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Wettbewerb bester Eigenfund 2013
skibbo:
Hallo,
rückblickend war das Jahr 2013 für unser Sammler"grüppchen", hauptsächlich dank eines fleißigen, umtriebigen Bienchens, ein recht erfolgreiches. Wir haben verschiedene interessante Fundstellen besuchen können und es gab kaum eine Tour, die wir mit leeren Händen beendet haben. Zu einem guten Jahr zählen neben guten Funden natürlich auch die vielen Eindrücke, die man im Gelände aufnimmt und das Kennenlernen neuer netter Sammlerkollegen. All das hatte 2013 zu bieten. Leider endete es mit dem Verlust eines guten Sammlerfreundes.
Als "besten" Eigenfund schicke ich eine, im Juni gefundene Calcitstufe aus Brilon (http://www.mineralienatlas.de/?l=12612) ins Rennen, die -für das Sauerland gesehen- auf den ersten Blick sicher kein Hingucker ist, deren Aufbau ich jedoch sehr interessant finde. Es handelt sich um einen knapp 6,5 cm großen Kristall, der von einer zweiten Generation Calcit komplett, teils parkettiert, überwachsen ist. Das interessante daran ist, dass der primäre Kristall aufgelöst und als Hohlform erhalten ist. Was zwangsläufig zu der Frage führt: Perimorphose von Calcit nach Calcit, wie ist es möglich einen Kristall aufzulösen ohne dessen Umhüllung mit identischer Zusammensetzung zu zerstören?
Was bei meiner Entscheidung für dieses Stück ebenfalls eine Rolle gespielt hat sind die tollen Fundumstände. Wie oft sitzt (oder liegt) man beim Sammeln in einem, mit Kristallen ausgekleideten Hohlraum?
Weitere Bilder zu diesem Fund und einen ausführlichen Bericht über die Fundstelle findet ihr in Lapis Heft 9/2013.
Glück auf an alle aktiven Teilnehmer des MA und auf ein erfolgreiches 2014!
Stefan
Sebastian:
Nachdem der Wettbewerb immer noch nicht so richtig ins Rollen gekommen ist,
werde ich nun ein meinen Beitrag dazu leisten. Mein Beitrag soll sein: Mein schon vorgestellter Smaragd aus dem Habachtal.
Zur Fundgeschichte:
Anfang Juli war ich eine Woche im Habachtal. Nachdem ich die ersten Tage recht erfolglos eine Lettenschicht bearbeitet hatte, (Nur Krümel)
bekamen mein Kollege und ich die Chance am letzten Tag eine sehr fündige Schicht in Angriff zu nehmen. Nicht lang darauf fanden wir diesen Smaragd. Davon angestachelt suchten wir weiter und fanden idealerweise noch eine schöne Stufe, sodass wir beide mit zwei guten Stufen den Heimweg antreten konnten. Besser konnte es nicht laufen, da nun beide einen schönen Smaragd mit nach Hasue nehmen konnten.
Gruß Sebastian
P.S. Ich hoffe auf weitere Teilnehmer!!
Rudolf Mehnert:
Hallo,
ich bin mal neugierig was ein typisches Fossil von einer weitbekannten Fundstelle so reißen kann.
Zur Geschichte:
Oktober 2013 ein ganznormal Herbsttag im Steinbruch Ludwag. Am Rande der Bankgruppe des Malm Gammas war ich wiedermal im unzähligem Schutt auf der Suche nach einem kleinen Fundstück für meine Fossiliensammlung. Das übliche hatte ich schon wieder in Behältern vorsortiert. Gastropoden, Seesternene und natürlich Schwämme :P
Als ich nach ca. 2 Stunden in der zweiten Ebene endlich am rechten Ende der Bankgruppe eingetroffen war, war ich müde und wollte eigentlich nach Hause fahren. Mein Bruder aber drängelt wie immer noch mal ein paar Stunden und noch ein paar Seeigel (Komischerweise hatten wir dort in diesem Monat nichts von einem Seeigel gefunden. :( ).
Am Ende der besagten Bankreihe hatten bereits Bäume und Sträucher ihre kleinen Ästchen und dunklen Nadel (oder was das auch immer sein mochte) verloren und man sah mehr "Grünzeug" als Gestein. Ich wuselte gerade wieder von Oben nach Unten von Links nach Rechts und fand mal eine Nucleata nucleata und dann sah ich ihn. Ich dachte erst es sei ein Belemit aber die geringe Größe und Krümmung hatte ich nur 1 mal zuvor gesehen. Da hatte ich ihn nun den Haizahn (Orthacodus).
Fluoritxx:
Eigentlich wollte ich hier nichts dazu schreiben da das letzte Jahr aus verschiedenen Gründen sehr mager war was die Sammeltätigkeit angeht.
Ich bin eigentlich nur ein paar mal dazu gekommen.
Im Frühjahr März / April 2013 war ich in Freiberg und bei der Gelegenheit habe ich unter anderem auch einen Abstecher zur Reichen Zeche gemacht und war auch an der Halde.
Viel hatte ich nicht erwartet.Wenn ich in Freiberg bin gehe ich immer mal wieder ein paar Halden ab und ab und zu findet man doch hin und wieder etwas worüber man sich freuen kann.
So wie zum Beispiel diesmal diesen Galenitbrocken von ca. 10 x 6 cm.
Nathan:
Hallo zusammen!
Im letzten Jahr war ich etwas weiter weg und habe auf der schönen Insel Sao Miguel nach schönen Stufen gesucht.
Schon seit vielen Jahren hatte ich den Wunsch Schwefelkristalle auf der Azoren-Insel zu finden. Diesen Wunsch habe ich mir letztes Jahr erfüllt.
Bei den Calderas (heiße Quellen) nahe Furnas ging ich auf die Suche. Schon von weiten sah man die Dampfwolken aufsteigen.
Es fiel leicht die ersten Kristalle zu finden, doch diese waren klein und sehr zerbrechlich. Also suchte ich weiter. Die Dämpfe rochen nach faulen Eiern und es war an den Austrittsöffnungen sehr heiß. Nach wenigen Minuten fand ich allerdings recht gute Stufen, die ich vorsichtig aus dem getrockneten Schlamm löste. Dann verpackte ich sie behutsam und suchte weiter.
Calderas:
Wettbewerb bester Eigenfund 2013
Ich denke zwar nicht, dass ich gegen eure Stufen eine Chance habe, aber das Mitmachen zählt.
Gruß
Philipp
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