 10 Feb 05, 19:44 »
ich weis nicht ob es seien kann aber ich finde es sieht aus wie diopsid.

Offline wolfilain

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Re: schlema hilfe
« Antwort #9 am: 10 Feb 05, 23:07 »
hm die sind sich so verdammt ähnlich das ich nich weis woran ich die unterscheiden soll
also Epidot und Diopsid

*gähn*
« Letzte Änderung: 11 Feb 05, 03:13 von wolfilain »

Offline Schluchti

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Re: schlema hilfe
« Antwort #10 am: 11 Feb 05, 09:27 »
Diopsid hat Härte 5,5-6,5, ist also weicher als Epidot.

Der Strich von Epidot sollte grauweiß, der von Diopsid weiß bis grünlich sein.

ich weiß, sind nicht wirklich die hammerharten Abgrenzungskriterien...  ;)

Aber wenn Deine Stufe Glas ritzt, spricht das eher für Epidot.

Ebenfalls für Epidot spricht, das Diopsid bisher nicht für Schlema beschrieben wurde, soweit ich erblicken kann. (okay, ist auch ein schwaches Argument).
« Letzte Änderung: 11 Feb 05, 09:33 von Schluchti »

Offline wolfilain

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Re: schlema hilfe
« Antwort #11 am: 11 Feb 05, 11:26 »
das nächste vorkommen für diopsid ist schwarzenberg
von daher nich allzuweit weg
 ;)

Offline Schluchti

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Re: schlema hilfe
« Antwort #12 am: 11 Feb 05, 11:30 »
Ja, das stimmt. Aber dort ist teilweise eine ganz andere Mineralisation, als in der Lagerstätte Schlema/Alberoda/Hartenstein. Die wird ja durch den Eibenstocker,  Auer und Gleesberger Granit scharf begrenzt, soweit ich mich da recht erinnere.

Auf welcher Halde hast Du denn denn das Stück gefunden? Wenn es direkt auf einer der klassischen Halden war, nehme ich mal an, wird es auch nicht "eingeschleppt" worden sein.  Anders kann das im Borbachtal aussehen, da dort vieles  zusammengekippt wurde.

Offline uwe

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Re: schlema hilfe
« Antwort #13 am: 11 Feb 05, 12:42 »
Hallo Wolfilain,

ich habe mal als Anfänger vor vielen, vielen Jahren auf der Halde 311 (heute abgetragen) im Silberbachtal (zwischen Schlema und Schneeberg) einen Mikromount gefunden, der die gleiche Zusammensetzung hatte. Habe ich leider weggeschmissen, da ich damals der Meinung war Mikromounts sind nichts für mich -  hatte auch  noch kein Mikroskop. Es war, wie ich mich erinnere Epidot , der teilweise in die rote Variante überging - das rote Mineral ist ein eigenständiges Mineral (Name ist mir augenblicklich nicht geläufig, bin z.Zt. nicht zu hause und kann deshalb nicht  nachsehen). Auf der 311 lag fast nur Skarnmaterial, hat also nichts mit der übrigen Lagerstätte zu tun.

An Granat glaube ich nicht, denn bei dem Stüfchen, welches ich hatte waren die roten Kristalle ebenfalls nadlig wie der Epidot.

Ich nehme an, Du hast ein recht seltenes Stück. Vielleicht solltest Du den Calzit vorsichtig wegätzen ?

Glück Auf
Uwe





 

Offline Schluchti

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Re: schlema hilfe
« Antwort #14 am: 11 Feb 05, 13:40 »
Ja, wenn man mal die Paragenese zugrundelegt, wie sie in der BBA angeboten wird, könnte das rote dann evtl. doch Grossular sein?

 

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